Betreff: Von Bitcoin-Raketen, ETF-Boostern und neuen Risiken bei ETFs!

Von Bitcoin-Raketen, ETF-Boostern und neuen Risiken bei ETFs!
Hallo Friend,

auf den letzten Newsletter zu den Wallstreetbets habe ich so viel Feedback bekommen wie noch nie auf einen Newsletter in knapp 6 Jahren. Natürlich war neben sehr viel positivem auch negatives Feedback dabei. Einige haben den Newsletter sogar wutentbrannt deabonniert, weil ich angeblich das große Ganze einfach nicht verstanden habe. Dabei ging es mir da genau um dieses große Ganze, was von den Zocker-Herden, die auf den schnellen Gewinn aus waren, nicht verstanden wurde.

Wertpapierleihe in ETFs

Was man hier nicht vergessen darf: Auch ETFs verleihen Einzelaktien. Kann der Leihpartner die entliehenen Aktien nicht zurückgeben, wird auf die hinterlegten Sicherheiten zugegriffen. Laut Blackrock ist das bisher dreimal vorgekommen. Kommt es jetzt aber zu einem größeren Ungleichgewicht und zu einer Situation wie bei Melvin Capital, könnte das auch für ETFs ungemütlich werden, wenn die Verluste die Sicherheiten übersteigen. 

An dieser Stelle empfehle ich dir den wirklich lesenswerten Artikel zu Wertpapierleihe in ETFs, der das Thema gut beleuchtet. In der Regel sind die Wertpapierleihen in ETFs gut für die Anleger, weil sie die Kosten verringern und durch die Leihe Zusatzerträge generieren. Ein gewisses Ausfallrisiko in besonderen Situationen besteht aber trotzdem. 

In den letzten zwei Wochen hat sich das Thema aber wieder komplett beruhigt. Während zunächst noch der Silberkurs und Dodgecoin hochgetrieben wurden, ging bei den Gamestop-Kapriolen die Luft raus. Mittlerweile ist der Kurs bei 43 Euro angekommen. In der Spitze lag der Kurs bei 408 Euro.

Die Bitcoin-Rakete 🚀

Stattdessen ging in der letzten Woche der Bitcoin-Kurs wieder ordentlich nach oben, nachdem Elon Musk bekannt gegeben hatte, dass Tesla 1,5 Milliarden Dollar seines Firmenvermögens in Bitcoin investiert hat. Künftig soll es auch möglich sein, dass Tesla-KäuferInnen ihr Auto damit bezahlen können. Was für ein Hype!

Seit drei Monaten bin ich jetzt in Kryptowährungen investiert und das war wirklich eine Achterbahnfahrt, wie ich sie noch nie erlebt habe. Im Januar hatte sich mein Bitcoin-Gewinn erstmal wieder halbiert. Mittlerweile liegt der Kurs schon wieder höher als am 10. Januar. Mit meinen drei Kryptowährungen habe ich allein in 2021 ein Plus von 87 % erzielt. Das ist wirklich "To the Moon!🚀🚀🚀" - und genau der Grund, warum ich nur einige Hundert Euro da reinstecke. Das ist alles, aber keine sinnvolle Geldanlage.
Fast 87 % mit Bitcoin, Ethereum und Litecoin in zwei Monaten (Screenshot Portfolio Performance)

Ansonsten habe ich in den vergangenen Wochen mein Depot ordentlich aufgeräumt, mich von Underperformer-Aktien mit schlechten Kennzahlen getrennt und mein Depot bei der comdirect ausschließlich mit Themen-ETFs bestückt. Ob diese Wette am Ende aufgeht, weiß ich natürlich nicht, aber das Depot lief in den letzten Jahren deutlich schlechter als die beiden anderen. Das hat sich in nur einem Monat komplett geändert.

Der ETF-Booster 

Sinn und Zweck dahinter ist, dass ich keine überbewerteten Trend-Aktien in meinem Einzelaktien-Depot haben möchte, sondern solide Unternehmen mit einer hohen Gewinn- und Cashflow-Stabilität und geringer Verschuldung. Trotzdem möchte ich von den kleinen Highflyer-Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen profitieren, die ich mit meinem Einzelaktiendepot nicht abbilde. 

Bestes Beispiel: Durch mein Interview mit Professor Dr. Philipp Sandner habe ich mich etwas mehr mit den Themen Blockchain und Kryptowährungen beschäftigt. Das Thema Blockchain decke ich in meinem Depot jedoch nur über IBM ab, aber kleine Unternehmen, die besonders von der Blockchain-Technologie profitieren, habe ich sonst nicht im Depot. Einzeln würde ich sie mir nicht ins Depot holen, weil sie nach Kennzahlen und Risiko nicht in mein Depot passen. Aber in einem breiter aufgestellten ETF kann es unter Umständen sinnvoll sein.

Anfang Januar habe ich dann in einen Blockchain-Themen-ETF investiert, der vor allem dank des Krypto-Hypes nach oben geschossen ist. Das Ergebnis nach etwa 5 Wochen: ein Plus von 36 %. 

Aber auch alle anderen meiner Themen-ETFs sind ordentlich im Plus. Das führt nach erst sechs Wochen im Jahr 2021 zu einer klaren Outperformance der ETFs gegenüber meinen Einzelaktien. ABER: Die Volatilität ist bei diesen häufig sehr kleinen ETFs deutlich höher als bei den Aktien. Deswegen sind sie auch nur eine Beimischung. Das positive Bild kann sich auch ganz schnell wieder ändern.
Die Rendite meines Aktiendepots 2021 vs. mein ETF-Depot 2021

Zum Vergleich mal die Performance von meinem MSCI World, die bei 5,79 % liegt. Die vom Emerging Markets-ETF liegt 2021 sogar bei 13,93 %. Die tragen beide übrigens auch zur Rendite meines ETF-Depots bei und bilden das Rückgrat meiner ETF-Anlage. Der MSCI World-Anteil ist so hoch wie der aller Themen-ETFs. Die Schwankungsbreite beim MSCI World oder auch beim ACWI ist aber deutlich geringer als bei den Themen-ETFs. Das sollte man nicht vergessen.

Neue Risiken bei ETFs?

Damit komme ich jetzt zum eigentlichen Thema des Newsletter. Während Wallstreetbets nicht mehr so stark medial ausgewalzt wird, ist jetzt wieder das Thema ETFs und Aktienanlage dran, das gerade in allen Facetten durchs Dorf getrieben wird. Das ist einerseits schön für die Börsenkultur in Deutschland, aber andererseits nimmt es merkwürdige Züge an. Wallstreetbets in Verbindung mit Corona-Langeweile und Gier ist ein Beispiel dafür. Es gibt aber noch andere.

Von Panikmache über schnellen Reichtum reicht die Palette der Meldungen. Vergangene Woche veröffentlichte das Manager Magazin den Artikel "Die dunkle Seite des Indexfonds-Booms". Mittlerweile hat jede Zeitung über diese Punkte geschrieben, aber sie schüren damit natürlich wieder Angst.

Einer dieser Punkte ist das sogenannte Kontrahentenrisiko bei synthetischen Swap-ETFs. Das bedeutet, dass dieser ETF die Aktien nicht physisch besitzt oder sampled, sondern den Wert über Tauschgeschäfte abbildet. Ja, dieses Risiko gibt es, aber es bezieht sich nur auf 10 % des ETFs. Und dieses Risiko ist zu 100 % mit Bargeld abgesichert. Wenn das jetzt wider Erwarten nicht ausreichen sollte, wäre nur ein kleiner Teil des Sondervermögens betroffen.

Wer mehr darüber erfahren möchte, sollte mal in mein Interview mit Arne Scheehl reinhören. Er erstellt mittlerweile die Lyxor-ETFs und hat das vor der Übernahme bei comstage gemacht. Auch wenn das Interview älter ist, sind die Punkte noch aktuell und wichtig für die Unterscheidung der ETFs und das Hintergrundwissen. Mit Gerd Kommer habe ich in einem Interview auch darüber gesprochenMittlerweile setzen aber die meisten Anbieter eh auf physische ETFs, so dass das Problem deutlich kleiner ist als es gemacht wird.

ETFs nicht nach den Namen kaufen 

Generell sollte jede/r Anleger/in vorsichtig bei der Geldanlage sein und ETFs nicht nach dem Namen kaufen (Risiko 4 im MM-Artikel). Wer nicht weiß, was er oder sie sich ins Portfolio holt, fällt früher oder später eh auf die Schnauze. Da lohnt es sich mal ein paar Stunden in die eigene Finanzbildung zu stecken statt Netflix und Co. zu schauen. Wer aus Versehen ETCs oder ETNs kauft, weil keiner weiß, was dahinter steckt, ist selbst schuld. 

Dann gibt es noch Punkte, die immer wieder aus der Schublade geholt werden, wie beispielsweise systemische Risiken, weniger effektive Finanzmärkte, keine Ausübung der Stimmrechte etc. Darüber habe ich ebenfalls mit Gerd Kommer gesprochen, aber auch mit dem Finanzwesir in einer längeren Podcast-Episode. Die Punkte werden gefühlt jedes Jahr wieder breitgetreten.

Das wirkliche ETF-Risiko sehe ich eher in der völlig indifferenzierten Berichterstattung unterschiedlicher Medien wie beispielsweise bei der Bild-Zeitung in der letzten Woche. Mit 5 kürzeren Artikeln werden unbedarfte Bild-Leser zum schnellen ETF-Kauf bewegt. Hier heißt es nicht: Haltet Euer ETF-Depot so einfach wie möglich, sondern hier geht es um die Rendite-Gier-Schiene. Mein Lieblings-Beispiel ist der Artikel vom 8.2. mit der Headline: "Aus 10.000 wurden 30.000 Euro: Sieben ETFs, die himmlische Aussichten versprechen!" WTF???!!! 

Erst denken, dann kaufen!

Der Artikel ist natürlich hinter einer Bezahlschranke. Über meine Lieblings-Zeitschriften-App Readly* konnte ich den leicht abgewandelten Artikel trotzdem lesen, da die Bild dort mittlerweile täglich erscheint. 

Da lautet die Überschrift übrigens "Mehr Rente mit ETFs: Alles über die Fonds und was Sie beim Kauf beachten müssen". Deutlich weniger Clickbait also. In dem Artikel werden 7 ETFs vorgestellt: MSCI USA, MSCI World, S&P 500, Global Water, MSCI World Health Care, MSCI USA Information Technology und New Energy. Wer legt sich denn so eine Mischung ins eigene Depot? 

Da habe ich doch tatsächlich ständig die gleichen Unternehmen in unterschiedlicher Gewichtung in den ETFs. Die Big Tech-Aktien (Facebook, Apple, Amazon, Microsoft, Google/Alphabet) gehören zu den Top-Positionen im MSCI USA, im MSCI World, im S&P 500 und teilweise auch im MSCI USA Information Technology (allein 23% Apple und Microsoft 17 %). So ist das alles, aber nicht diversifiziert.

Natürlich gibt es bei mehreren ETFs ein paar Überschneidungen - auch vereinzelt bei den Themen-ETFs. Aber dann hole ich mir doch nicht genau die ETFs ins Depot mit den immer gleichen Aktien. Was für ein Quatsch! Leider gibt es solche obskuren "Tipps" immer häufiger und unbedarfte Anfänger knallen sich genau die Sachen ins Depot. Da sind wir dann wirklich bei Risiko 1 vom Manager Artikel: ETF verleiten zum Zocken. Ja, in dieser Form tatsächlich.

Jetzt kann man zwar sagen, dass es typisch Bild-Zeitung ist, aber mir fällt es wirklich jede Woche irgendwo auf. Bei den Wallstreetbets war es übrigens genauso. Das sind dann auch Parallelen zu 1999, wo jede/r Kleinanleger/in gierig auf der Suche nach dem heißen Tipp war. 

Das Ganze trägt in der Finanzszene den Spitznamen "Dienstmädchenhausse". Der sogenannte "Bildzeitungsindikator" steht laut Börsenspekulanten für das baldige Ende der Hausse. Wollen wir hoffen, dass die ETF-Serie in der Bild nicht das Streichholz für extreme Goldgräberstimmung ist.
ETF-Bildung für Anfänger und Fortgeschrittene

Jetzt habe ich eine Medienempfehlung und ein Gewinnspiel für dich, damit du nicht auch auf solche Sachen reinfällst. Zum einen bin ich seit Jahren Leser des Extra-Magazins* und Nutzer von ExtraETF

Beim Thema ETFs ist das mittlerweile die wichtigste Plattform für mich, weil ich mir die Zusammensetzung, Branchen- und Länderverteilung der jeweiligen ETFs anschauen kann. Das ist für das Eintragen in Portfolio Performance wichtig, damit ich mir bei den Themen-ETFs nicht große Klumpen ins Depot lege - so wie die Bild-Zeitung.

Für unterschiedliche ETF-Zusammenhänge lese ich gern das Extra-Magazin. Dieses wurde vom neuen Chefredakteur Timo Baudzus (Ex-Mission Money) komplett überarbeitet und bietet neben der obligatorischen Gerd Kommer-Kolumne jetzt auch Buchrezensionen von BookofFinance, interessante Artikel wie beispielsweise über Themen-ETFs, Tests zu ETF-Sparplänen oder Depots und vieles mehr. Mir persönlich bringt das Lesen immer etwas.
Buchverlosung

Damit du bessere finanzielle Grundlagen als die ETF-Empfehlungen der Bild-Zeitung hast, verlose ich drei Exemplare von "Der Pfad zur finanziellen Unabhängigkeit"* von Peter Mallouk und Tony Robbins. Das Erfolgsgespann arbeitet schon länger zusammen. Ihr US-Bestseller "The Path" ist jetzt auch auf deutsch erschienen.
 
Ich muss gestehen, dass ich kein großer Fan von Tony Robbins bin und das Buch konnte auch nicht alle meine Vorurteile entkräften. Zum Glück stammt der Großteil des Buches von Peter Mallouk, der deutlich zurückhaltender schreibt als Robbins. 

Im Buch geht es darum, welche Tools am wichtigsten sind, um sich finanziell ein gesundes Fundament aufzubauen. Es richtet sich also deutlich mehr an Anfänger als an Fortgeschrittene. Persönlich konnte ich nicht so viel mitnehmen, weil ich das meiste schon zigmal gelesen habe. 

Zwei andere Punkte sind mir darüber hinaus beim Lesen negativ aufgefallen: Der US-Bezug ist trotz der zahlreichen Einschübe für den deutschen Markt immer noch viel zu hoch. Einige Punkte wie beispielsweise die Kreditkartenschulden gibt es in der Form nicht hierzulande. Und irgendwann konnte ich den Firmennamen der Finanzberatung der Beiden nicht mehr lesen, der gefühlte 50 Mal genannt wird. Sieht man von den Punkten ab, ist es ein gut lesbares und auch unterhaltsames Buch zum Thema persönliche Finanzen geworden. 

Wenn du eins der drei Exemplare gewinnen möchtest, schicke einfach bis zum Mittwoch, den 17.02.2021, um 15 Uhr eine E-Mail mit dem Betreff "Der Pfad zur finanziellen Unabhängigkeit" an gewinnspiel@finanzrocker.net. 

Aus allen Einsendungen werde ich die drei Gewinner/innen ziehen. Jede/r kann nur einmal mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.Vielen Dank für den Finanzbuchverlag für die Verlosung. 

Ich bin mal gespannt, welche Kapriolen in den nächsten Wochen noch so kommen. Die Corona-Langeweile hält ja bis mindestens zum 7. März an, so dass durchaus noch etwas passieren kann.

Viele Grüße
Neues Video bei YouTube
In meinem neuen Video spreche ich mit Max König von Investolio über das Investieren in trendstarke Aktien. Seit fast fünf Jahren investiert er so und konnte eine Rendite von 170 % erreichen.

Im Gespräch erklärt Max, woraus sich sein Trend-Score zusammensetzt, worauf er achtet und wo die Fallstricke liegen. Er hat die Software Investolio* entwickelt, bei der ausgewählte technische und fundamentale Kennzahlen in insgesamt 5 Scoring-Modellen zusammengefasst werden. Eins davon ist der Trend-Score, den wir in dem Video vorstellen. Zwei weitere stellen wir in weiteren Videos vor. 

Neue Artikel in den letzten Wochen
“Kunstinvestments sind viel mehr als nur Rendite!” – Interview mit Dr. Franziska Ida Neumann

Ist das Investieren in Kunst eigentlich nur etwas für reiche Menschen? Das ist eins der Vorurteile mit dem ich in das Podcast-Interview mit Dr. Franziska Ida Neumann gegangen bin. Die Kunstexpertin hat im unterhaltsamen Gespräch zahlreiche meiner Vorurteile entkräftet und erklärt aber neben der Faszination von Kunst auch die zahlreichen Fallstricke, die es im Bereich der Kunstinvestments gibt.
“Wie geht es mit Big Tech weiter?” – Special mit Stefan Waldhauser

In dieser Special-Podcastfolge spreche ich mit Stefan Waldhauser über Big Tech. Welche Unternehmen gehören dazu, wie konnten sie so eine Marktmacht erreichen und wie geht es mit Big Tech weiter. Außerdem sprechen wir über den Flashmob an den Börsen und Investments in China.
Neues Erklär-Video zu Portfolio Performance
Nach meinem ersten Portfolio Performance-Video Anfang Januar war der Wunsch groß, mehr solche Videos zu veröffentlichen. Deswegen zeige ich dir in diesem Video, wie du dir ein Dashboard bei Portfolio Performance baust. So hast du einen Überblick auf alle wichtigen Kennzahlen und Renditen. Dann sieht dein Dashboard so aus wie meine Screenshots weiter oben im Newsletter. Schau doch mal rein.
Wochenrückblick
In Kürze nähert sich der Jahrestag der Corona-Pandemie. Vor einem Jahr konnten wir uns alle noch nicht vorstellen, was in 2020 und 2021 auf uns zukommt. Eigentlich hatte ich mich riesig auf 2020 gefreut, weil ich sehr viele Pläne hatte. Umsetzen davon konnte ich am Ende nur die Selbstständigkeit - immerhin. Das ist aber schon ein Privileg, das ich sehr zu schätzen weiß.

Vor genau einem Jahr führte ich noch entspannt mein allererstes Vor-Ort-Interview, das leider komplett in den Corona-Strudel geriet, weil die Shopping-Center kurz vor Veröffentlichung der Folge für viele Wochen die Türen schließen mussten. Jetzt haben sie schon wieder ganze zwei Monate geschlossen. 

Auch Restaurants sind 3,5 Monate geschlossen. Und Clubs, Discos und Veranstaltungsorte schon fast ein komplettes Jahr. Das wird wohl auch noch einige Monate dauern bis wieder richtige Konzerte oder Partyabende möglich sind. Mal schauen, wie viele Locations dann überhaupt noch stehen. Für alle in den Branchen Beschäftigten ist das eine absolute Katastrophe! Wenn man solche Fälle dann auch noch im engen Umfeld direkt mitbekommt, ist es wirklich hart.

Da weder große Reisen, Konzerte noch schöne Abende mit Freunden möglich sind, konnte ich zumindest im verstärkten Rahmen meinem Job nachgehen und Interviews aufnehmen. Denn auch meine Interviewgäste hatten deutlich mehr Zeit als vorher. Mit 58 aufgenommenen Podcast-Folgen in den letzten zwölf Monaten seit dem Lockdown habe ich so viele Episoden wie nie zuvor veröffentlicht.

Im Nachhinein waren das etwas zu viele Folgen, weshalb ich das Pensum in den kommenden Monaten wieder etwas herunterfahren werde. Zwar gibt es fast jede Woche nach wie vor eine neue Folge, aber von unterschiedlichen Podcasts.

Anfang März starte ich mit dem Finanzwesir unseren neuen Podcast. Kommende Woche nehmen wir die erste Folge auf und wir sind sehr gespannt, wie er ankommen wird. Im März wird es außerdem eine neue "Der Finanzwesir rockt"-Folge geben.

Am Donnerstag gibt es erstmal eine neue Folge von "Mehr Mut zum Glück". Da gehe ich 5,5 Jahre in der Zeit zurück zu den Anfängen des Finanzrocker-Podcasts. Damals habe ich das erste Mal in einem anderen Podcast von meinem Gast gehört und in einem Finanzrocker-Mixtape über sie gesprochen. Seitdem wollte ich Kathrin immer in den Podcast einladen, aber es hat nie gepasst. Bis jetzt. Und es ist eine wirklich tolle Folge geworden.

Auch die kommende Finanzrocker-Folge am 24.02. hat es in sich und ist motivierend - wenn auch auf andere Art. Darüber hinaus möchte ich endlich mal wieder neue Artikel für den Blog schreiben, was wegen der ganzen Podcast-Episoden nicht möglich war. 

Ende Februar werde ich auch bei zwei spannenden Clubhouse-Sessions mitmachen, um das Medium mal zu testen. Über meine sozialen Kanäle werde ich näheres dazu bekannt geben, wenn du dabei sein möchtest und auch Fragen stellen möchtest. Wenn du schon bei Clubhouse bist, folge mir einfach. Dann wirst du benachrichtigt.

Jetzt wünsche ich dir noch einen schönen Sonntag und alles Gute. Der nächste Newsletter erscheint erst wieder Mitte März zum 6. Geburtstag des Finanzrocker-Blogs.

Disclaimer: Vom Versender dieses Newsletters gehandelte Aktien, ETFs, P2P-Kredite, Anleihen und Fonds sind immer mit Risiken behaftet. Alle Texte sowie die Hinweise und Informationen stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung dar. Sie wurden nach bestem Wissen und Gewissen aus öffentlich zugänglichen Quellen übernommen. Alle zur Verfügung gestellten Informationen (alle Gedanken, Prognosen, Kommentare, Hinweise, Ratschläge etc.) dienen allein der Bildung und der privaten Unterhaltung.

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Daniel Korth, Dornbreite 7n, 23556, Lübeck, Deutschland
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