Betreff: Risikomanagement & Medizintechnik: Ein unschlagbares Team!

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Hallo Friend,

welches Bild löst bei dir der Begriff “Risiko” aus? Vor allem Unternehmen sehen den Bereich Risikomanagement eher als Last aufgrund der Verzögerungen in der Produktion von Medizinprodukten - oder kurz gesagt als höheren Kostenfaktor.

Doch Risikomanagement kann für Unternehmen ein strategischer Erfolgsfaktor sein. Wie das geht? Eine Risikomanagerin oder ein Risikomanager betrachtet Medizinprodukte und die möglichen Fehlkonstruktionen von allen Seiten. Das heißt die Kosten, die im Nachgang durch ein fehlerhaftes Produkt am Markt entstehen würden, werden durch die Sicht aus der Risikomanagement-Perspektive enorm minimiert und so zusätzlich die Patientinnen und Patienten geschützt. Du möchtest mehr über das Thema Risikomanagement erfahren?

Dass Risikomanagement ein äußerst spannender Arbeitsbereich ist, zeigt dir Thomas Weber, Leiter des Bereichs Qualitätsmanagement und Regulatory Affairs bei der Löwenstein Medical Technology GmbH & Co. KG. Wir haben mit ihm über den spannenden Beruf der Risikomanagerin bzw. des Risikomanagers gesprochen.
Und auch wieder dabei: Spannende Ergebnisse aus der Arbeitsgruppe der Zelldifferenzierung vom Fraunhofer Institut hier in Lübeck.

Du bist auch Teil einer Arbeitsgruppe, forschst und möchtest unseren Leserinnen und Lesern hierüber berichten? Dann melde dich gerne bei uns. Beim nächsten Newsletter bist du vielleicht schon mit dabei.
Viele Grüße aus Lübeck

Deine Dunja Todorovic
Queen of Customer Care
Stammzellen aus Schweißdrüsen und ihr Nutzen für die regenerative Medizin
von Dr. rer. Matthias Brandenburger, Fraunhofer Research Institution

Die Arbeitsgruppe Zelldifferenzierung der Fraunhofer EMB konnte mit humanen Stammzellen aus Schweißdrüsen eine neue Zellquelle für die regenerative Medizin erschließen. Der besondere Vorteil Schweißdrüsen abgeleiteter Stammzellen liegt in der leichten Zugänglichkeit und der ethischen Unbedenklichkeit.

In Tierversuchen konnte bereits ein positiver Effekt auf die Wundheilung gezeigt werden. Insbesondere die Neubildung von Blutgefäßen konnte mit einer Stammzellbehandlung im Tierversuch beschleunigt werden. Studien haben gezeigt, dass die Wirkung der Stammzellen zu einem Großteil von löslichen Faktoren ausgeht, welche im Wundmilieu von den Stammzellen ausgeschüttet werden. Die Stammzellen verstärken somit die natürliche Wundheilung um ein Vielfaches.

Auch für die Anwendung in der peripheren Nervenregeneration weisen Schweißdrüsen abgeleitete Stammzellen ein hohes Potential auf. Periphere Nervenläsionen entstehen durch Unfälle oder im Rahmen von chirurgischen Eingriffen. Wird die periphere Nervenläsion nicht schnellstmöglich geschlossen, können irreversible Funktionsverluste auftreten. Für die Überbrückung solcher Defekte können autologe Transplantate verwendet werden, wodurch das Problem jedoch nur auf unwichtigere Köperteile verlagert wird. Daher kommen bei kleineren Defekten in der Regel künstliche Nervenleitschienen zum Einsatz. In Anlehnung an die Vorstudien zur Wundheilung wurden Kokulturexperimente mit Stammzellen und peripheren Neuronen angefertigt. Dabei zeigte sich, dass Stammzellen das Auswachsen neuer peripherer Nervenbahnen um ein Vielfaches beschleunigen können. 

In Zukunft sollen Stammzellen aus Schweißdrüsen für klinische Anwendungen verfügbar gemacht werden.
Kontakt:
Dr. rer. nat. Matthias Brandenburger M.Sc.
Fraunhofer Research Institution
Neuer Kurs: Risikomanager/in Medizintechnik
Mit dem neuen Kurs Risikomanager/in bist du up to date!

No risk, no fun? Aber bitte nicht beim Thema Gesundheit! Nicht ohne Grund müssen Medizinprodukte einen langen Weg zurücklegen, ehe sie auf dem Markt verfügbar sind. Vorsicht ist besser als Nachsicht!

Du arbeitest in der Medizintechnikbranche und möchte wissen wie du dein Unternehmen in dieser Produktions- und Entwicklungsphase unterstützen kannst? Dann ist dieser Kurs genau das, was du brauchst!

Hier gibt es geballtes Know-how, das dich wirklich weiterbringt. Du lernst zum Beispiel, was bei der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von Medizinprodukten beachtet werden muss und wie diese Anforderungen in der Praxis umgesetzt werden.
Kursautor Thomas Weber nimmt dich mit in seinen Alltag als Leiter Qualitätsmanagement und Regulatory Affairs bei der Firma Löwenstein Medical Technology in Hamburg. Wie du siehst, in diesem Kurs erfährst du mehr als nur schnöde Theorie! Du willst dein Wissen ein Upgrade verpassen? Denn starte in unserem neuen Kurs Risikomanager/in in der Medizintechnik, der Mitte März beginnt.

Die Kurslaufzeit ist vom 15.03.2019 bis zum 26.04.2019 - Videos mit dem neusten Input direkt vom Experten inklusive. Und sollten dir doch einmal Fragen im Kopf rumschwirren, hilft dir das Kursforum jederzeit weiter, wo du deine Fragen stellen kannst.
Interview mit Thomas Weber von Löwenstein Medical
Bei all dem Input zum Thema Risikomanagement können auch gerne mal Fragen auftauchen. Was genau macht denn jetzt ein Risikomanager/in? Welche (fachlichen) Voraussetzungen und Fähigkeiten (Eigenschaften) sollte eine Risikomanagerin bzw. ein Risikomanager besitzen, um im Unternehmen mit den verschiedenen Kundengruppen zielorientiert agieren zu können? Wir haben Thomas Weber mit unseren Fragen gelöchert, das ganz Interview findet ihr hier:
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