Subject: Newsletter 05-2026 «Was wir von Vätern lernen können»

Newsletter | Mai / mai

Hallo Friend

Involvierte Vaterschaft hat viele Vorteile. Aber der Wichtigste für mich ist, dass Kinder von klein an erleben, dass auch Männer trösten, erzählen, Reibung aushalten, sich entschuldigen und – hoffentlich – Gefühle zeigen und benennen können. Eine belauschte Unterhaltung am Telefon zwischen meinem Kind und seinem besten Freund macht mir Hoffnung für die nächste Generation:

«Du, Ich has chli vorher chli übertribe. Und ich ha dir eifach welle säge: Du bisch würklich min beste Fründ.»
«Ja... ich ha mich eifach chli uusgschlosse gfühlt.»
«Ja, hett ich au» 
«Will d Kanone het ja locker ich chöne uf d Burg tue.»
«Verstahni. ich wür säge das machemer s nächst Mal chli anders, OK? Also denn tschüss und äh Entschuldigung. S nächst Mal überleg ich mir das chli besser.»
«Ja, OK. Tschau Schnuggeli.» – «Nei. Du bisch Schnuggeli.» – «Nei Du!» – «Nei Du!»

Als ich das gehört habe, war ich gerührt und habe mir vorgenommen, auch mit meinen Freunden, Gekränktheit häufiger anzusprechen... und ihnen Kosenamen zu geben 🙂.
Wer für wen Vorbild ist, wechselt sich ab. Aber eines ist klar: Je mehr Zeit man mit seinem Kind verbringt, desto mehr erlebt man mit. 


Darum wünsche ich allen Vätern zum Schweizer Vätertag möglichst viel Alltag mit Kind/ern.

Thomas Neumeyer, männer.ch

Bonjour,

Une paternité impliquée présente de nombreux avantages. Mais le plus important pour moi, c’est que les enfants voient dès leur plus jeune âge que les hommes aussi peuvent réconforter, raconter des histoires, supporter les tensions, s’excuser et – espérons-le – montrer et nommer leurs sentiments et émotions. Une conversation téléphonique que j’ai entendue entre mon enfant et son meilleur ami me donne de l’espoir pour la prochaine génération :


« Écoute, j’ai un peu exagéré tout à l’heure. Et je voulais juste te dire : tu es vraiment mon meilleur ami. »

« Ouais... Je me suis juste senti un peu exclu. »

« Ouais, moi aussi »

« Parce que j'aurais facilement pu mettre le canon sur le château. »

« Je comprends. Je dirais qu’on fera ça un peu différemment la prochaine fois, OK ? Bon, au revoir et euh, désolé. La prochaine fois, j’y réfléchirai un peu mieux. »

«Oui, OK. Salut, mon petit chéri.» – «Non. C'est toi, mon petit chéri.» – «Non, toi !» 


Quand j’ai entendu ça, j’ai été ému et je me suis promis d’aborder plus souvent mes rencoeurs avec mes amis… et de leur donner des petits noms 🙂.

Qui est un modèle pour qui, ça change tout le temps. Mais une chose est sûre : plus on passe de temps avec son enfant, plus on vit de choses avec lui.

C’est pourquoi je souhaite à tous les pères, à l’occasion de la Fête des pères suisse, de passer le plus de temps possible au quotidien avec leur(s) enfant(s).


Thomas Neumeyer, männer.ch

Viel los rund um den Schweizer Vätertag

Zusammen mit andern Vätern und den Kids Schilder basteln, um die Partnerin am Schweizer Frauenlauf anzufeuern, mit dem Sohn eine Nacht unter freiem Himmel im Wald verbringen, Pizza backen auf dem Spielplatz oder sich mal einen Tag Zeit nehmen, um sich im VäterRetreat zu fragen: Wie geht es mir als Vater, Partner und Mann? Rund um den Schweizer Vätertag vom 7. Juni finden in der ganzen Schweiz Veranstaltungen statt, die die

Wertschätzung und Ermunterung für alltagsnahes väterliches Engagement zum Ausdruck bringen.

Die meisten davon legen den Fokus auf das Wichtigste: Gemeinsam verbrachte Zeit. Komm vorbei und mach mit!

Wir sagen Nein zur Änderung des Zivildienstgesetzes

Nous disons non à la modification de la loi sur le service civil

Das neue Zivildienstgesetz will die Zulassung zum Zivildienst massiv erschweren. männer.ch setzt sich überzeugt für den Zivildienst ein, der es Männern ermöglicht, bei einem Gewissenskonflikt den Dienst am Gemeinwesen zu leisten, ohne in die Armee einzurücken. Ausserdem sind Zivis eine wertvolle Unterstützung: in Spitälern und Heimen, in Kitas und Schulen, im Umweltschutz und in der Land- und Alpwirtschaft.


Auch für die Krisenbewältigung brauchen wir den Zivildienst. Das hat sich in der Coronapandemie und bei der Betreuung geflüchteter Menschen aus der Ukraine nach dem Angriff Russlands gezeigt. Weitere Argumente, um dich und dein Umfeld zu überzeugen, findest du beim Zivildienstverband CIVIVA.

Gerne Weitersagen und Nein stimmen am 14. Juni.

La nouvelle loi sur le service civil vise à rendre l'admission au service civil nettement plus difficile. männer.ch s'engage avec conviction en faveur du service civil, qui permet aux hommes, en cas de conflit de conscience, de servir la communauté sans s’engager dans l’armée. De plus, les civilistes apportent un soutien précieux : dans les hôpitaux et les foyers, dans les crèches et les écoles, dans la protection de l’environnement ainsi que dans l’agriculture et l’économie alpestre.

Nous avons également besoin du service civil pour la gestion des crises. Cela s’est démontré lors de la pandémie de coronavirus et dans l’accueil des réfugiés ukrainiens après l’attaque de la Russie. Tu trouveras d’autres arguments pour te convaincre, toi et ton entourage, auprès de l’association du service civil CIVIVA.

Im Blog männer.ch: «Selling Masculinity, Selling Femininity»

Influencer der Manosphere und Tradwives geben falsche aber einfache Antworten auf komplexe Fragen. Damit übersetzen sie Unsicherheit in ein Produkt. Männlichkeit wird zur Leistung, Weiblichkeit zur Anpassung. Beides lässt sich optimieren, darstellen und verkaufen.


Die entscheidende Frage ist nicht, ob die angebotenen Modelle von Männlichkeit und Weiblichkeit überzeugen, sondern warum sie gebraucht werden.


Ein toller Artikel von Ana Gjeci in unserem Blog

Commissions de l'égalité cantonales VS et NE: législature 2026-2029

maenner.ch via mencare, son centre de compétence romand Hommes et masculinités, à l'honneur de faire partie de deux commissions cantonales de l'égalité, ceci pour une deuxième législature de suite : Dans le canton du Valais, au sein du Conseil Égalité-Famille coordonné par l'OCEF et dans le canton de Neuchâtel au sein de la "Commission consultative égalité" coordonnée par l'OPFE. Nous remercions les autorités concernées pour leur confiance et nous nous engageons à apporter notre contribution sur les thématiques en lien avec l'égalité et les relations entre les genres.

Niudad-Wissen: Vater mit 50+

Père à 50 ans et plus

«War ich mit 52 ein später Vater? Wer definiert hier spät und früh? Natürlich entspricht es nicht dem Durchschnitt, aber für mich fühlte es sich in meinem Leben nicht spät an. 

Meine Lebenserfahrung hilft mir, auch die schwierigen Phasen mit den Kindern mit etwas Gelassenheit anzugehen; da weiss ich nicht, ob ich das als jüngerer Vater auch gekonnt hätte. Als Nachteil sehe ich, dass ich Schlafentzug nicht mehr so einfach wegstecke wie früher. Das macht mich lärmempfindlicher und im Durschnitt auch dünnhäutiger.»

Christoph wurde mit 52 zum ersten Mal Vater. Er erzählt von Vor- und Nachteilen einer Vaterschaft im fortgeschrittenen Alter, gesellschaftlichen Vorurteilen und davon, was ihm in der Beziehung zu den Kindern am wichtigsten ist.


Seine und viele andere Geschichten liest du auf unserer Väterplattform Niudad.ch

« Mon expérience de vie m’aide à aborder les phases difficiles avec les enfants avec sérénité ; je ne sais pas si j’aurais pu le faire ainsi en tant que jeune père. L’inconvénient, c’est que je ne peux plus supporter le manque de sommeil comme avant. Cela me rend plus affecté par le bruit et, en moyenne, plus sensible.

Christoph est devenu père pour la première fois à 52 ans. Il parle des avantages et des inconvénients de la paternité à un âge avancé, des préjugés sociétaux et de ce qui est le plus important pour lui dans sa relation avec ses enfants.


Lis l’histoire de Christoph sur www.niudad.ch

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Vorsicht Manosphere! Gesprächsrunden für Eltern und Fachpersonen

Was tun, wenn Jugendliche frauenfeindliche Botschaften von Männlichkeitsinfluencern übernehmen? Welche Handlung angemessen ist, hängt vom Zeitpunkt der Entwicklung ab. Werden erste Anzeichen, konkrete Warnsignale oder echte Alarmsignale beobachtet? Unter manosphere.ch finden Eltern und Bezugspersonen alle wichtigen Infos zum Thema.


Eltern und Fachpersonen aus dem Kanton Zürich können zudem neu kostenlos an moderierten Gesprächsrunden teilnehmen. Sie dauern gut zwei Stunden.


Die nächste Gesprächsrunde vor Ort findet am 3. Juni in Zürich statt. Zu weit? Das Gruppenangebot gibt es auch online.

Medien / Média

Agenda männer.ch

Mit herzlichen Grüssen et avec des salutations cordiales

 

Thomas Neumeyer (Leiter Betrieb und Kommunikation), Gilles Crettenand (responsable MenCare Suisse romande)

IBAN: CH07 0900 0000 8759 0138 7
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