Selbstverantwortung ist der Schlüssel zu mehr Einfluss
Wir sind selbst verantwortlich für unser Leben. Nehmen Sie es selbst in die Hand und gestalten Sie es nach Ihren Vorstellungen statt über Bedingungen zu jammern und andere für die eigene Unzufriedenheit verantwortlich zu machen. Sie wollen, dass 2026 besser für Sie verläuft? Dann ist es an Ihnen, Verantwortung dafür zu übernehmen – und die fehlende Umsetzung nicht auf mangelnde Zeit oder widrige Umstände zu schieben. Selbstverantwortung zeigt sich darin, dass Sie sich verantwortlich fühlen für das, was Sie gesagt, versprochen oder unterschrieben haben. Ohne Wenn und Aber, ohne Ausreden, ohne Schuldzuweisungen.
Gehen Sie Gefühlen und Glaubenssätzen auf den Grund
Selbstverantwortung heißt, Verantwortung für sein Denken, Handeln und daraus resultierende Wirkungen zu übernehmen. Das setzt ein klares Bewusstsein für sich selbst voraus: Wer bin ich, was will ich, wie wirke ich? Seien Sie ehrlich zu sich selbst. Versuchen Sie, zu erkennen, was Sie wirklich fühlen in einer Situation, in der es darum geht, Verantwortung zu übernehmen oder sie von sich zu weisen. Empfinden Sie Scham, Schuld, Enttäuschung oder Wut, dann forschen Sie nach der Ursache. Sind es wirklich das Verhalten Ihres Gegenübers oder dessen Forderungen, die diese Gefühle hervorrufen, oder rühren sie von alten Glaubenssätzen und Erfahrungen her, so dass Ihr Gegenüber nur als Projektionsfläche dafür dient? Wenn Sie die Wurzel Ihrer Reaktionen nicht kennen, sind Sie Ihnen ausgeliefert – und geraten in Konflikte, Missverständnisse, wiederkehrende Diskussionen. Das schürt Ihre eigene Unzufriedenheit und belastet die Beziehung zu anderen. Ob Mitarbeitende, Kolleginnen und Kollegen, Vorgesetzte, Freunde oder Familie – mangelnde Selbstverantwortung wirkt sich auf das Miteinander aus, oftmals unbewusst. Also besser hinschauen und anerkennen: Ihr Mindset liegt in Ihrer Hand, genauso wie das Durchbrechen gewohnter Reaktionsketten und Diskussionsmuster.
Selbstverantwortung heißt, eigene Fehler anzuerkennen
Wie gehen Sie mit Fehlern um, die Sie begangen haben? Versuchen Sie, sie zu vertuschen, zu leugnen oder anderen in die Schuhe zu schieben? Damit wären Sie nicht allein. Es ist ein verbreitetes Vorgehen, sich der Verantwortung zu entziehen. Auf das eigene Licht soll möglichst kein Schatten fallen. Doch es ist ein fader Schein, mit dem Sie glänzen wollen. Er trägt Ihnen keine Bewunderung ein, sondern Enttäuschung und Ablehnung. Das belastet ebenso Arbeits- wie private Verhältnisse. Selbstverantwortung heißt, auch die Verantwortung für eigene Fehler zu übernehmen, sie anzuerkennen und Lehren daraus zu ziehen. Auf diese Weise leben Sie als Führungskraft einen förderlichen Umgang mit Fehlern vor – das beschert Ihnen nicht nur Anerkennung, sondern im besten Fall sind Sie damit auch Vorbild für andere. Damit beeinflussen Sie die Fehlerkultur in Ihrem Unternehmen oder in Ihrem privaten Umfeld auf positive Weise. Aus Schuldzuweisungen werden so konstruktive Analysen, wie sich dieser Fehler künftig vermeiden lässt.
Selbstverantwortung und Selbstanerkennung gehen Hand in Hand
Worauf sind Sie stolz? Welche Eigenschaften und Fähigkeiten schätzen Sie an sich besonders? Welche Erfolge bedeuten Ihnen viel? Was mögen Sie an sich? Werden Sie sich Ihrer Ressourcen bewusst und bringen Sie ihnen Selbstwertschätzung entgegen. So, wie es gilt, für Fehler Verantwortung zu übernehmen, ist dies auch für Erfolge und Stärken wichtig. Das eigene innere Vermögen zu schätzen, macht es leichter, Verantwortung zu übernehmen, weil Sie sich dazu besser in der Lage fühlen, schließlich haben Sie einen Schatz an Ressourcen, aus dem Sie dafür schöpfen können. Selbstachtung, Selbstanerkennung, Selbstwertschätzung und auch Selbstliebe sind zudem Voraussetzung dafür, auch anderen wohlwollend zu begegnen. Begegnen Sie Menschen mit der positiven Grundhaltung „Ich bin ok, du bist ok“. Sie hilft im täglichen Miteinander weiter als „Ich bin ok, du bist nicht ok“, womit Sie Ihr Gegenüber verletzen und herabsetzen. Auf solchem Boden wächst keine Zufriedenheit, bei keinem Beteiligten. Mit einer Toleranz, die auf Anerkennung und Selbstanerkennung gründet, hingegen nehmen Sie positiven Einfluss auf ein befriedigendes Miteinander.