Liebe Zauberfrau, es ist der erste Januar-Monat seit sehr vielen Jahren, in dem ich kein neues Angebot herausgebracht habe, keine Challenge gestartet und keine Aktion nach außen getragen habe. Ja, noch nicht mal einen Newsletter habe ich bisher geschrieben und war spärlich auf Social Media zu finden! Wow. | | | | Die Schicksalsweberin nimmt Platz | Stattdessen hat die Schicksalsweberin bei mir Platz genommen, ihr Spinnrad ausgepackt und sich mit mir in die Fäden der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft gesetzt.
Sie sagte: „Nimm dir Zeit. Und rufe dich.“
Und während ich stetig meinen Namen in die Zeiten geflüstert habe und dem Echo im Inneren gelauscht habe, lag der schwarze Wolf vor meiner Tür. Er wachte und schützte.
So bin ich den Fäden im Inneren gefolgt und habe dicke Wollknäuels meiner Familiengeschichte entwirrt und einige Filzballen gefunden, die sich nicht mehr auseinanderfriemeln ließen. Liebevoll habe ich sie gewaschen, gereinigt und zur Klärung in den Schnee gelegt, während die Spinnerin mir zeigte, wie das geht: Altes Schicksal neu verbinden. | | Wurzeln in Tschechien – meine Vertriebenengeschichte | Mütterlicherseits kommen meine Wurzeln aus Tschechien, aus Sudetendeutschland. Aus einem Landesteil, in dem es so viele Zugehörigkeits-Nicht-Zugehörigkeits-Fragen und Heimat-Wirren gab, dass meine Schicksalsfäden, die dort begannen, oft nur als ein diffuses Nebelknäuel wahrzunehmen sind.
Übrigens kann ich genau deshalb Klarheit so gut, weil ich im Nebel zu Hause bin. Er ängstigt mich nicht und in der STUNDE DER KLARHEIT - der spirituellen Beratung online oder hier bei mir in Accum - begleite ich dich durch deinen Nebel zur Klarheit.
Während sich also in diesem Januar draußen ganz real der Schnee um mich türmte, weil es hier im Norden so viel geschneit hatte wie seit über 40 Jahren nicht mehr, ging ich in Kontakt mit der Vertriebenengeschichte meiner Mutter-Linie. Erneut. Eine neue Schleife der Familienaufarbeitung stand an.
Direkt nach dem 2. Weltkrieg wurde meiner Großmutter mit meiner damals 2-jährigen Mutter alles genommen und sie wurde aus ihrem Haus und Land in der ehemaligen CSSR vertrieben und landete in Bayern. Dort wurde ich viele Jahre später geboren.
Ich fühlte den Frost und die Angst vor dem Erfrieren und Verhungern, die sie auf ihrer Vertreibung erlitten hatten. | | | | Schicksalsfäden neu ordnen | Ich ging damit auf Tuchfühlung, was es wohl bedeutet haben musste, aus der Gemeinschaft ausgestoßen worden zu sein, weil die Gemeinschaft der Vertriebenen, der Geflüchteten, derer, die ihre Heimat verlassen haben oder es mussten, existenziell war. Ich fühlte die langen Wege, die sie gegangen sind – immer angewiesen auf die Hilfe anderer. Mittellos. Heimatlos. Und ich spürte auch die Kraft, die sie hatten, um ihre Kinder und das wenige Hab und Gut durchzubringen, das sie mitnehmen durften, und am Abend ein Dach über dem Kopf, eine Mahlzeit und ein warmes Bett zu haben. Was für eine Leistung - ohne Geld in einem fremden Land! Und während ich die Schicksalsfäden der Vergangenheit ordnete, sortierte, abschnitt oder neu flocht, spürte ich, wie wesentlich es war, in der Präsenz zu bleiben, damit sich die Zukunft neu weben konnte.
Ich fühlte also den Schnee draußen, die Wärme drinnen. Das Klirren des Eises vor meiner Haustür und die Gesänge des Friedens in meinem Herzen. Den Wolf an meiner Seite, verkörpert durch meinen kleinen Hund, der sich eng an mich schmiegte.
In all das - diese dichte Zeit, in der sich mein Spinnrad drehte - haben sich wie nebenbei neue Angebote geformt (coming soon 😊) und es hat sich ein unfassbar starkes Online-Ritual hineinkreiert, das ich in meiner Jahresgruppe MOIRA gehalten habe. Die Schicksalsspinnerinnen waren dabei. Es war amazing und extrem kraftvoll! | | | | Wesentliches tun - im Inneren | Nun bin ich am Ende des Januars angekommen und weiß, was ich in diesem Monat Wesentliches getan habe: Ich habe mein Schicksal gewebt und die Arbeit der Wandlung und Heilung in meiner Familiengeschichte als Fundament für dieses Jahr getan, aufgeräumt und angeschaut, wertgeschätzt und immer wieder meinen Namen in die kommenden Monate der Zukunft geflüstert: „Sabine!“
So oft haben gerade wir Frauen das Gefühl von „wir tun nichts“, nur weil sich im Außen nichts zeigt oder sich in Social Media nichts erkennbar bewegt. Dabei laufen die inneren Arbeiten auf Hochtouren!
Vielleicht ist es dir ähnlich ergangen oder auch ganz anders, vielleicht hast auch du am Fundament, an der Basis für dein kommendes Jahr gebaut, repariert, geheilt oder es stabilisiert – erzähl mir gerne: Wie war dein Januar? |
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