Betreff: Frauen an die Hanteln - warum Muskeln gut für uns sind

Passend zu unserer Challenge gibt es heute und nächste Woche das Schwerpunktthema „Frauen und Krafttraining“. Vielleicht motiviert das ja noch die ein oder andere einzusteigen?
Die Links zum Challenge-Newsletter und Video vom Vortag findet Ihr HIER

Was gibt es Neues?
Unsere Bestform Challenge läuft, heute ist bereits der 3. Tag. Wenn Du es verpasst hast, Dich anzumelden, kein Problem. Ich werde das ganze Programm auf meiner Website einstellen, den Link findest Du oben in der Einleitung. Außerdem gibt es ein Webinar im Anschluss (Termin steht noch nicht fest), wo ich Dir meinen Ansatz vorstelle, um fit, schlank und gesund zu werden und zu bleiben.
Du wirst es im Newsletter oder auf Facebook erfahren. Auch dieses Webinar ist kostenlos.

Frauen und Krafttraining 
 "Ich will doch nicht wie Schwarzenegger aussehen"
Krafttraining und Muskelaufbau ist immer ein heikles Thema bei meinen Kundinnen. Meistens ist es die Angst, mit „dicken“ Muskeln noch kompakter auszusehen. Aber: Frauen können gar keine Muskelberge aufbauen, wie man das bei Männern sieht. Es sei denn, sie nehmen männliche Hormone. Also, eher unwahrscheinlich.
Dabei haben gut definierte Muskeln immense Vorteile, für das Aussehen, aber vor allem, für die Gesundheit. Und wenn man sich mit Muskeln gar nicht mag: der Körper ist sehr faul und möchte Energieverschwender schnell wieder loswerden. Das habe ich allerdings in meiner Praxis noch nie erlebt. Die meisten Damen sind sehr engagiert dabei, wenn sie erst mal die Erfahrung einer starken Muskulatur gemacht haben. Trainierst du deine Muskulatur nicht kontinuierlich, wirst du schnell wieder Muskelmasse verlieren.
Das Thema ist superspannend und recht umfangreich. Deswegen stelle ich Euch heute den 1. Teil vor, nächste Woche geht es dann weiter mit den Auswirkungen auf die Gesundheit. Zum Teil kennen wir nicht mal alle gesundheitlichen Auswirkungen und die Forschung macht ständig Fortschritte. 

Muskeln stärken den ganzen Körper

Viele Frauen scheuen Krafttraining und über die Jahre zeigen sich dann Schwächen. Muskelpartien sind einfach unterentwickelt und können zu Problemen bei Bewegungen führen. Zum einen werden Gelenke schlechter gestützt und Fehlstellungen können gefördert werden. Ein sehr häufig auftretendes Problem sind Rückenschmerzen in der Lenden- sowie Halswirbelsäulengegend. Oft ist auch das Herausspringen von Wirbeln durch fehlende Muskulatur sowie die Einschränkung von Beweglichkeit ein Problem für die Betroffene. Eine starke Rückenmuskulatur kann diese Probleme minimieren oder komplett verhindern. Gewisse Muskelanteile am Körper verhindern präventiv Probleme bei Bewegungen, sowie langfristig entstehende Schäden und Haltungsfehler. Selbst Frauen, die jahrelang ins Fitnessstudio gehen, konzentrieren sich oft auf die weiblichen Problemzonen: Bauch Beine, Po. Dem Oberkörper wird erst dann Beachtung gezeigt, wenn es zu Schmerzen oder gar Alterserscheinungen kommt. Winkearme oder Bingowings will dann doch keine haben. Besser ist es natürlich präventiv solchen Problemen entgegenzuwirken. Eine Stärkung des ganzen Körpers macht dich insgesamt fitter und gesünder!

Muskeln straffen die Haut

Durch den Aufbau von Muskelmasse kannst du Deine Haut straffen. Dies passiert nicht durch eine Schrumpfung der Haut, sondern durch den Aufbau von Muskulatur wirst du deine Haut bei ihrer Regeneration unterstützen können. Die Durchblutung des Gewebes wird verbessert und der Körper reagiert. Aber wir müssen realistisch sein: ab einem gewissen Alter verliert die Haut etwas von ihrer Spannkraft und Muskeltraining alleine reicht nicht aus, um sehr schlaffe Haut wieder glattzuziehen. Dazu sollte insgesamt ein gesunder Lebenswandel praktiziert werden: Herz-Kreislauftraining bringt Sauerstoff in den Körper, eine gesunde Ernährung liefert die „Baustoffe“ für Reparaturarbeiten. Und wenn es gelingt, zum Nichtraucher zu werden, wird sich das an der Haut sehr schnell zeigen. Nach einer drastischen Gewichtsabnahme jedoch zeigen sich die Grenzen der Hautelastizität und man wird wahrscheinlich nicht ohne chirurgische Hilfe auskommen.

Muskeln heizen den Stoffwechsel an

Dass Muskeln so wichtig sind für den Energieverbrauch hat aber auch mit den Mitochondrien zu tun -den Minikraftwerken in den Zellen, die vor Ort die verbrauchsfertige Energie zur Verfügung stellen. Vor allem durch Bewegung bei vergleichsweise niedriger Intensität (aerobes Training ") steigt deren Anzahl in den Muskelzellen fast auf das Doppelte an, sodass permanent deutlich mehr Energie umgesetzt wird. Dazu müssen aber erst mal genügend Muskeln vorhanden sein. Spazieren gehen, sorgt nicht nur für mehr Ausdauer, sondern auch für einen höheren Grundumsatz. Prof. Ingo Froböse, einer der Spezialisten für Sport, Ernährung und Gesundheit, bezeichnet die Muskeln gern als größten Stoffwechselaktivator.


Muskeln wollen ernährt werden

Muskeln gehen drauf, wenn man zu wenig isst. In einer Mangelsituation (oder Crash Diät) baut der Körper die großen Energiefresser als Allererstes ab. Mit dem Effekt, dass der Grundumsatz sinkt und man nach der Diät selbst dann zunimmt, wenn man genauso viel isst wie vorher. Darum ist es so wichtig, die Muskeln ausreichend zu ernähren. Der wichtigste Makronährstoff hier ist Eiweiß oder Protein, was wiederum aus Aminosäuren aufgebaut ist.
Damit es ihnen richtig gut geht, brauchen sie aber noch etwas mehr: Entspannung zum Beispiel. Sind wir im Stress, sorgt die dauerhafte Anspannung in den Muskeln für eine schlechtere Versorgung der Eiweißstrukturen mit Nährstoffen.
Das Wichtigste ist aber, die Muskeln zu gebrauchen. Und zwar möglichst intensiv, unsere Bewegung im Alltag (falls wir uns überhaupt bewegen) beansprucht nur die sogenannten roten Muskelfasern. Um auch die weißen Fasern, die für Muskelaufbau und Kraftentfaltung zuständig sind zu trainieren, muss man mindestens 40 Prozent der maximalen Leistungsfähigkeit eines Muskels abrufen. Das geht nicht beim Joggen.
Ins Fitness-Studio muss aber trotzdem keiner gehen. Du kannst zu Hause ganz ohne Geräte trainieren, nur mit Hilfsmitteln, die Du sowieso zur Hand hast.
Den Einstieg erleichtert Dir unsere 14 Tage Bestform Challenge, die Dir 14 einfache Übungen vorstellt. Diese kannst Du dann zu tollen Workouts zusammenstellen.

Nächste Woche gibt es Teil 2:
• Muskeln beugen Stoffwechselkrankheiten vor
• Muskeln sind die Apotheke des Körpers
• Muskeln können noch viel mehr – wir wissen noch lange nicht alles

Ernährungsmythen und was die Wissenschaft dazu sagt.
Mythos 2:
Eine Kalorie ist eine Kalorie, 

…und solange die Gesamtkalorienzahl am Tag stimmt, ist es egal, ob ich Schokolade oder Gemüse esse.
Das stimmt so nicht. Stelle Dir einfach mal vor, Du isst A) eine Tafel Schokolade zum Mittagessen, oder B) einen großen Salat, Hähnchenbrust, frisches Obst zum Nachtisch. Was hält länger satt? Und welche Mahlzeit hat ein größeres Volumen? Auf beide Fragen ist Antwort B richtig. Dazu kommt, dass Schokolade eine Insulinausschüttung bewirkt, und dann geht erst mal alles in die Vorratsspeicher. Mahlzeit B hingegen enthält Ballaststoffe, Eiweiß und sättigt viel länger. Eine Studie (Pomona College) fand heraus, dass Leute die eine vollwertige, naturbelassene Mahlzeit essen mehr Kalorien verbrauchen, als bei hoch verarbeiteten Nahrungsmitteln mit viel Zucker.
Wenn Du mal den Selbstversuch machst, wirst Du den Unterschied merken.

Nächste Woche Teil 3:
• Obst macht dick


Aufreger der Woche:

Was ist drin im Fleischsalat?
Nun, zumindest sehr wenig Fleisch….In meiner Küche gibt es eigentlich nie fertige Salate, aber als mein Neffe sich ein paar Tage einquartiert hatte, hat er sich einen großen Eimer gekauft.
Ich hatte mich an einen Beitrag aus Galileo erinnert, wo Jumbo Schreiner mit einem Experten industriell hergestellten Billigfleischsalat nachgebaut hat.
Nach einer kurzen Recherche habe ich dann meinen Neffen mit den Fakten konfrontiert:
Das Fleisch stammte überwiegend aus billigstem Fleisch, zum Teil Abfälle, die mit Eis, Bindemitteln, künstlichen Geschmacksstoffen (Paprika, Pfeffer), künstlicher roter Farbe (aus Karmin, einem Extrakt hergestellt aus Schildläusen) und anderen Substanzen die sich nach Chemielabor anhören.
Genauso schlimm war es mit der Mayonaise: Eigelbpulver, Essigessenzkonzentrat, Bindemittel, Emulgatoren und Rapsöl.


Alle Zutaten sind erlaubt, wenn auch die Hersteller damit lieber nicht werben.
Foodwatch hatte einige Firmen angesprochen, um zu erfahren, was denn jetzt im Fleischsalat drin ist. Aber die Auskünfte der Firmen waren, wie oft in diesen Fällen, sehr ausweichend:
Die mangelnde Auskunftsfreude erweckt auch bei Verbraucherschützern der Organisation Foodwatch den Anschein, dass die Verbraucher nichts über die Herkunft des Fleisches erfahren sollen. Denn Fleischwurstbrät für industriellen Fleischsalat ist ein billiges Massenprodukt. Nach den Leitsätzen des Deutschen Lebensmittelbuches muss Fleischwurst nur 7,5 Prozent qualitativ hochwertiges, reines Muskelfleisch enthalten (sogenanntes "bindegewebseiweißfreies Fleischeiweiß"). Der Rest stammt vom Bindegewebe rund um das Fett und die Sehnen, zum Beispiel
  • grob entsehntes Rindfleisch
  • sehnenreiches Rindfleisch
  • fettgewebereiches Schweinefleisch
  • Fettgewebe“

Das Einzige, was mein Neffe danach noch wissen wollte, war ob er den Fleischsalat denn im Sondermüll entsorgen muss….ich denke, er wird sowas nie wieder kaufen, geschweige denn, essen.
Das Bild oben zeigt hausgemachten Ochsenmaulsalat – zwar ohne viel Chemie, aber bestimmt nicht jedermanns Geschmack
Hast Du Fragen zum Thema, die Du gerne beantwortet hättest?
Oder sind es bestimmte Themen, über die Du mehr wissen möchtest? 
Lass es uns wissen, wir werden es gerne in einem der nächsten Newsletter aufnehmen.
Vorschau auf unseren nächsten Newsletter, der am 5. April erscheint:
Teil 2 der Serie: Wunderwaffe "Muskeln": sie leisten viel mehr, als wir bisher dachten.
Teil 3 der Serie Ernährungsmythen und was die Wissenschaft dazu sagt.

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