Betreff: Die größten Blockaden auf dem Weg zum Wohlfühlgewicht

Im heutigen Schwerpunkt wird einer der 2 Hauptgründe beleuchtet, warum Frauen (und Männer) ihre Bemühungen Gewicht zu verlieren selbst sabotieren.
Diese beiden Gründe sind:
  • Die Diätmentalität: ganz oder gar nicht
  • Die kurzfristige Denkweise: wer zu schnell rennt, fällt auf die Nase (gibt es dann im nächsten Newsletter)
Aber erst mal zu den News. Garantiert keine Fake News.....
Was gibt es Neues?

Nur noch 1 Woche bis zum Start des 10- Wochen Programms. Die meisten Plätze sind vergeben, 3 sind noch frei. Wir sind alle gespannt….
Da ich in der Zwischenzeit endlich Unterstützung bei der Büroarbeit gefunden habe, werde ich das Intensivprogramm öfter anbieten können. In den ersten 4 Wochen müssen die Teilnehmer die meiste Zeit aufbringen (Standortbestimmung, Zielbestimmung, was will ich erreichen, wo stehe ich heute und was genau muss ich ändern, um dahin zu kommen) und benötigen Unterstützung. Danach festigen sich die Verhaltensweisen.
Also, wer noch Interesse hat, bitte melden.

Wer sich für diese Runde noch anmelden will, hier ist der Link:
Offizieller Start ist am 6. Juni, mit dem 1. Webinar. Wie auch auf der Website erwähnt, werden die Webinare aufgezeichnet und stehen natürlich auch zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung.

Vermutlich der Grund schlechthin, der die meisten Frauen scheitern lässt: die Diätmentalität. Man folgt für eine befristete Zeit einem Diätplan, der vorschreibt, was man zu essen hat. Mengen werden grammgenau vorgegeben, die Erfolge sind dann eine logische Folgerung.
Daran ist an sich nichts Verwerfliches und es geht so lange gut, wie man sich an die vorgegebenen Richtlinien der Diät hält. 

Das große Problem tritt immer erst dann auf, wenn die Vorgaben nicht genau befolgt werden können. Dann reichen bereits kleinste Sünden, war’s das: dieser Gedanke „ist ja jetzt eh alles egal“ und aus einer Portion Häagen Dazs Belgian Chocolate wir ein ganzer Eimer. Das ist dann der Punkt, an dem das Universum zurückschlägt, um es mal bildhaft auszudrücken. Oft sind alle Erfolge zunichtegemacht worden und man hat mehr auf den Hüften und der Waage als vor der Diät.
Da stellt sich die Frage: bist Du mit Deiner Diät zu streng und zu unflexibel?
Ich habe immer wieder Kunden, die diese Einstellung haben: jede kleine Abweichung vom Plan und das schlechte Gewissen setzt ein, mit den oben beschriebenen Konsequenzen.
Diese Verhaltensweise wird von Psychologen als rigide bezeichnet, Menschen, die danach halten teilen die Welt in „Richtig“ und „Falsch“, „Gut“ und „Böse“ ein.

Menschen die nach rigiden Vorstellungen leben, tun dies nicht nur bei der Ernährung, sondern auch beim Sportprogramm. Auch hier heißt es dann entweder Ganz, zu 100% oder gar nicht. Wobei die 100% Marke oft unsinnig hoch und fast unerreichbar für eine normaltrainierte Frau ist
.
Hinter all dem steht das Streben nach Perfektion oder die Angst zu versagen.
Aber das ist gleichzeitig auch die Ursache, warum wir ein Ziel nicht erreichen. Ich habe das oft bei Kundinnen erlebt, die schon viele Diäten ausprobiert haben und genauso viele erfolglos abgebrochen haben. Die kommen dann zu mir und erwarten einen genauen Mahlzeitenplan, eine Liste mit Trainingseinheiten und Verhaltensweisen.

Können sie haben, aber das sind Vorschläge, die eingehalten werden können. Die schwierigste Lektion, die diese Frauen zu lernen haben: das Leben ist nicht perfekt und es läuft nicht nach Plan. Also, sollten wir einen Plan B und Plan C haben.
Es gibt immer Ausrutscher – aber das sollte nicht das Ende einer gesunden Ernährung sein. Gut, das Eis wurde gegessen. Es hat göttlich geschmeckt und das war es dann.
Die nächste Mahlzeit ist wieder nach Plan.
Dies ist übrigens auch eine wichtige Lektion im 10-Wochen Kurs: wie kann ich selbstständig herausfinden und entscheiden, welches Essen für mich gut und richtig ist? Kein Diätplan der Welt sollte Dir vorschreiben, was Du wann zu essen hast.

Noch ein wichtiger Punkt, der bei sehr restriktiven Diäten zu berücksichtigen ist: der Überlebenswille. Hört sich wahrscheinlich erstmal seltsam und übertrieben an. Aber unsere Vorfahren hatten gar nicht das Problem, Übergewicht aufzubauen. Im Gegenteil, Nahrung war nicht immer greifbar. Unser Gehirn braucht aber regelmäßig Nahrung. Bleibt die aus, gerät es in einen Alarmzustand und wittert eine Hungersnot. Zum Überleben braucht es jetzt Nahrung, aber schnell. Das ist dann der Punkt, wo man nicht mehr klar und logisch denkt und „schwach“ wird. Was aber keinesfalls Schwäche ist, sondern ein sinnvoller Überlebensmechanismus. Also sollte man sich keinesfalls selbst niedermachen, wenn man nach Extremhungern den Kühlschrank plündert.
Wie kann man das jetzt in eine gesunde Ernährung einbauen, wenn man Gewicht verlieren will?
  1. Keinesfalls zu wenig essen oder zu lange Zwischenräume zwischen Mahlzeiten lassen
  2. Einen Cheatday (vom Englischen to cheat – betrügen) oder ein Cheatmeal einbauen. Dabei ernährt man sich 6 Tage gesund, mit einem Kaloriendefizit, am 7 Tag darf, in Maßen, geschlemmt werden. Nach meiner Erfahrung haben die Mädels dann gar keinen so übermäßigen Appetit auf ungesunde Nahrungsmittel und greifen eher moderat zu.
  3. Man ernährt sich generell „Clean“ und gesund, dann macht sich hin und wieder ein Stück Schokolade nicht auf der Waage bemerkbar. 

Ich empfehle meinen Kunden immer das Pareto Prinzip, bei dem man sich zu etwa 80% an gesunde, vollwertige Nahrung hält und 20% als Spielraum verbleiben, wo es nicht so schlimm ist, wenn man vom Kurs abweicht.
Dies ist besonders wichtig für eine langfristig gute Ernährung: keine Einteilung in gute und böse Nahrungsmittel lässt sich viel leichter durchhalten. Genauso ist es beim Sport: regelmäßig ist wichtig, aber wenn es aus welchen Gründen auch immer nicht geht, ist es nicht das Ende.
Diese sehr rigorosen Diäten sind oft nur auf einen kurzen Zeitraum angelegt. Sie versprechen eine hohe Gewichtsabnahme in dieser kurzen Zeitspanne.

Und damit kommen wir schon zum 2. Stolperstein auf dem Weg zum Wohlfühlgewicht: kurzfristiges Denken. Darüber dann mehr im Newsletter nächste Woche, der am 31. Mai erscheint.



Aufreger der Woche

Werbung - Coke TV  spricht gezielt Kinder und Jugendliche an
Auch wenn ich mich auf die Beratung von Frauen über 40 spezialisiert habe, beobachte ich mit Sorge, dass zunehmend mehr Kinder übergewichtig werden. Wenn ich morgens mit meinen Hunden laufe, begegne ich oft Schülern, die auf dem Weg zum Schulbus sind und auf dem Weg ihr Frühstück einnehmen. Fasst immer süße Getränke, Limonaden und Süßigkeiten! Das ist Zucker pur.
Gleichzeitig nimmt die Werbung dieser zuckerhaltigen Produkte zu, im Fernsehen aber noch stärker im Internet. Hier gibt es sehr subtile Marketingmethoden und Coca-Cola zum Beispiel setzt auf bekannte YouTuber, die auf „Coke TV“ Unterhaltung bieten und gleichzeitig immer wieder die Produkte promoten.
Vor dem Fernseher hat man Kinder oder Enkel ja noch etwas unter Kontrolle und kann steuern, was sie sehen. Im Internet ist das kaum möglich. Gerade weil Product-Placement ja nicht als direkte Werbung daher kommt.
Das ist Gehirnwäsche pur und züchtet eine Generation übergewichtige Diabetiker heran.

Hier findest Du ein Interview mit Oliver Huizinga, dem Experte für Übergewichtsprävention bei der Verbraucherorganisation Foodwatch: INTERVIEW

Hast Du Fragen zum Thema, die Du gerne beantwortet hättest?
Oder sind es bestimmte Themen, über die Du mehr wissen möchtest? 
Lass es uns wissen, wir werden es gerne in einem der nächsten Newsletter aufnehmen.
Unser nächster Newsletter erscheint am 31.Mai. Das Schwerpunktthema: 2. Teil der Serie: "Die 2 größten Blockaden auf dem Weg zum Wohlfühlgewicht"

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