Das Fatale an uns Menschen ist, dass wir denken (!), es müsste immer gut gehen. Es müsste immer erfolgreich sein. Ja, es müsste immer leicht sein. Oder sich doch zumindest immer gut anfühlen.
Doch so ist Leben nicht.
So ist Geführt-Sein nicht.
So ist ein intuitionsgeleitetes Leben nicht.
Das ist die Idee des Verstandes, der eine Scheinwelt (durch Medien, Social Media, KI …) vorgegaukelt bekommt, wie Leben zu sein hätte. Nämlich ein Leben als Menschen, die:
… „schön“ aussehen (faltenfrei, jung oder zumindest nicht sichtbar alt, bauch-los, pickel-los, in heterosexuellen Paarbeziehungen leben, eine Kleinfamilie gründen, isoliert in einer schönen Wohnung/schönem Haus wohnen usw.).
… erfolgreich sind und mehr zum Leben haben, als sie brauchen (die eigene Existenz irgendwie gesichert zu kriegen, gilt nicht als erfolgreich … dabei ist es das!).
… sichtbar wirksam sind (öffentlich gute Dinge tun, ehrenamtlich arbeiten, mit dem eigenen Business Gutes bewirken, was zu sehen ist usw.).
Und in der spirituellen „Bubble“ auch noch Menschen, die:
… Licht und Liebe über alles stellen (und den Schatten und das Dunkle ausblenden, negieren, ignorieren).
… stets nach Erleuchtung, Meisterschaft oder Erweckung streben und auf jeden Fall wachsen (Stagnation, Stillstand, Nicht-mehr-weiter … gibt es nicht).
… immer verstehen oder Verständnis haben (für sich, ihre Entwicklung, ihre Heilung und/oder für die der anderen).
Wenn du dich daran misst oder orientierst, wirst du immer das Gefühl haben, dass deine intuitionsgeleiteten Wege Irrwege waren. Denn sie sind nicht immer erfolgreich. Nicht immer leicht. Und nicht immer finden sie in Licht und Liebe statt.
Und schön sind sie oft auch nicht und du verstehst sie noch nicht mal immer – egal, wie viel du an und mit dir arbeitest. Oft bestehen sie aus Stagnation und du bist sehr oft mit viel Dunklem und herausfordernden Kräften konfrontiert, wo weit und breit kein „Licht und Liebe“ zu fühlen ist.