Liebe Zauberfrau, nur wenige kommen durch.
Das ist meine Erkenntnis aus den letzten Wochen, in denen ich mühsam viele Samen in Pflanzboxen gelegt, sie gehegt, gewässert, geschützt habe.
Ich bin intensiv mit dem Prozess des Säens und des Aufgehens des Samens gegangen und mag ein paar Aspekte mit dir teilen. Denn es gibt eine starke Auslese bei allem, was wir säen. Und das ist gut so! | | | | | Die meisten denken immer (gerade, wenn du selbstständig bist, oder wenn es ums Thema Verbindungen geht), dass alles, was du in die Welt gibst, aufgehen müsste. Die Wahrheit ist:
Das Wenigste davon geht auf! In meiner spirituellen Beratung habe ich immer wieder Frauen, die verzweifelt sind, weil sie schon sooo viel versucht haben (sei es an Angeboten in der eigenen Selbstständigkeit, an Beziehungen in der Liebe oder Freundschaft, an Veränderungen in ihrer eigenen Persönlichkeitsentwicklung …) und nur ganz wenig gelingt und trägt wirklich Früchte. Weißt du was? Das ist vollkommen natürlich! Ich habe hier in meinem Seelengarten meine Lady Birnbaum (ein über 100 Jahre alter, weiser Baum), die im Herbst unfassbar viele Früchte trägt. Stell dir vor, sie würde jedes Mal in eine Depression verfallen, wenn eine Birne auf den Asphalt fällt, statt auf weiches Moos. Oder sie würde aufhören zu wachsen, weil ihre Birnen nicht neue Birnbäume bilden. Tut sie nicht. Sie versucht es Jahr für Jahr wieder, blüht aktuell mit gigantisch vielen Blüten und bildet daraus neue Früchte. Viele ihrer Birnen haben wir gegessen. Noch mehr haben wir verschenkt. Das meiste jedoch landete im Kompost. | | | | Loslassen. Daraus wird Kompost. | Im Business oder in Beziehungen versuchen Frauen oft, aus jedem einzelnen Samen mit purer Willenskraft einen Baum zu pressen. Sie halten an Angeboten fest, die besser zu „Naturdünger“ für ihre nächste, bessere Idee werden könnten.
Oder sie klammern sich an eine Beziehung und versuchen, sie mit aller Macht *großzuziehen", während sie längst verwelkt ist. Dabei war sie vielleicht nie als lebenslanger Baum geplant, sondern „nur“ als wertvoller Dünger für dein eigenes Wachstum. Damit du in der nächsten Verbindung endlich ganz du selbst sein kannst. Wahre Souveränität und wahrhaftige Entfaltung entsteht, wenn du akzeptierst: Nicht alles ist dazu bestimmt, groß zu werden. Manches ist „nur“ dazu da, Kompost zu werden und den Boden für das vorzubereiten, was wirklich kommen will. | | | | Verschwendung ist ein Naturgesetz – und Hilfe auch | In der Natur gibt es keinen Begriff für „Fehler“. Ein Baum, der 10.000 Samen streut, von denen nur drei zu Bäumen werden, hat nicht „versagt“. Manche Bäume sind sogar von der Hilfe anderer abhängig, zum Beispiel der Walnussbaum aus meinem alten Zaubergarten. Ohne die Eichhörnchen, die seine Nüsse weggetragen und in der Erde vergraben haben, hätte nie ein neuer Walnussbaum entstehen können. Woher kommt also die Idee, dass wir es „allein schaffen müssten“ oder, dass du versagt hättest, wenn ein Samen nicht aufgeht? Es ist ein natürlicher Prozess, dass wir Hilfe brauchen und dass nicht alles gelingt, was wir starten. | | | Hier sind ein paar Aspekte, die ich aus dem Säen, Pflanzen und Wachsen der Natur aus den letzten Wochen mitgenommen habe und die ich mit dir teilen möchte: Wenn ein Angebot nicht "durchkommt", bedeutet das nicht, dass die Unternehmerin nicht gut genug ist oder versagt hätte. Es bedeutet, dass dieser spezifische Samen in diesem spezifischen Boden zu dieser spezifischen Zeit nicht gekeimt ist.
Wenn eine Freundschaft endet, bedeutet das kein persönliches Versagen, sondern dass diese Verbindung an dieser Stelle ein Ende gefunden hat und nicht weiter wächst. Punkt. Die Natur agiert aus dem Überfluss, nicht aus dem Mangel. Sie produziert absichtlich mehr als überleben kann, um das Überleben des Ganzen zu sichern. Ausrufezeichen ....! In der Evolution ist Selektion kein grausamer Akt, sondern ein ordnender Moment. Nur das, was wirklich mit der aktuellen Umgebung (dem Markt bei Selbstständigen, dem Leben bei dir in deinen Beziehungen usw.) harmoniert, darf Wurzeln schlagen. Die Erkenntnis, dass ich zwar den Samen (die Arbeit des Aussäens usw.) kontrollieren kann, aber nicht den Boden, den Wind, die Kälte oder den Regen oder die Schnecken (die äußeren Umstände). Das alles muss ich seinen Weg gehen lassen. Und du auch. Ich kann magische Wünsche hineingeben und die Wachstumskraft rufen. Doch, warum etwas aufgeht und das andere nicht – das ist Teil des Großen Ganzen. Und ich verstehe und kenne den Großen Plan dahinter nicht (immer). Deshalb lege ich meine gesäten Samen in die Hände des Lebens – im Wissen, dass jedes Aufgehen seinen Sinn hat und ebenso jedes Sterben.
Ich hoffe, du findest in meinen Zeilen einen Impuls, der dich inspiriert und nimmst ihn mit – wie eine gepflückte Blume am Wegesrand. Wenn du magst, schreib mir gerne, was dich heute inspiriert hat: service@super-sabine.de |
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