neulich fragte meine Kundin: „Sag mal Sandra, du bietest eine Coach-Ausbildung an, richtig?“ „Ja. Ende August geht’s los.“ „Irgendwie lässt mich das nicht los, meinst du, das wäre etwas für mich?“
Gute Frage! Vor allem, wenn du nicht in erster Linie daran denkst, Coach werden zu wollen.
Die Kundin ist Angestellte und mit ihrer Arbeit sehr zufrieden. Sie ist Sachbearbeiterin und gleichzeitig Prokuristin einer Tochterfirma. In dieser Rolle muss sie auch disziplinarisch führen. Ursprünglich kam sie zu mir, um zu lernen, sich besser abzugrenzen, Nein zu sagen, Dinge weniger persönlich zu nehmen und rechtzeitig Feierabend zu machen, um wieder mehr Energie zu haben.
Während unserer Zusammenarbeit hat sie in kurzer Zeit sehr grundlegende Erkenntnisse gewonnen. Dinge, die ihr vorher schwerfielen, fühlen sich heute leicht an: Nein sagen. Dinge weniger persönlich nehmen. Und am Ende des Tages wirklich Feierabend machen. Aus Unsicherheit ist Klarheit geworden – und ihre Energie ist zurück.
Sie will mehr davon: noch tiefere Erkenntnisse, mehr Sicherheit im Umgang mit Kollegen, mit und von anderen lernen, Teil einer Gruppe sein, sich weiterentwickeln und wachsen.
Auch wenn du keine Lust hast, später Menschen zu coachen, ist eine Coach-Ausbildung eine gute Möglichkeit, menschlich – egal in welchen Rollen – zu wachsen.
Als Führungskraft lernst du:
🔹Elementares über Zuhören, Beziehung und Verbindung – drei Säulen, durch die Mitarbeiter dir vertrauen.
🔹Was Präsenz ist und wie du sie hältst – für dich selbst und deine Mitarbeitenden. Präsenz schafft Klarheit, Sicherheit und bessere Kommunikation.
🔹Kommunikation und Gesprächsführung, auch in schwierigen Situationen. Vertrauen, Sicherheit und Klarheit sind der Gewinn.
Meine Kundin ist daran gerade mehr interessiert als an weiteren 1:1 Sessions, denn zusammen mit anderen genau das zu lernen, ist für sie ein echter Mehrwert.
Ich habe nun alle Ausbildungs-Infos zusammengestellt (Umfang, Termine, Kosten) und werde sie mit ihr besprechen, damit sie ihre Entscheidung treffen kann.
Gerade denke ich: Wie anders hätte sich meine Zeit als junge Führungskraft wohl angefühlt, wenn ich diese Dinge damals schon gewusst hätte. Vielleicht hätte ich mir sogar mein Burnout erspart. Und ich frage mich, wie viele Führungskräfte heute genau an diesem Punkt stehen.
Herzliche Grüße |