Betreff: Wie eine Frau in 14 Monaten fast 100 kg abnahm

Eine Geschichte aus den Anfangstagen meiner Ernährungsberatung. Und nein, die Kundin hat sich nicht halbiert. Was geholfen hat? Ein Scheidungsanwalt, der sie von 85 kg Ehemann befreit hat. Die restlichen 15 kg Gewichtsverlust sowie Energiegewinn kamen dann durch Ernährungsumstellung.
Was gibt es Neues?
Unsere Challenge ist zu Ende un es hat viel Spaß gemacht. Ich selbst habe noch Muskelkater vom Dreh des Bonusvideos. Das habe ich am Karfreitag neu gedreht (die Technik hatte mich beim 1. Drehtag vor 2 Wochen im Stich gelassen)  hochgeladen und heute, Ostermontag, merke ich immer noch meine Beine.
Wenn Du mal reinschnuppern willst, Du findest Videos und Begleitnewsletter noch auf meiner Website: 2-Wochen Challenge 
Weiter geht es dann am 27. April mit einem Webinar. Dort stelle ich Dir die wesentlichen Punkte meines Programmes vor. Du bekommst viel Information und Tipps, die Dir in Zukunft helfen werden, schlank und gesund zu werden und zu bleiben.
Im Laufe dieser Woche werde ich die Anzeige auf Facebook schalten, wo Du Dich dann anmelden kannst.

Als ich noch neben meinem Job als Ernährungsberaterin gearbeitet habe, bekam ich eines Tages einen Anruf von einem Mann. Er wollte einen Termin für seine Frau ausmachen. Nach seiner Schilderung war sie hochgradig übergewichtig (er sagte wörtlich „unappetitlich fett“) und müsse nun sehr schnell sehr viel abnehmen. Bei mir schrillten eigentlich alle Alarmglocken und ich hatte wohl Fragezeichen in den Augen. Ich bat ihn dann auch um etwas mehr Information, wie Alter der Frau, Größe, Gewicht, wieviel soll sie denn abnehmen und warum in kurzer Zeit. „Ich habe in 4 Wochen ein wichtiges geschäftliches Event, mit wichtigen Kunden und dann soll sie vorzeigbar sein. So wie sie jetzt aussieht, nehme ich sie jedenfalls nicht mit. Und den Rest kann sie Ihnen ja selbst erzählen.“
Normalerweise hätte ich mich darauf nie eingelassen, aber ich war neugierig. Und der Ehemann war ja wirklich ein Herzchen, vielleicht konnte ich der Frau ja helfen
.

Als sie sich dann einige Tage später in meinem Büro meldete, war ich doch etwas überrascht. In meinem Kopf hatte sich ein Bild geformt, dem diese Frau gar nicht entsprach. Sie war recht groß (1,85m) und kräftig. Wie ich später erfuhr, war sie damals 48 Jahre alt. Hätte ich sie auf der Straße gesehen, hätte ich sie vielleicht für eine ehemalige Sportlerin gehalten. Immer noch athletisch, vielleicht ein paar Pfündchen zuviel. Aber keinesfalls dick. Außerdem war sie sehr gepflegt, hatte eine schöne glatte Haut, sehr dezentes Make Up und super gepflegte Nägel. Allerdings fand ich persönlich ihren Kleidungsstil nicht besonders ansprechend: dunkle Farben, weiter Schnitt, gewollt unauffällig. So, als wolle sie sagen: schau mich nicht an, lohnt sich nicht. 
Ich fing dann mit meiner Befragung an, um mir ein Bild zu machen und um das Eis zu brechen. Ja, sie hatte im Laufe der Jahre etwas zugenommen, etwa 15 kg. Sie wog zu dem Zeitpunkt etwa 95 kg, was bei ihrer Größe jetzt nicht so schlimm war. Gesundheit, Blutwerte alles im grünen Bereich. Als ich nach ihrem Beruf fragte, brach sie in Tränen aus: sie hatte Jura studiert, gerade als Anwältin angefangen zu arbeiten, als sie ihren Mann kennenlernte und für ihn den Beruf aufgab. Dann kam schnell ein Sohn und 2 Jahre später eine Tochter. Die Kinder waren jetzt 25 und 23 Jahre alt. Der Sohn war schon vor 7 Jahren ausgezogen, die Tochter lebte noch zu Hause. Sie war zwar als Studentin eingeschrieben, sah ihren Job aber als Papas Prinzessin. Als die Kinder aus dem Gröbsten raus waren, wollte sie wieder arbeiten. Das hat der „Traumprinz“ ihr aber strengstens untersagt. Er bestand darauf, dass sie ihm den Rücken freihält. Sein Unternehmen lief gut und die Familie war sehr wohlhabend, also alles gut im Paradies? Keineswegs, ihr Mann hatte immer wieder Affären mit jüngeren Frauen, attraktive Models, mit denen er angeben konnte. Die letzte Gespielin hatte ihn Knall auf Fall verlassen (kluges Mädchen) und jetzt sollte seine Frau in die Rolle schlüpfen. Ich war fassungslos, aber es stand mir nicht zu, zu urteilen. Ich fragte Frau K. wie sie sich fühle und ob sie denn zu dem Event wolle. Sie sagte ganz klar nein, das sei nicht ihre Welt. Ihr Mann hatte ein Kleid in Größe 38 gekauft, das sollte sie tragen.
Bei unserem 2. Termin brachte sie das Kleid mit und wir mussten beide lachen: selbst wenn sie dünn genug wäre, das Kleid war für eine viel kleinere Frau geschneidert. Damit war das Thema abgehakt.
Wir haben uns dann geeinigt, dass ich mit ihr arbeite, um sie wieder körperlich und möglichst auch psychisch fit zu machen. Sie mochte Bewegung und sie liebte gutes, gesundes Essen, das sie aber nie auf den Tisch brachte. Mann und Tochter mochten es nicht. Sie bat mich auch um Rat, was Frisur und Kleidung betraf. Das ist zwar nicht mein Fachgebiet und ich wollte sie an eine mir gut bekannte Farb- und Stilberaterin verweisen, aber sie traute mir wohl. Also, habe ich ihr einige Vorschläge unterbreitet, Haarschnitte, die ich mir vorstellen konnte. Meine Kosmetikerin wollte ihr bei der Make Up Beratung helfen (da kann eine Fachfrau wirklich Wunder verbringen). Und bei einem Einkaufsbummel habe ich mich nach Geschäften umgesehen, wo sie bestimmt was finden würde, was farblich zu ihr passt, aber auch zu ihrem Leben und ihren Aktivitäten.

In der darauffolgenden Woche hatte ich dann noch eine unangenehme Begegnung mit Herrn K: er tauchte bei mir auf und beschimpfte mich als unfähig. Ich versuchte ihm sachlich zu erklären, dass es wirklich nicht möglich ist, in so kurzer Zeit so viel Gewicht zu verlieren und ich seine Intention alles andere als richtig fand. Er war sehr verärgert, dass sich ihm jemand widersetzt, noch dazu eine Frau. Er ließ dann noch einige heftige Beleidigungen vom Stapel, aber was mir am meisten im Gedächtnis blieb: der Kerl war recht mickrig, farblos, wenig Haare und weder attraktiv noch charmant. Was fand Frau K. bloß an ihm?
Nun ja, Frau K. hatte insgesamt 10 Sitzungen bei mir und danach wollte sie dann alleine weiterarbeiten. Zur 10. Sitzung überraschte sie mich: neuer Haarschnitt und ein neues Outfit. Sie war meinem Rat gefolgt und hat selbst entschieden, welche Frisur und welche Kleidung sie tragen will. Nicht nur das, sie war auch beim Anwalt gewesen. Da sie nicht ganz unvermögend in die Ehe gekommen war, war eine Scheidung kein Problem, was Finanzen und Lebensunterhalt anging. Die Scheidung ging dann recht schnell über die Bühne und damit verschwanden 85 kg Ehemann für immer. Sie fühlte sich danach so erleichtert, dass alles andere von selbst passierte: sie verlor etwas mehr als 10 kg, war immer noch kräftig, aber stark und fit.
Die Moral von der Geschichte:
Lasse Dir nie von anderen Menschen erzählen, dass Du abnehmen musst. Schon gar nicht wie viel.
Versuche nie auszusehen, wie eine andere Person. Du bist einmalig und Du bist schön. Arbeite mit der Natur und Deinen Genen, niemals dagegen. Und trenne Dich von Ballast in Deinem Leben, seien es ungeliebte Jobs, unmögliche Ehemänner oder Freunde, die Dich runterziehen.
Und vertraue Dich Menschen an, denen Du wirklich vertraust


Dies sind alles wichtige Punkte, die meine Kundinnen für sich klären sollen, bevor wir uns der Ernährung zuwenden. Oft stellt sich heraus, dass das Gewicht gar kein so großes Problem ist und die Person sowieso eine falsche Vorstellung hatte, was ihr Idealgewicht ist.


Ernährungsmythen und was die Wissenschaft dazu sagt.
Mythos 4: Es ist egal, wann Du isst
Viele Menschen essen kaum etwas zum Frühstück und wenig über den Tag verteilt. Man will Kalorien sparen, damit man sich ein reichhaltiges Abendessen erlauben kann.
Aber funktioniert das? In einer Studie der University of California in Los Angeles fanden Wissenschaftler heraus, dass diese Mahlzeitenaufteilung schwierig ist. Menschen die tagsüber sehr wenig essen, waren eher übergewichtig, als Menschen, die tagsüber einen großen Teil der täglichen Kalorien aufnehmen. Schlimmer noch: wenn man nüchtern aus dem Hause geht und dann das Mittagessen noch ausfallen lässt, hat man keine Energie und fühlt sich nicht leistungsfähig.

Spätestens am Nachmittag kommt es dann zu den gefürchteten Heißhungerattacken. Und wer schafft es dann noch, sein Kalorienlimit einzuhalten?
Vor diesem Hintergrund kann man durchaus den alten Ratschlag befürworten: Frühstücke wie ein Kaiser, das Mittagessen königlich und abends essen wie ein Bettler. Dann ist auch der Schlaf besser, weil das Verdauungssystem nicht mehr belastet ist.


Hühnersuppe ohne Huhn…und andere Werbelügen
Über dieses Produkt rege ich mich besonders auf, weil es auch in meinem Vorratsschrank steht. Zwar nur für den Notfall, aber trotzdem….Knorr Hühnersuppe mit Nudeln, aufgepeppt mit einem „Guter Geschmack ist unsere Natur“ Label. Dieses Etikett soll suggerieren, dass es sich hier um ein „cleanes“ Produkt ohne künstliche Zusatzstoffe handelt, aber man muss genau hinschauen.
Erstens mal sind in dem Produkt durchaus Geschmacksverstärker. Nur hört sich Hefeextrakt halt gut und natürlich an.
Dann gibt es gerade mal 1% HühnerFETTT (=Abfall). Wäre das nicht drin, dürfte das Gebräu gar nicht als Hühnersuppe verkauft werden.
Ferner sollen Karotten drin sein. Zumindest sind Karottenscheiben als Deko auf der Packung abgebildet. Was sagt die Inhaltsliste? 1,8% Karotten. Ein Witz.
Aber schaut Euch das Video doch selbst an.
FOODWATCH VIDEO
Es ist zwar von 2014, aber in der Zwischenzeit ist es eher schlimmer als besser geworden.
Ich habe jedenfalls meinen Küchenschrank aufgeräumt und alles entsorgt,
Die Lektion, die ich wieder mal gelernt habe: Lupe raussuchen und die Inhaltsstoffe lesen. Am besten diese Produkte gar nicht erst kaufen.

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Unser nächster Newsletter erscheint am 26. April. Die Themen stehen noch nicht endgültig fest, also lass Dich überraschen. 

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