Subject: Loslassen, um zur Ruhe zu kommen

Praktiziere am Ende des Tages eine „Loslass-Session“, um innerlich abzuschließen und zur Ruhe zu kommen.

 

Im Laufe eines Tages sammeln sich häufig die Auswirkungen stressiger Situationen, Enttäuschungen und Frustrationen an. Diese Erlebnisse können dich belasten und dazu führen, dass du dich emotional und mental erschöpft fühlst.

 

„Ich lasse das jetzt los.“ - Dieser einfache Satz kann dir helfen, deinen Kopf neu auszurichten und belastende Gedanken loszulassen, die dich unnötig beschäftigen und überfordern. So kannst du deine Aufmerksamkeit wieder auf das richten, was wirklich wichtig ist.

 

Wenn du diese Übung jeden Tag praktizierst, trainierst du deinen Geist nach und nach darin, unwichtige Gedanken und mentale Störgeräusche herauszufiltern und dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Mit der Zeit kann dir diese Gewohnheit dabei helfen, bewusster und überlegter zu entscheiden.

 

Wenn du mentale Unruhe ständig in dir trägst, kann ein Gefühl von Schwere entstehen. Deine Gedanken kreisen unaufhörlich, und es fällt dir schwer, innerlich zur Ruhe zu kommen.

 

Nimm dir deshalb bewusst Zeit für stille Momente und gib deinem Geist die Möglichkeit, langsamer zu werden und sich zu erholen. Erlaube dir während deiner täglichen „Loslass-Session“, dich zu entspannen und in einen ruhigen, friedlichen Zustand zu kommen.

 

Lass nicht zu, dass belastender mentaler Lärm – etwa verletzende Worte anderer Menschen oder das ständige Grübeln über kleine Fehler – dein Denken und Verhalten bestimmt.

Stelle dir vor, wie deine Sorgen und negativen Gedanken sanft davontreiben und dein Kopf dadurch leichter und klarer wird.

Spüre, welchen Unterschied ein ruhigerer und stillerer Geist machen kann.

 

Nimm dir vor dem Schlafengehen zehn Minuten Zeit, um Gedanken loszulassen, die dir nicht mehr helfen. Akzeptiere, dass der Tag vorbei ist und dass das, was geschehen ist, geschehen ist.

 

So hast du die Möglichkeit, den nächsten Tag mit einem klaren Kopf neu zu beginnen. Du kannst dich bewusst dafür entscheiden, die Belastungen von heute nicht mit in den morgigen Tag zu nehmen.

Erfolg beginnt dort, wo der Vergleich endet I NEUe Podcastepisode

 

In dieser Podcast-Folge reflektiere ich über das Thema Erfolg, insbesondere im Kontext der wirtschaftlichen Krise, und Vergleich mit anderen.

Die Folge bietet praktische Werkzeuge wie das Lebensrad und Reflexionsfragen, um eigene Erfolgsmaßstäbe zu definieren.

 

Key Takeaways

 

✅ Erfolg ist subjektiv: Erfolg wird von jedem anders definiert und ist stark von persönlichen Werten und Zielen abhängig. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass externe Vergleiche oft irreführend sind und nicht das eigene Lebensglück bestimmen sollten.

✅ Lebensrad als Tool: Das Lebensrad ist ein Kreis mit acht Segmenten, die verschiedene Lebensbereiche wie Karriere, Finanzen, Gesundheit, Rollen und Beziehungen abbilden. Es hilft dabei, den eigenen Fortschritt zu messen und zu reflektieren, woher die eigenen Erwartungen stammen.

✅ Hinterfrage deine Maßstäbe: Eine zentrale Frage ist: ‚Woher stammt diese Erwartung, die ich an mich habe?‘ Oft übernehmen wir Maßstäbe von Eltern, sozialen Medien oder der Gesellschaft, ohne zu prüfen, ob sie wirklich zu uns passen. Wenn niemand diesen Lebensbereich sehen könnte, würden wir ihn dann immer noch nach denselben Maßstäben beurteilen?

✅ Vergleiche vermeiden: Es wird immer jemanden geben, der weiter ist oder mehr erreicht hat. Statt der Ziellinie eines anderen hinterherzulaufen, sollte man sich eigene, realistische Ziele setzen und den Fokus auf das legen, was man kontrollieren kann.

✅ Wöchentliche Reflexion: Ein Tipp ist, sich mindestens einmal pro Woche Zeit zu nehmen, um die vergangene Woche zu reflektieren. Dabei sollte man prüfen, nach welchen Maßstäben man sein Leben beurteilt, woher diese kommen und ob man seine eigenen Werte gelebt hat.

✅ Werte leben: Es ist wichtig, sich selbst und seinen Werten treu zu bleiben, auch wenn das bedeutet, dass man vielleicht nicht so schnell vorankommt.

 

🎧 Tonspur: https://www.heimsoeth-academy.com/erfolg-beginnt-dort-wo-der-vergleich-endet/

🎧 Apple: https://podcasts.apple.com/de/podcast/erfolg-beginnt-dort-wo-der-vergleich-endet/id1225580310?i=1000781946258

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Du hast diesen Klienten schon gecoacht. Warum kommt er trotzdem nicht weiter?

 

Schau dir einmal die Menschen an, die du aktuell coachst. Wie viele davon erkennst du in diesen Beispielen wieder?

  • Der Klient, der ein Konzept zum fünften Mal überarbeitet – und das als hohen Qualitätsanspruch bezeichnet.

  • Der Klient, der endlich starten, sich zeigen oder seine Idee präsentieren will, „sobald er bereit ist“ – nur dass dieser Zeitpunkt irgendwie nie kommt.

  • Die erfahrene Führungskraft, die eine Beförderung still ablehnt, weil sie überzeugt ist, jemand anderes hätte sie mehr verdient.

 

Diese Verhaltensweisen sehen auf den ersten Blick nicht nach Impostor Syndrome bzw. Hochstapler-Syndrom aus.

Sie wirken vielmehr wie Bescheidenheit, Gewissenhaftigkeit, Geduld oder Teamgeist. Alles Eigenschaften, die zunächst positiv erscheinen.

Und genau das macht es so schwierig, diese Muster im Coaching zu erkennen und zu bearbeiten. Denn wahrscheinlich hast du bereits vieles ausprobiert, was naheliegend erscheint:

  • Du hast deinen Klienten dabei unterstützt, die eigenen Stärken zu erkennen.

  • Du hast negative Selbstgespräche und hinderliche Gedanken hinterfragt.

  • Du hast an bisherige Erfolge und Leistungen erinnert.

  • Du hast dazu ermutigt, den nächsten Schritt zu gehen.


Und kurzfristig funktioniert das vielleicht sogar. Dein Klient verlässt das Coaching erleichtert, selbstbewusster und möglicherweise sogar voller Motivation.

Doch zwei Wochen später sitzt er wieder vor dir – und steckt genau an derselben Stelle fest. Das kann für dich als Coach sehr frustrierend sein.

Nicht, weil du deine Arbeit nicht gut machst. Sondern weil du die Fähigkeiten und Kompetenzen deines Klienten häufig viel klarer erkennen kannst als er selbst – und trotzdem scheinen deine Interventionen immer wieder von demselben inneren Muster aufgesogen zu werden.

Du arbeitest weiter an dem Verhalten, das du beobachten kannst, während im Hintergrund ein tiefer liegendes Muster weiterhin die Richtung vorgibt.

Genau an diesem Punkt braucht Coaching beim Impostor Syndrome eine andere Kompetenz.

Du musst lernen,

  • das Muster hinter dem sichtbaren Verhalten zu erkennen,

  • zu verstehen, wodurch dieses Muster aufrechterhalten wird,

  • und gezielt daran zu arbeiten, ohne es durch deine Interventionen unbeabsichtigt noch zu verstärken.


Genau darum geht es in meinen Ausbildungen.

Mein Impuls für das kommende Schuljahr lautet: Stellen Sie Ihren Kindern mehr Fragen.

 

Wenn Eltern Kindern Ratschläge oder Empfehlungen gebe, neigen sie meistens dazu, diese zu ignorieren.

Wenn wir ihnen jedoch Fragen stellen, bringen wir sie zum Nachdenken. Selbst wenn wir nicht sofort eine Antwort bekommen – oder vielleicht auch nicht die Antwort, die wir uns wünschen –, beginnen sie darüber nachzudenken, was sie selbst eigentlich wollen und was sie tun möchten.

Und genau das gibt ihnen die Möglichkeit, eigene Lösungen zu finden und ihren eigenen Weg zu entwickeln.

Das wiederum hilft ihnen, motiviert zu bleiben, neugierig zu bleiben und sich weiterzuentwickeln.

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