EU AI Act: Neue Transparenzpflichten für KI-InhalteSeit dem 2. August 2026 gelten weitere Bestimmungen des EU AI Acts. Ziel der Verordnung ist es, mehr Transparenz beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu schaffen. Für Unternehmen bedeutet das jedoch nicht, dass ab sofort jeder mit ChatGPT oder einer anderen KI erstellte Social-Media-Beitrag gekennzeichnet werden muss. Eine Kennzeichnungspflicht besteht vielmehr in bestimmten Fällen – insbesondere bei täuschend echt wirkenden KI-generierten oder stark veränderten Bildern, Videos oder Audios (sogenannten Deepfakes). Auch für bestimmte KI-generierte Inhalte zu Themen von öffentlichem Interesse gelten besondere Transparenzvorgaben.
Was Sie jetzt tun sollten Nutzen Sie KI-Tools wie ChatGPT, Copilot oder Canva AI für Texte, Bilder oder Social Media, prüfen Sie Ihre Inhalte vor der Veröffentlichung sorgfältig. Ein mit KI formulierter Facebook- oder Instagram-Text muss in der Regel nicht als KI-generiert gekennzeichnet werden. Anders kann es bei fotorealistischen KI-Bildern oder Videos sein, wenn diese den Eindruck echter Aufnahmen vermitteln könnten. In solchen Fällen sollten Sie prüfen, ob eine Kennzeichnung erforderlich ist. Unabhängig davon gilt: Für alle veröffentlichten Inhalte bleibt Ihr Unternehmen verantwortlich – auch dann, wenn diese mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt wurden.
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