Subject: «Neue Köpfe, neue Röcke, neue Strategie» Newsletter 03-2025

Newsletter | März / mars

Hallo Friend

Mit Männern und Jungen daran arbeiten, über stereotype Männlichkeitsvorstellungen von Stärke, Härte und Dominanz hinauszuwachsen, ist eine Aufgabe, die nicht nur den Männern selbst hilft, besser mit sich selbst und anderen in Verbindung zu kommen. Es ist im wortwörtlichen Sinn Friedensarbeit. Das wird zur Zeit vielen Menschen klar und ist auch uns selbst in den letzten Monaten noch klarer geworden. Wir sind darum überzeugt, dass geschlechterreflektierte Beratungs- und Bildungsangebote ein Schlüssel sind, für eine funktionierende, demokratische Gesellschaft. männer.ch wird darum in Zukunft noch stärker darauf hinwirken, solche Angebote breiter verfügbar zu machen.


Hilft uns dabei. Denn leicht wird es nicht.

Bonjour,


Aider les hommes et les garçons à dépasser les normes de masculinité basées sur la force, la dureté et la domination est une tâche pas seulement utile aux hommes pour mieux se comprendre et ainsi mieux comprendre les autres. C'est littéralement un travail pour la paix. Cela devient de plus en plus évident pour beaucoup de gens en ce moment et pour nous en particulier qui travaillons depuis des années à le faire à notre modeste niveau. Nous sommes convaincus que les offres de conseil et de formation qui tiennent compte de la spécificité de genre sont la clé d'une société libre et démocratique qui fonctionne sainement. C'est pourquoi maenner.ch s'engage à rendre ces offres les plus accessibles possibles à l'avenir.

Auf dem Weg zu einem nationalen Stellenverbund

Geschlechterreflektierte Männerarbeit gehört in die psychosozialen Grundversorgung. Davon sind wir überzeugt. Deshalb verfolgt männer.ch die Strategie, am Aufbau von regionalen Kompetenzzentren mitzuwirken, die dank Leistungsaufträgen der Kantone Jungen und Männer beraten, Bildungsangebote umsetzen, Vernetzung und Selbsthilfe ermöglichen sowie Fach- und Projektarbeiten leisten. Das Männerbüro Region Basel erhält bereits seit einigen Jahren Leistungsverträge der öffentlichen Hand und entwickelt sich zurzeit zu einer Art Prototyp eines regionalen Kompetenzzentrums. In fünf strategischen Brennpunktthemen baut männer.ch zudem überregional tätige Fachstellen auf, um Wissen zu bündeln, Methoden zu entwickeln und Tools zur Verfügung zu stellen. Diese Schwerpunkte sind: Jungenarbeit, Väterarbeit/-bildung, Männergesundheit, sexuelle Verantwortung und Gewalt- und Radikalisierungsprävention.


Gemeinsam sollen die regionalen Kompetenzzentren und die überregional tätigen Fachstellen einen nationalen Stellenverbund bilden. Gesamtleiter Markus Theunert stellt die Strategie in einem Blog-Beitrag ausführlicher dar.

Neue Köpfe bei männer.ch

Die Umsetzung der Regionalisierungsstrategie hat bat bereits jetzt erste personelle Erweiterungen des männer.ch-Teams zur Folge:


Ueli Kunz ist neuer Leiter der Fachstelle Väterarbeit/-bildung. Er wird in dieser Funktion unsere Projekte für die Zielgruppe (werdender) Väter koordinieren und weiterentwickeln. Ueli Kunz ist Sozialpädagoge und Familienmediator FSM. Der Vater dreier Kinder hat auch den männer.ch-Lehrgang für geschlechterreflektierte Männerarbeit erfolgreich abgeschlossen und ist Mitglied im Niudad-Kursleiterpool. Er hat seine Stelle am 1. Februar 2025 in einem kleinen Pensum angetreten und wird dieses nach den Sommerferien auf 60% steigern.


Anna Asha von Sury ist neue Koordinatorin für unser Kurs- und Bildungswesen. In dieser Funktion ist es ihre Aufgabe, das Kursangebot zu professionalisieren und zu erweitern. Anna von Sury hat einen Master in Sozialanthropologie mit Nebenfach Gender Studies und verfügt über viele Jahre Berufserfahrung in Projektmanagement, Kulturarbeit und Öffentlichkeitsarbeit. Die Mutter eines 16-jährigen Sohnes tritt ihre 50%-Stelle am 1. Mai 2025 an.


Christoph Walser koordiniert seit März in einem kleinen Mandat unser Team von freiwilligen Erstberatern und leitet die Intervisionsgruppe. Er ist Theologe und Coach sowie ehemaliger Männerbeauftragter der reformierten Kirche des Kantons Zürich und aktiv in unserer Fachgruppe Männerarbeit im kirchlichen Kontext.

Etude d’impact du séjour pères-enfants Pro Junior/MenCare Suisse sur les participants


Une étude d’impact a été réalisée auprès d’une partie des participants aux 3 derniers séjours par la HES-SO Haute école de travail social Fribourg qui démontre un réel impact à moyen terme auprès des pères. Une synthèse de cette étude est accessible ici.


Les enjeux qui avaient été identifiés dans une première étude étaient de travailler autour des obstacles sociaux et culturels que ces pères rencontrent dans leur rôle parental traduits par un sentiment de manque de reconnaissance, une pression sociale, l’impression d’être réduits à la figure du père pourvoyeur mais qui doit dans le même temps assumer un rôle de mère (soins et éducation des enfants). L'étude conclut que les camps répondent de manière positive aux quatre besoins principaux de ces pères comme suit :

  • Obtenir de l’aide et des informations adaptées : ateliers animés par des experts en parentalité masculine/outils concrets pour comprendre et gérer les émotions des enfants/accès à des conseils éducatifs pratiques

  • Se reconnaître et être reconnu dans sa place de père: renforcement du sentiment de légitimité/partage d’expérience rassurant

  • Partager des activités et un quotidien pour renforcer la relation père-enfant: activités partagées en dehors des contraintes quotidiennes/moments de qualité favorisant un lien affectif plus fort

  • Echanger entre pairs et apprendre des expériences des autres : non-mixité protectrice/partage de stratégies éducatives/soutien mutuel et création de réseau d’entraide.

En conclusion de l'étude, ce dispositif qui a prouvé son impact positif pour soutenir la parentalité des pères. Il n'offre pas de «livre de recettes», mais génère des effets sur la parentalité à moyen/long terme. Le défi consistera à adapter la forme des ateliers du matin avec les pères qui participent plusieurs années à la suite pour qu'ils ne fassent pas les mêmes activités.


maenner.ch se réjouit de voir que ces interventions ont un réel impact sur les bénéficiaires de ce programme. Pour information, l’approche méthodologique spécifique à maennner.ch est basée sur le concept de «Triple développement (soutenir, délimiter, ouvrir)» qui permet le «travail avec les hommes en tenant compte du genre», le travail entre pairs via des partages d’expériences dans une entre-soi de personnes qui ont reçu une socialisation (masculine) similaire et enfin une posture d'animation horizontale pas positionnée comme experte (non hiérarchique).

Le 5ème camps aura lieu du 27 juillet au 1er août 2025. Les inscriptions sont ouvertes. Faites passer le message aux institutions et professionnel.les concerné.es !

Mach mit beim «Rethink masculinity Day» am 8. April

Wir rufen gemeinsam mit weiteren Organisationen zum dritten Mal auf, um auf die Rolle von Männern im Gleichstellungsprozess aufmerksam zu machen. Der Plan:

Möglichst viele Männer gehen an diesem Tag im Rock aus dem Haus und wir wollen dies gemeinsam bildlich festhalten.

Dazu treffen wir uns frühmorgens am 8. April:

Bern: 7:15 Uhr Bubenbergplatz

Basel: 7:15 Uhr Restaurant Hirscheneck

Zürich: 7:15 Uhr Bahnhof Stadelhofen

Danach gehen wir – wer möchte – im Rock zur Arbeit. Detailinformationen findest du im Flyer.


Wir wollen keine Männer kostümieren, sondern entspannt und mittels unserer Kleiderwahl veraltete Geschlechterrollen aufwirbeln und Diskussionsräume schaffen. Und zwar mit dir! Wenn du mit uns gemeinsam etwas verändern willst, dann komm am 8. April in deiner Stadt auch im Rock vorbei.

Wir empfehlen: Weiterbildungskurs zu nachhaltiger Männlichkeit

Männlichkeitsnormen prägen uns alle. Welchen Schaden richten sie an? Warum lassen sich Männer darauf ein? Und: Wie können wir das ändern? Diesen Fragen geht ein Kurs an der Berner Volkshochschule an fünf Abenden im April und Mai nach.


Der Kurs hilft, zu verstehen, welche Phänomene hinter dem Reizwort der toxischen Männlichkeit stehen und unterstützt die Teilnehmenden dabei, zwischen individuellem Erleben und gesellschaftlichen Einflüssen zu unterscheiden, wenn es um Männlichkeit geht. Ein wichtiger Bezugspunkt ist das Buch «Jungs, wir schaffen das! Ein Kompass für Männer von heute» von Markus Theunert.


Der Kursleiter Andreas Heise ist promovierter Philosoph, war Koordinator von männer.ch und betreibt die Veranstaltungsreihe «Café Philo(u)» in Bern.

Findest du, dass wir wertvolle Arbeit leisten? Dann unterstütze uns jetzt!

Nous vous remercions de votre soutien financier pour notre travail !

Fachtagung «Männer und Spiritualität» am 10. Juni

Gibt es eine Spiritualität, die Männern in besonderer Weise entspricht? Die Fachgruppe «Männerarbeit im kirchlichen Kontext» von männer.ch organisiert am Nachmittag des 10. Juni eine Fachtagung in Rapperswil zur Frage, wie Männer abgeholt werden können in ihrer Sehnsucht nach gelingendem Leben, nach Tiefgang und Boden, der auch in Krisen trägt.


Die Tagung bietet fachliche Impulsen, persönlichen Austausch und Praxiserfahrungen. Sie richtet sich an Männer und Frauen, die hauptamtlich, freiberuflich oder ehrenamtlich im kirchlichen Kontext mit Männern und Vätern arbeiten.

Medien / Média

« Ce camp a permis à des pères de comparer leur pratiques éducatives et de les améliorer en les comparant avec celles des autres pères, en s'en inspirant. »


Gilles Crettenand, Responsable MenCare Suisse romande, Rhône FM, 26 février 2025. Conférence de presse sur l'étude d'impact des camps pères-enfants Pro Junior Fribourg et HETS-Fribourg : articles de presse et reportages ici.



Agenda

Deutschschweiz


Suisse romande

Mit herzlichen Grüssen et avec des salutations cordiales

 

Thomas Neumeyer (Leiter Betrieb und Kommunikation), Gilles Crettenand (responsable MenCare Suisse romande)

IBAN: CH07 0900 0000 8759 0138 7
männer.ch | 3000 Bern