Subject: Newsletter Fachgruppe «Männerarbeit im kirchlichen Kontext» Juni 2026

Newsletter «Männerarbeit im kirchlichen Kontext» Juni 2026

Liebe Interessierte an kirchlicher Männer- und Väterarbeit


Unser Newsletter hält wieder viele Ideen, Inspirationen und Vernetzungen bereit! Gerne laden wir Euch ein, den Newsletter an andere Interessierte weiterzuleiten. Am einfachsten ist es, wenn diese ihn auf der Homepage von männer.ch selbst abonnieren. Hier der Link:
www.maenner.ch/fachgruppen


Das Redaktionsteam mit

Siegfried Arends, ref. Pfarrer in Laufen am Rheinfall

Matthias Koller Filliger, Fachstelle Partnerschaft-Ehe-Familie Bistum St. Gallen
Markus Perrenoud, ref, Pfarrer in Münchenstein

DAS INTERVIEW

«Es lohnt sich, dorthin zu schauen, wo es weh tut» Markus Bürki über Gespräche unter Männern

«Alle Männer sollten entweder in die Psychotherapie oder in den Männerstamm gehen!» - das meint Markus Bürki, der als Sozialdiakon in der Reformierten Kirchgemeinde Muttenz (BL) arbeitet und einen Männerstamm leitet. Im Interview gibt er dazu Red und Antwort,

Das Männer-Memory

Das Männer Memory, entwickelt von Markus Bürki, ist ein niederschwelliges Gesprächswerkzeug und soll als Schuhlöffel in die Thematiken der Männerarbeit dienen. Beim Spielen des Memorys entstehen ganz von selbst Gespräche – leicht, humorvoll und gleichzeitig erstaunlich tief.

Angebote

MÄNNERWERKSTATT im Ritiro Terra Vecchia, 8.-11. September 2026


Die Männerwerkstatt im Ritiro Terra Vecchia im Centovalli versteht sich als Ort gegenseitiger Inspiration und professioneller Weiterentwicklung, getragen von gegenseitigem Respekt, Offenheit und spiritueller Tiefe.

Geleitet wird sie von zwei erfahrenen Theologen aus verschiedenen Generationen: Von Daniel Ammann-Neider und Benjamin Spang, die sich aus der Fachgruppe «Männerarbeit im kirchlichen Kontext» von männer.ch kennen.

Die «MÄNNERWERKSTATT» dauert von Dienstag, 8. September bis Freitag, 11. September 2026.

Erfahrungsbericht zum Lehrgang «Geschlechterreflektiert mit Jungen, Männern und Vätern arbeiten»

Im November 2026 startet der nächste Lehrgang «Geschlechterreflektiert mit Jungen, Männern und Vätern arbeiten» von männer.ch


Benjamin Spang, Theologe und Erwachsenenbildner in der katholischen Erwachsenenbildung des Kantons Thurgau, hat den Lehrgang absolviert. Im beiliegenden Artikel erzählt er, wie er den Lehrgang erlebt hat, was er daraus für seine Arbeit gelernt hat und wem er die Teilnahme empfiehlt.


Denkanstösse

«Jesus ist das Antimodell des machtvollen Patriarchen»

Ein Beitrag von Christoph Walser aus christlicher Sicht zur Debatte, was eine konstruktive Vorstellung von Männlichkeit ist.


Die Instrumentalisierung des Privaten: Warum die Rückkehr zu veralteten Geschlechterbildern ein Irrweg ist

Der katholische Weihbischof Schepers, Bistum Essen/D, wendet sich in einer öffentlichen Stellungnahme dezidiert gegen die Rückkehr von veralteten Geschlechterbildern. Besonders hebt er dabei auch den Wert der kirchlichen Väter- und Männerarbeit hervor.

News

manosphere.ch: Neue Plattform für Eltern und Fachpersonen

Die Risiken männlichkeitsideologischer Radikalisierung im Internet sind in letzter Zeit einer breiteren Öffentlichkeit bewusst geworden. Viele Eltern und Fachpersonen äussern Bedarf nach Information und Orientierung, Beratung und Begleitung. Die Plattform manosphere.ch der Fachstelle männer.ch liefert die notwendigen Informationen für Eltern und Fachpersonen und bietet Einzelberatung an.

Männer. Ein Fragebogen für Max Frisch

Anregender Fragenkatalog für Männergesprächsgruppen

Die Fragebögen, die Max Frisch in seinen Tagebüchern (1966-1971) veröffentlich hat, sind legendär. Die Fragen, so heisst es, laden dazu ein, «über sich selbst nachzudenken und mit anderen ins Gespräch zu kommen». Während der Mann Max Frisch sich nicht zu schade war, einen Fragebogen zum Thema «Frauen» zu formulieren, kam es ihm offenbar nicht in den Sinn, das eigene Geschlecht zu thematisieren.


Die Schauspieler:in und Spoken-Word-Artist:in Momo Samira Schraner versucht diese Lücke zu füllen, und zwar mit einem Fragebogen nicht «von», sondern «für» Max Frisch. Nicht weniger «erhellend und amüsant» wie diejenigen von Max Frisch selbst.


Für Männergesprächsgruppen kann er als Anregung dienen.