Liebe Zauberfrau, gestern war Walpurgisnacht. Beltane. Eine der kraftvollsten Nächte des Jahres. „Eigentlich“ hättest du ums Feuer tanzen sollen. Wild. Frei. Verbunden. Mit anderen Frauen. Mit deiner Magie. Mit dir.
Vielleicht hast du es getan - dann weißt du, wovon ich spreche. Und wenn nicht … dann spürst du jetzt vielleicht genau das:
Ein Ziehen. Eine undefinierbare Sehnsucht. Und gleichzeitig ein Zögern. Weil etwas in dir will raus. Und etwas in dir hält dich zurück.
Das ist deine Hexenwunde. | | | | Der Teil in dir, der sich nicht traut. | Du arbeitest vielleicht mit Menschen oder sie suchen explizit dich immer wieder auf, wenn sie Probleme haben. Du spürst viel, siehst viel, weißt Dinge, die dir niemand beigebracht hat. Vielleicht legst du Karten, arbeitest mit Energien. Oder/Und du hast ein tiefes Gespür für das, was unter der Oberfläche liegt. Und trotzdem … sagst du es nicht ganz. Zeigst du dich nicht vollständig. Verpackst du deine Fähigkeiten in „harmlosere“ Worte. Oder du hältst einen Teil von dir komplett zurück. Etwas in dir sagt:
„Wenn ich mich wirklich zeige … wird es gefährlich.“ | | Woher das kommt – und warum es so stark ist | Diese Angst ist nicht dein Thema. Sie ist älter als du. Sie sitzt im kollektiven Feld der Frauen. Über Jahrhunderte wurden Frauen verfolgt, die genau das getan haben, was du heute tust oder tun willst oder spürst, dass du es tun könntest: … nur mit ihren Händen oder mit der Kraft ihrer Energie, mit Kräutern oder Mixturen.
… visionär, innerlich, in Bildern oder in purem „Wissen“, was geschieht (nicht mit Hokuspokus von Kristallkugeln und Lottozahlen voraussagen).
... tief in sich drin, ohne dass sie irgendein Seminar besucht hätten.
… deutlich und klar oder auch manchmal mit Worten, die zunächst niemand verstanden hat und doch waren sie wahr. Und sie haben dafür bezahlt. Bitterlich bezahlt. Diese Erfahrung ist nicht einfach verschwunden. Sie wirkt weiter. Als diffuse Angst, als Unsicherheit. Als Zurückhaltung an genau den Stellen, an denen du „eigentlich“ in deine Größe gehen würdest … ja „müsstest“. Vielleicht kennst du diesen Gedanken – ganz leise oder sogar ganz laut: ➡️ Wenn ich mich wirklich zeige, sterbe ich. Rational weißt du, dass das heute nicht stimmt. Aber dein System reagiert trotzdem. Das ist die Hexenwunde. | | | | | Die Hexenwunde zeigt sich heute nicht mehr dramatisch durch Hexenverfolgung und Vertreibung. Sie zeigt sich subtil. Und manchmal denke ich, dass das viel gefährlicher ist, weil es so schwer zu durchschauen ist: Du bist gut in dem, was du tust – aber nicht sichtbar genug. Du hast Tiefe – aber sprichst sie nicht klar aus. Du hast Fähigkeiten – aber setzt sie nicht voll ein. Oder du merkst: Du kommst nicht weiter. Obwohl du „alles richtig machst“. Dann arbeitest du zum Beispiel nicht gegen ein „Strategieproblem“. Sondern gegen einen Schatten. Den Schatten des weiblichen Kollektivs (mehr dazu: siehe mein Buch oder melde dich zur Session „Erfolgsverhinderin Schatten des weiblichen Kollektivs“ am 22.6. an ).
Und dieser Schatten wirkt. Als Lähmung. Als Selbstzweifel. Als Unsichtbarkeit. | | | | | Anpassung hilft dir nicht, denn daran erstickst du innerlich. Du brauchst auch nicht noch mehr „sicheres“ Verhalten, denn es ist in dir nicht sicher, weil du den kollektiven Hexenwunden-Schmerz spürst.
Was also hilft? Dass du beginnst, dich zu erinnern. Wer du bist. Was du kannst. Und warum du hier bist.
Und dass du nicht allein bist! Es gibt unzählige „wie dich“. Du bist beispielsweise keine „Coachin für Veränderung“. Du bist eine Frau, die mehr sieht, tief fühlt und transformiert. Eine Frau mit magischen Gaben, die andere zur Heilung führt. Du bist keine „xy-Begleiterin“ und auch keine Freundin, die „halt anders“ ist. Du bist eine, die durch Räume geht, die andere nicht einmal betreten. Du bist nicht „zu viel“ und auch nicht verrückt und auch nicht abgedreht. Du bist genau das, was in dieser Zeit ganz dringend gebraucht wird. Eine Magierin, eine Hexe, eine Hagazussa, eine Zaunreiterin, eine Wilde, eine Freie, eine Weise – eine, die weiß und tut. | | Und ja – es braucht Mut. Tanze! Tanze … trotzdem. | Denn, damit sichtbar zu werden, bedeutet: Dich mit diesem alten Feld zu konfrontieren. Die Angst der Hexenwunde zu fühlen – und trotzdem zu gehen. Hindurch. Durchs Feuer. Nicht nur an Walpurgis, sondern an jedem Tag. Du musst nicht heute oder morgen alles ändern. Fang an, einen Schritt ehrlicher zu werden … wahrhaftiger mit dir selbst. Jetzt: Wo hältst du dich zurück? Wo nennst du deine Gabe nicht beim Namen? Wo spielst du kleiner, als du bist?
Und dann: Geh einen Schritt weiter, als du es bisher getan hast.
Tanze aus der Reihe. Tanze ums Feuer. Tanze, kleine Hexe, tanze!
Nicht nur an Beltane. Tanze durch dein Leben. Tanze dich in die Welt. | | Und wenn du das nicht alleine gehen willst | Für Frauen wie dich gibt es Räume, die ich erschaffe und halte. Wie meine Jahresgruppen, meine Einzelbegleitungen und wie die HEXENZEIT. Ein Raum, in dem du lernst, wie du deine Magie nicht nur spürst – sondern lebst. In dieser Welt. In deinem Leben, in deinem Business. In deiner vollen Sichtbarkeit. Mit allem, was dazugehört: Kräuter. Rituale. Spirits. Schutz. Reinigung. Tiefe Transformation. Und vor allem: Mit anderen Frauen, die den gleichen Weg gehen. Der nächste HEXENZEIT-Durchgang startet im Herbst. Wenn dich das ruft, dann merk es dir jetzt schon innerlich vor:_ https://super-sabine.de/hexenzeit | | Die Welt braucht dich nicht angepasst. Sie braucht dich wahr. | Vielleicht war diese Walpurgisnacht nicht die Nacht, in der du getanzt hast. Noch nicht. Doch heute kann der Tag sein, an dem du beginnst, dich zu erinnern und nicht mehr zu schweigen und dich nicht mehr zu verstecken.
Tanze, große Hexe, tanze! Tanze in den Mai … und in jeden deiner Hexentage. Wenn du mir etwas dazu schreiben magst, gerne.😊 service@super-sabine.de oder antworte einfach auf diesen Newsletter. |
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