Betreff: Der tägliche Stress und die Extrapfunde

Heute haben wir einen umfangreichen Newsletter - und dabei habe ich mich beim Thema Stress schon kurzgefasst. Es ist erschreckend, wenn man erkennen muss, dass Stress unser Leben derart bestimmen kann. Aber es gibt Wege aus der Stressfalle.
Dann habe ich auf vielfachen Wunsch nochmals meinen Post über Nutella eingefügt - mit einem Video, dass ich erst kürzlich entdeckt habe. 
Viel Spaß bei diesen und anderen Themen. 
Was gibt es Neues?

Am kommenden Montag (27. März) beginnt unsere Challenge. Es liegen schon einige Anmeldungen vor und ich freue mich darauf.

Falls Du Dich sofort anmelden willst, hier geht's zum Formular:

Für diejenigen, die diesmal keine Zeit haben oder noch nicht sicher sind, werde ich die Videos nach Abschluss der Aktion Online lassen. Details werde ich Euch später geben.

Sobald die Challenge abgeschlossen ist, gibt es ein Webinar/Video, wo ich Euch das ganze Bild vorstelle: Ernährung, Bewegung und Stressbekämpfung.

Stress und Gewicht sind auch unser heutiges Schwerpunktthema. Ich denke, vielen Menschen ist gar nicht klar, dass Stress nicht nur gesundheitsschädlich ist, sondern uns auch noch Extrapfunde beschert.


Gerade Frauen haben heute viele Rollen zu erfüllen: wir sollen gute Mutter, attraktive Ehefrau, und erfolgreiche Geschäftsfrau sein. 
Wenn wir die vierzig erreichen, sind oft die Kinder schon aus dem Gröbsten heraus, aber die Eltern werden langsam alt und es kommen neue Verantwortungen auf uns zu. 

Man bezeichnet uns auch als die „Sandwich“ Generation: wie der üppige Belag eines Sandwichs zwischen zwei Brotscheiben eingebettet ist, so sind wir eingezwängt zwischen der Verantwortung unseren Kindern (und manchmal Enkelkindern) gegenüber und der Verantwortung gegenüber pflegebedürftigen Eltern. 

Wir sind eine Generation, die für die Vorfahren und die Nachkommen sorgen muss, ohne aber die Struktur und die Hilfe einer traditionellen Großfamilie zur Verfügung zu haben. 

Aber selbst bei den größten Organisationstalenten, und Frauen sind extrem gut im Organisieren, der Druck und die Erwartungen an uns sind immens. Aber oft sind wir es selbst, die meinen immer perfekt sein zu müssen.
Dies macht sich natürlich auch körperlich bemerkbar. 

In Stresssituationen schüttet der Körper vermehrt Stresshormone aus, unter anderem Adrenalin und Kortisol. Das ist eine gute Sache und veranlasst den Körper schnellstens Energie in Form von Zucker, Glukose, aber auch Fett bereitzustellen. Da ein Gramm Fett mehr Energie hat als ein Gramm Zucker, ermöglicht uns die Bereitstellung von Fett alle Reserven zu mobilisieren und vor dem Tiger davonzulaufen. Oder dem Bus hinterherzulaufen. 

In einer Stress Situation wird zunächst Fett im Bereich der Portalvene der Leber angezapft. Hier kann es am schnellsten zur Leber transportiert werden und in den Energiekreislauf gelangen. Dieses Fett wird auch „Stress Fett“ genannt und ist normalerweise nicht gefährlich, wenn es denn dann auch tatsächlich verbrannt wird.

Nachdem die Stresssituation vorüber ist und das Gleichgewicht wiederhergestellt ist, muss der Körper seine Reserven auffüllen. Du wirst wahrscheinlich auch schon festgestellt haben, dass Du in einer unmittelbaren Stresssituation keinen Bissen runter bekommst, aber anschließend, wenn die ganze Anspannung nachlässt kommt ein Bärenhunger. Das macht auch Sinn, da normalerweise in der Gefahrensituation (und unser Körper signalisiert „Gefahr“ als ob unser Leben davon abhängt) viel Energie verbrannt wurde, die wieder ersetzt werden muss. Und der Körper verlangt jetzt Fett und Kohlehydrate oder ein Schokoriegel, der Beides enthält.
Anders sieht die Sache aus, wenn Adrenalin und Kortisol ausgeschüttet werden und die Stresssituation keine physische Reaktion erlaubt. 
Das dürfte in unserem Leben eigentlich die Regel sein: wir merken, wie der Stresspegel steigt, müssen aber wortlos die Bemerkungen des Chefs runterschlucken oder sitzen bewegungslos für lange Zeit im Stau fest, während irgendjemand wahrscheinlich schon lange auf uns warten. 
In dieser Situation wird keine Energie verbrannt und trotzdem durchläuft der Körper den gesamten Prozess. Auch in dieser Situation bekommen wir, nachdem die Anspannung langsam nachlässt, Hunger. Das heißt also, dass Energiereserven mobilisiert, aber nicht verbrannt wurden und jetzt kommt noch Nachschub dazu. 
Ferner fühlen wir uns ausgelaugt und oft leicht depressiv, wir könnten also auch Streicheleinheiten vertragen. Da wir die aber nicht bekommen, helfen wir uns instinktiv mit Nahrungsmitteln wie Schokolade die den Serotoninspiegel ansteigen lassen. Wir produzieren also unsere eigenen Streicheleinheiten.
Wenn das über einen längeren Zeitraum wiederholt passiert, nehmen wir nicht nur zu, weil wir mehr essen als wir verbrennen. Nein, zusätzlich haben wir noch die mobilisierten „Stress Fett“ Reserven in unserem Abdomen Bereich. Und die werden da erst mal wieder eingelagert. Unser Körper hat ja gelernt, dass der Stress Dauerzustand wird, daher werden die hochprozentigen Brennstoffe ganz in der Nähe gelagert. Und wir wundern uns, warum der Hosenbund kneift und unsere Taille zu verschwinden scheint.
Was kann man dagegen tun?
Entspannung ist das Gegenteil von Stress und Entspannung hilft uns aus dem Kreislauf (siehe Grafik oben)  heraus. Aber jeder, der unter Stress leidet, weis, dass dies nicht einfach ist. Es ist sogar recht schwer und nicht mal eben zwischendurch zu erledigen.

Bei Stress erhöhen sich Blutdruck und Herzschlag, und der gesamte Stoffwechsel ist auf Energieverbrauch eingestellt. Würden wir jetzt wirklich um unser Leben rennen, würde die bereit gestellte Energie verbraucht. 
Das brauchen wir normalerweise nicht, aber etwas körperliche Aktivität kann schon helfen. Einmal um den Block laufen, Treppen steigen, egal was. Das ist die beste Erste Hilfe Maßnahme. Ist das nicht möglich, helfen Atemübungen, die man auch unauffällig in einem Meeting machen kann. Du kennst sicher den Spruch: atme erst mal tief durch. 
Das Wichtigste aber ist die eigene Einstellung zu überprüfen: musst Du wirklich alles selbst erledigen oder kannst Du delegieren? Muss alles 100% perfekt sein? Wem fällt denn überhaupt auf, wenn es nur zu 80% perfekt ist?
Mache Dir klar, dass mittel-und langfristig Deine Gesundheit schwer leiden kann. Und wenn Du erst einen massiven Burnout oder gar Herzinfarkt hast, muss es auch für einige Zeit ohne Dich gehen.
In unserem 10 Wochen Kurs vertiefen wir das Thema Stressbewältigung. Details werden wir in einem unserer nächsten Newsletter bekanntgeben.


Ernährungsmythen und was die Wissenschaft dazu sagt
Teil 1
Man hat Heißhunger auf bestimmte Nahrungsmittel, weil diese Nährstoffe enthalten, die dem Körper fehlen und der Körper meldet sich. 
Wahr oder Falsch?
Wenn das wahr wäre, müssten wirklich viele Menschen einen Mangel an Pizza, Süßigkeiten und anderem Junkfood haben. Wenn wir an Mangelerscheinungen leiden, dann sind es meistens Vitamine A,D,E,C, Folsäure, Kalzium, Magnesium, Ballaststoffe und Kalium.
Allerdings habe ich noch nie gehört, dass jemand Heißhunger auf Karotten, Hülsenfrüchte oder Obst hat.
Außerdem nehmen wir zu viel Fett, Zucker, und Salz zu uns, was ja nichts Neues ist. Aber wir haben genau auf solche Nahrungsmittel Appetit, die das enthalten. Heißhungerattacken werden oft durch Stress, Frustration, Konflikten und Ärger ausgelöst. Wenn wir dann zu Schokolade greifen, haben wir was falsch verstanden. 

Und warum wir keinesfalls zu Nutella greifen sollten, liest Du im nächsten Artikel.
NUTELLA - ekelhaft und gesundheitsschädigend

Ich bekenne mich schuldig: ich könnte Nutella pur aus dem Glas löffeln
Da das Zeugs aber extrem kalorienreich ist, habe ich es nie im Haus. Was halt sehr erschreckend ist: der hohe Anteil an Zucker und billigem Palmöl. Dieses Palmöl steht im Verdacht, krebsfördernd zu sein. Und so viel Zucker ist für niemanden gut. Hier die genauen Angaben:
Das steckt alles in Nutella:
über 50% Zucker, ca 25% Palmöl, der Rest teilt sich dann auf Magermilchpulver, Haselnüsse und Kakao auf. Rund 450 kcal pro 100g sind auch nicht gerade diättauglich.

Also, besser aus der Küche verbannen und Kinder erst gar nicht auf den Geschmack bringen.

Nachtrag:
Die Bilder der Zutaten gingen mir nicht mehr aus dem Kopf und der Gedanke, das Zeugs in meinen Körper zu bringen, war nicht lecker.
Aber spätestens seit ich dieses Video gesehen habe, ist Nutella einfach nur noch ekelhaft.
Schau Dir das Video an und Du wirst verstehen, wovon ich spreche:
Leider ist das Video überwiegend in Englisch, aber die Bilder sind zum Teil so heftig, dass die Nachricht klar ist.
Ich hatte zwar seit Jahren kein Nutella im Haus und es wird auch nie mehr in meine Nähe kommen.
Bitte unbedingt teilen, vor allem an Eltern mit Kindern.

Hast Du Fragen zum Thema, die Du gerne beantwortet hättest?
Oder sind es bestimmte Themen, über die Du mehr wissen möchtest? 
Lass es uns wissen, wir werden es gerne in einem der nächsten Newsletter aufnehmen.
Vorschau auf unseren nächsten Newsletter, der am 29. März erscheint:
Krafttraining für Frauen - sehe ich dann nicht aus wie Arnie?
Teil 2 der Serie Ernährungsmythen


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