Betreff: Kommt 2022 das Ende der Abgeltungssteuer?

Kommt 2022 das Ende der Abgeltungssteuer?
Hallo Friend,

eigentlich wollte ich erst nach Ostern wieder einen Newsletter schreiben. Nachdem ich mich aber in der vergangenen Woche stark aufgeregt habe, muss ich meinem Ärger erstmal Luft verschaffen.

Was ist genau passiert? 

Unser Finanzminister Olaf Scholz hat ein Interview gegeben. Gut, das macht er jeden Tag. Aber er hat jetzt dem Politik-YouTuber Marvin Neumann ein ausführliches Interview gegeben, das gezeigt hat, dass er der völlig falsche Mann für den Posten des Finanzministers ist. Auch das ist jetzt keine neue Erkenntnis, aber in dem Interview hat er mit seinen inneren Dämonen und Abneigungen gekämpft.

Wer sind die?

Na klar, es sind die bösen Aktien-Millionäre, Kapitalisten und Steuer-Abzocker, die dem kleinen Bürger das Geld aus der Tasche ziehen und die völlig unsicheren Märkte manipulieren. Ok, auch das ist bei der SPD nicht neu, aber die Argumente, die Scholz bringt sind ein solcher Humbug, dass es schon weh tut.

Beispiele gefällig?  

Olaf Scholz zur geplanten Transaktionssteuer:

"Das habe ich doch eben in der Lobby des Aktienverbandes gelesen und das ist jetzt in ein flauschiges Argument übersetzt worden."

Ohne Worte! Die Transaktionssteuer sollte ursprünglich den Hochfrequenzhandel eindämmen. Mittlerweile ist dieser aber von der Steuer ausgenommen worden. Stattdessen trifft die Steuer in erster Linie die Kleinanleger - wenn sie denn kommt. 

"Die meisten Aktien werden gekauft von großen Fonds und jetzt müssen immer Leute, die vier Aktien besitzen und sich noch eine fünfte kaufen wollen, herhalten, um eine Besteuerung dieser großen Aktienkäufe, die Milliarden jedes Jahr investieren, zu verhindern." 

ETFs gehören übrigens zu den erwähnten Fonds. Wer kauft die ETFs? In erster Linie sind es Kleinanleger! Und das Aktienargument ist ja völlig unreflektierter Quatsch. 

"Das ist ein Lobbyisten-Argument von sehr kapitalkräftigen, sehr reichen Leuten, die Menschen mit denen Sie sonst nie persönlich reden und die ganz wenige Aktien haben als Argument benutzen, um ihre Besteuerung zu verhindern."  

Ist klar... siehe Antwort auf Zitat 1!

"Und ich sage es nochmal: Es sind mächtige Lobbyisten, die hinter dieser Kampagne und diesen Argumenten steckt."

Nur weil Olaf Scholz sein Geld auf dem Girokonto parkt und Angst vor Aktien hat, ist nicht jeder Kleinanleger gleich ein Lobbyist. Der Aufschrei kam nämlich auch verstärkt aus der Kleinanleger-Ecke, die er gar nicht kennt, die es aber in Deutschland durchaus gibt.

Olaf Scholz über eine Steuerbefreiung von Aktien nach 5 Jahren Haltedauer:

"Noch so ein Argument von sehr reichen Leuten, die sich sehr darüber ärgern, dass eines der größten Steuerschlupflöcher, das es in Deutschland viele Jahre gegeben hat, dass man den Wertzuwachs .... steuerfrei kassieren konnte, abgeschafft wird."

Hat unser Finanzminister eigentlich mal die Veränderung an Aktionären in Deutschland bemerkt? Falls nicht, kläre ich ihn gleich gern auf. Die sehr reichen Leute wenden sich wahrscheinlich direkt an ihn und er projiziert es gleich wieder auf die Allgemeinheit. Das als Steuerschlupfloch zu bezeichnen ist einfach ein Witz.

"Das sage ich hier ganz klar: Die Leute, die das fragen, setzen sich nicht ein für Leute, die 8 Aktien besitzen, sondern für Leute die 10.000 Aktien besitzen. Und das ist ehrlicherweise das Gegenteil von gerecht und fair"

Hmmm, also ich habe keine 10.000 Aktien, bin aber vehement für eine Steuerbefreiung von Aktien nach einer gewissen Haltedauer. Warum? Weil eine Spekulationsfrist tatsächlich ein sehr sinnvoller Anreiz für langfristiges Investieren und Sparen wäre, um die stetig sinkende Rente aufzubessern.

Leider kam im Video nicht die Frage nach der Abgeltungssteuer, aber dagegen ist Scholz ja auch schon seit längerem

Man muss ja sagen, dass der gute Olaf Scholz aus seiner Zeit als Hamburger Bürgermeister noch immer ganz tief im Cum-Ex-Skandal der Warburg Bank verwickelt ist. Diesen Skandal haben tatsächlich sehr reiche Leute verursacht. Aber das zu verallgemeinern ist ziemlicher Hohn gegenüber den Millionen (!!!) Kleinaktionären. 

Richtig gelesen, es gibt wieder deutlich mehr Aktionäre in Deutschland wie eine Studie des Deutschen Aktieninstituts zeigt.
Entwicklung der Aktionärszahlen in Deutschland, Quelle: Deutsches Aktieninstitut 

Erfreulicherweise gibt es in Deutschland mit 12,4 Millionen gerade den höchsten Stand an Aktionären und Anlegern seit 2001. Die Zahlen haben sich im ersten Quartal 2021 nochmal erhöht. Sind das nach den Aussagen von Olaf Scholz alles böse und stinkreiche Aktien-Lobbyisten?

Junge Leute entdecken den Vermögensaufbau

Nein, es sind vor allem junge Leute unter 30 Jahren, die im letzten Jahr den Sprung an die Börse wagten und langfristig ein Vermögen aufbauen wollen. Das ist eine Steigerung von 70 % im Vergleich zu 2019

Die Gründe dafür: der Lockdown, die günstigen Neo-Broker und auch der Corona-Crash vor einem Jahr. Die Wallstreetbets-Kapriolen (die gehören auch zum Boom dazu) sind hier noch gar nicht aufgeführt, aber die spielen in der Gesamtheit in Deutschland auch eher eine untergeordnete Rolle. Die Hauptrolle spielen ETFs/Fonds, die um 1,5 Millionen neue Anleger angestiegen sind.

Ich finde, dass es eine tolle Entwicklung ist, die noch lange nicht abgeschlossen ist. Gemeinsam mit meinen vielen Kolleginnen und Kollegen versuche ich seit 6 Jahren das Thema Finanzbildung in Deutschland zu etablieren - abseits vom kurzfristigen Hin- und Hergezocke böser Hedgefonds oder reicher Aktien-Lobbyisten und sonstigen sozialdemokratischen Alpträumen.

Abschaffung der Abgeltungssteuer?

Wenn wir jetzt mal vom Schlimmsten ausgehen, wird dieser Aufschwung von der neuen Bundesregierung im nächsten Jahr gleich wieder mit einer Notbremse abgewürgt. Die geplante Transaktionssteuer ist zwar ärgerlich, aber wird nicht wirklich viel ausmachen. Eine Abschaffung der Abgeltungssteuer in Höhe von pauschal 25 % und die Versteuerung der Zinsen, Dividenden und Gewinne nach dem persönlichen Einkommenssteuersatz wäre ohne Kompensation ein Katastrophe. 

Eine angemessene Kompensation wäre beispielsweise die oben erwähnte Steuerfreiheit nach einer mehrjährigen Haltefrist von Aktien, ETFs und Fonds - wie es sie bei Gold, Kryptowährungen (!!!) oder Immobilien schon gibt. 

Aber die Corona-Krise kostet extrem viel Geld und das muss über kurz oder lang auch wieder eingenommen werden. Aktionäre beschweren sich nicht und sie sind nach wie vor eine Minderheit. Da wird der Aufschrei schon nicht so hoch sein - außer von den stinkreichen Aktien-Lobbyisten natürlich.

Aber die SPD mit Kanzlerkandidat Olaf Scholz ist nicht die einzige Partei, der die Abgeltungssteuer ein tiefer Dorn im Auge ist. Von der LINKEN ist der Plan eh bekannt, aber auch die Grünen haben den Punkt ganz deutlich in ihrem Wahlprogramm für die Wahl im September 2021.

Starke Schultern können und sollen mehr tragen als schwache. Das geltende Steuersystem ist an vielen Stellen ungerecht. So wird Einkommen aus Arbeit bei uns häufig höher besteuert als Einkommen aus Vermögen. Die Abgeltungsteuer führt dazu, dass Zinsen pauschal mit nur 25 Prozent besteuert werden. Während sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dem Staat gegenüber gläsern machen müssen, kann Kapitaleinkommen anonym versteuert werden. Auf Vermögen fallen kaum Steuern an. Auch deshalb gibt es in unserem Land eine große Ungleichheit bei den Vermögen. Nicht nur der Internationale Währungsfonds und die OECD sehen diese Ungleichheit als ungünstig für die Entwicklung unseres Landes an.....
Abgeltungssteuer abschaffen: Kapitalerträge sollen wieder wie Arbeitseinkommen mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz belegt werden. 
(Quelle: Themenseite "Steuern" der Grünen)

Aha, also u. a. wegen der Abgeltungssteuer gibt es eine große Ungleichheit von Vermögen? Ich glaube, dass ich mich nicht allzu weit aus dem Fenster lehne, wenn ich behaupte, dass das ganz andere Gründe hat. 

Rente und private Altersvorsorge

Und ich wage auch mal die kühne Prognose, dass die Ungleichheit in Deutschland noch viel, viel schlimmer wird, wenn das Rentensystem nicht endlich mal angepasst wird und das Thema private Altersvorsorge angegangen wird. Damit meine ich aber auch keine Steuergeschenke, die kleine Gruppen bevorzugen, wie sie die SPD in den letzten Jahren mit Flickenteppich-Gesetzen umgesetzt hat, um ihre wenigen Wählerstimmen zu bekommen.

Wer zahlt dafür die Zeche? Du und ich! Denn langfristig zahlen wir deutlich mehr in die Rentenkasse ein, bekommen aber deutlich weniger raus und gehen auch noch wesentlich später in Rente. 

Laut einer Prognos-Studie führen die Rentengeschenke der derzeitigen Bundesregierung (unter Federführung der SPD) voraussichtlich zu Mehrkosten in Höhe von 1,2 Billionen Euro. Das wirkt sich aber erst ab 2030 richtig stark aus, wenn die Babyboomer alle in Rente sind. Dann fällt nämlich erst der Großteil der Ausgaben an. 

Die jetzigen Politiker, die 2030 schon längst eine hohe Pension bekommen, interessiert das Geschwätz von gestern dann herzlich wenig. Schließlich müssen Minister wie Olaf Scholz auch nicht selbst vorsorgen oder in die Rentenkasse einzahlen, sondern erhalten für eine Amtszeit als Minister eine Pension in Höhe von 4.250 Euro. Bundestagsabgeordnete erhalten eine Altersentschädigung. Alles gezahlt von uns Steuerzahlern. Da kann ich im Wahlprogramm ordentlich auf den Putz hauen, was neue Steuern auf die Altersvorsorge angeht. Wenn ich als Politiker also davon selbst nicht betroffen bin, interessiert es mich auch nicht so stark. Aber hey, die reichen Aktien-Lobbyisten sind ja schuld.

Sinnvoll wäre an dieser Stelle etwas wie eine gesetzliche Aktienrente wie sie die FDP vor kurzem vorgeschlagen hat. In Ländern wie Norwegen oder Schweden funktioniert das System mit Ölfonds und Vorsorgefonds sehr gut. Der Schweden-Fonds ist mittlerweile der größte Anlagefonds in Europa. Der staatliche Pensionsfonds Norwegens ist sogar der größte der Welt. Warum nicht einfach mal ein ganz kleines Stück weiterdenken? Auch in unseren Nachbarländern Niederlande, Schweiz und Dänemark spielen Aktien- oder Fondsbausteine bei der Altersvorsorge eine wichtige Rolle.

Ein Teufelskreis?

Angesichts von Nullzinsen sollte sich hier schleunigst etwas ändern, sonst haben alle unter 50-jährigen in einigen Jahren Probleme mit dem mühsam aufrecht erhaltenen Rentensystem in Deutschland, das irgendwann nicht mehr haltbar sein wird.

Solange eine gesetzliche Aktienrente aber in weiter Ferne ist, sollte man Aktionäre, die privat für das Alter sparen nicht mit einer höheren Steuer dafür bestrafen, sondern einfach mal unterstützen. Und zwar nicht mit Lobby-Produkten aus der Versicherungsbranche wie beispielsweise der Riester-Rente, die übrigens von der SPD - gemeinsam mit Gerhard Schröders Niedersachsen-Connection - ins Leben gerufen wurde. Da sind sie also endlich, die bösen Lobbyisten, die sich die Taschen vollgemacht haben!

Vor einigen Jahren waren es nämlich die Versicherungs-Lobbyisten wie ein gewisser Herr Maschmeyer, die sich auf Kosten der Kleinsparer die Taschen gefüllt haben und mittlerweile zu den reichsten Deutschen gehören, ihr Geld unter anderem in Aktien investieren und sich wahrscheinlich jetzt beim roten Olaf über die hohen Steuern beschweren. Irgendwie ein Teufelskreis, oder?

Wenn jemand wie Olaf Scholz als SPD'ler dann von den bösen Aktien-Lobbyisten fabuliert und erzählt, dass es höhere Steuern für Aktionäre geben müsste, weil das ja nach seinem Gerechtigkeitssinn gerecht sei, klingt es wirklich nach Hohn gegenüber jeder/m deutschen Kleinanleger/in, der/die etwas für seine/ihre Altersvorsorge tun will. Spätestens da fällt es mir auch schwer sachlich zu bleiben.

Eine Abschaffung der Abgeltungssteuer führt dazu, dass von den Dividenden/Ausschüttungen deutlich weniger übrig bleibt. Aber auch bei den Entnahmeplänen beispielsweise von ETFs kommt am Ende viel weniger bei raus, wenn ich damit meine Rente aufbessern will. Eine Steuerfreiheit nach einer längeren Haltedauer als Lobbyisten-Steuerschlupfloch zu bezeichnen, ist einfach ein unreflektierter Witz.

Schau dir doch mal das komplette Video-Interview an und mach dir dein eigenes Bild davon. Als studierter Politikwissenschaftler ist mir zwar zur Genüge bekannt, dass Politiker sich ihre eigenen Sichtweisen oft schönreden, aber die Argumente von Olaf Scholz lassen mich dann doch sprachlos zurück. 

Es lohnt sich darüber hinaus auch ein Blick in die Wahlprogramme der Parteien - vor allem bei der SPD, den Linken und den Grünen. Da sind nämlich noch so einige andere "Ostereier" versteckt, die uns Anleger teuer zu stehen kommen werden, häufig in den Medien nicht erwähnt werden und nicht wirklich durchdacht sind. Leider verkaufen sich diese Themen in der Öffentlichkeit nicht so gut. Das ist aber eine andere Geschichte.

Viele Grüße
Online-Invest 2021
Heute vor genau zwei Jahren war ich in Stuttgart auf der Invest 2019, der größten Anlegermesse in Deutschland. Damals ist auch das Foto in der Blogger Lounge mit meinen tollen Kolleginnen und Kollegen entstanden. Die Messe war ein voller Erfolg.

Letztes Jahr ist sie wegen Corona leider ausgefallen und auch in diesem Jahr wird sie nicht in Stuttgart stattfinden. Dafür hat sich die Börse Stuttgart für 2021 eine Online-Variante einfallen lassen, bei der du kostenlos dabei sein kannst.

Am 23. und 24. April findet die Online-Invest mit vielen Vorträgen und einer digitalen Blogger Lounge statt. Dort sind in diesem Jahr über 20 Bloggerinnen und Blogger am Start. Ich bin auch wieder mit dabei.

Wenn du kostenlos dabei sein und mit uns diskutieren möchtest, dann melde dich einfach beim Anlegerclub der Börse Stuttgart über meinen Link an. Im Anlegerclub gibt es neben den Tickets für die Invest 2021 auch zahlreiche weitere Webinare mit Experten, Vorteilsangebote für Magazine und viel mehr. Schau einfach mal vorbei. Alles ist kostenfrei und mit keinerlei Verpflichtungen verbunden.

Neues Video bei YouTube
In diesem Video spreche ich mit Max König von Investolio über das Investieren in Value-Aktien. Sein Investmentportfolio "Deutschland Trend mit Value" hat seit Juni 2020 über 53 % Rendite erreicht, während der CDAX (alle an der Frankfurter Wertpapierbörse im General Standard und Prime Standard notierten deutschen Aktien) nur knapp 20 % erreicht hat.

Max hat die Software Investolio* entwickelt, bei der ausgewählte technische und fundamentale Kennzahlen in insgesamt 5 Scoring-Modellen zusammengefasst werden. Eins davon ist der Value-Score. Die anderen Kennzahlen besprechen wir in weiteren Videos.

Im Gespräch erklärt Max, woraus sich sein Value-Score zusammensetzt, worauf er achtet und wo die Fallstricke liegen. Um das ganze anschaulich zu gestalten, haben wir mit Tractor Supply Company einen positiven Value-Wert und mit Starbucks einen negativen Value-Wert aus dem Finanzrocker-Depot rausgesucht. Anhand dieser beiden Werte erläutert Max den Value-Score.

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“Der Kapitalismus ist die große Erfolgsgeschichte der Menschheit” – Interview mit Dr. Nikolaus Braun

In dieser Podcastfolge habe ich zum zweiten Mal den unabhängigen Honorarberater Dr. Nikolaus Braun zu Gast. Unser Gespräch dreht sich dieses Mal rund um das Thema “Über Geld nachdenken” – darüber hat er nämlich gerade ein Buch veröffentlicht. Wir sprechen über finanzielle Freiheit, die Vorteile des Kapitalismus, gute Nerven bei der Geldanlage und warum auch Vermögensabbau akzeptiert werden muss.
“Mit Wagemut neue Möglichkeiten entdecken” – Interview mit Stefanie Voss

Stefanie Voss hat in ihrem Leben schon eine Menge erlebt. Sie arbeitete am Anfang ihrer Karriere für einen DAX-Konzern in Argentinien, machte mit 25 eine Weltumsegelung und startete danach in Deutschland im Konzern durch. Mittlerweile ist sie seit einigen Jahren als Keynotespeakerin sowie Leadership- und Teamcoach selbstständig. Im Interview erzählt sie von den wichtigsten Learnings ihrer Karriere, erklärt die Piratenstrategie und warum deutsche Unternehmen Probleme mit ihrem kulturellen Ballast haben.
Vermögen sichern – El Dinero Folge 3

Für die dritte Folge unseres neuen Podcasts “El Dinero – Damit Dir Geldanlage nicht spanisch vorkommt!” hat unser Hörer Stefan Albert und mich gelöchert, wie wir zum Thema Vermögen sichern stehen und es umsetzen.

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Monatsrückblick
Der Newsletter erscheint heute an einem ungewohnten Montag. Das hat den einfachen Grund, dass letzte Nacht die neue Folge von El Dinero online gegangen ist. So konnte ich die Episode noch in den Newsletter mit reinnehmen.

Es geht hier um das Absichern des eigenen Vermögens. Die Besonderheit: Albert und mir wurden dieses Mal die Fragen von unserem Hörer (und ehemaligen Podcast-Gast) Stefan Eck gestellt. Das ist auch der Hauptunterschied zu "Der Finanzwesir rockt", wo Albert und ich die Folgen entweder allein gemacht haben oder selbst einem Gast die Fragen gestellt haben. Bei "El Dinero" haben wir immer einen Gast. Hör doch mal rein!

Am Mittwoch gibt es auch noch eine neue Finanzrocker-Folge zu hören. Hier dreht es sich dieses Mal nicht um Börse und Finanzen, sondern um das Investment in den eigenen Körper. Denn was bringt mir ein großes Vermögen oder die finanzielle Freiheit, wenn ich gesundheitlich eingeschränkt bin, weil ich mich nicht anständig um meine Ernährung oder Fitness gekümmert habe? Nicht viel würde ich sagen. Aber was haben Fitness und Finanzen eigentlich gemeinsam? Und welche psychologischen Veränderungsprozesse gibt es?

Über all' das spreche ich mit einem Arzt in 60 Minuten. Vor drei Jahren kam der Vorschlag für so eine Folge von einem Hörer und jetzt konnte ich das Interview endlich umsetzen. Aber keine Angst: In den Folgen danach geht es wieder um Börse, Geldanlage und Immobilien. 

Jetzt wünsche ich dir noch einen schönen Ostermontag und alles Gute. Der nächste Newsletter erscheint Ende April. Ich würde mich freuen, wenn wir uns vorher in der digitalen Blogger Lounge der Online-Invest 2021 treffen würden. Dann können wir ausführlich über die Altersvorsorge diskutieren. ;-)

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Daniel Korth, Dornbreite 7n, 23556, Lübeck, Deutschland
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