Subject: ZWG Newsletter August 2025

Liebe Zero Wastler*innen,


hier ist er unser druckfrischer Zero-Waste-Germany-Newsletter mit brandheißen News:

Die Verhandlungen in Genf zum Plastikabkommen sind beendet, Düsseldorf möchte sich als Zero Waste City zertifizieren lassen und unser Mitgliedsverein in Köln hat ein tolles, neues Projekt am Start.

Was das genau ist, wie das Zero-Waste-Konzept von Nordrhein-Westfalens Hauptstadt aussieht und wie das Ergebnis des Plastikabkommens lautet, erfahrt ihr hier in unserem ZWG-Newsletter.


Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen, eure Zero-Waste-Germany-Redaktion!

Alle Inhalte auf einen Blick

  • UN-Verhandlungen zum Plastikabkommen

  • Exit Plastik: Stellungnahme zur französischen Studie

  • Zero Waste Cities Düsseldorf beschließt Konzept

  • Zero Waste Europe neues Strategic Framework

  • Unser Zero-Waste-Held des Monats: Christian Horsters

  • Neuigkeiten aus den Mitgliedsvereinen:

    >> Zero Waste Köln   K.I.S.T.E. >> Zero Waste München   Einladung Podiumsdiskussion

  • Neues aus dem Team Bildung

  • Bildhinweise, Vernetzung und Impressum

Plenum in der Sommerpause

Unser monatliches Plenum verabschiedet sich in eine kleine Sommerpause: Am 25. August und 29. September finden daher keine Treffen statt. Nutzen wir die Zeit, um neue Energie zu tanken und ein bisschen durchzuatmen. Nach der Pause geht es dann wie gewohnt weiter: Das nächste Online-Plenum findet am Montag, den 27. Oktober, statt. Bis dahin arbeitet euer Vorstandsteam im Hintergrund schon fleißig daran, spannende neue Vortragsredner*innen für euch zu gewinnen. Ihr dürft euch also auf frische Impulse und interessante Themen freuen! Wenn ihr Themenwünsche oder Vorschläge für Referent*innen habt, lasst es uns wissen. vorstand@zerowastegermany.de

Aktuelles aus dem Netzwerk

UN-Verhandlungen zum Plastikabkommen gescheitert


Das Treffen in Genf in der Schweiz mit Vertretern aus mehr als 180 Staaten ist am Freitag, den 15. August 2025, ohne eine Einigung über ein neues Plastikabkommen beendet worden. Moritz Jäger-Roschko, Plastikexperte von Greenpeace und Vertreter des Bündnisses Exit Plastik, hofft, dass es eine weitere Verhandlungsrunde geben wird, die den Weg für ein ambitioniertes Plastikabkommen ebnet.

„Ein Abkommen wäre eine historische Chance, Menschen, Umwelt und Klima vor der Plastikkrise zu schützen. Deutschland und die EU müssen mutig sein, statt sich auf einen Kompromiss zu fixieren. Die Profite der fossilen Industrie dürfen nicht länger mehr wert sein als der Planet, auf dem wir leben“, heißt es in der Pressemitteilung der Organisation.


Nach zehn Verhandlungstagen ist in der Nacht zum Freitag ein Kompromisstext vorgelegt worden, der immer noch mehr als 100 zu klärende Punkte enthielt, die in der informellen Sitzung nicht mehr geklärt werden konnten. Die Verhandlungen sollte eigentlich bereits am Donnerstag beendet werden und wurde somit um einen Tag verlängert.

Ohne Erfolg – die Meinungen der Länder liegen zu weit auseinander. Im Wesentlichen sind es zwei Lager, die sich unversöhnlich gegenüberstehen: auf der einen Seite vor allem erdölproduzierende Staaten wie Saudi-Arabien, Kuwait und Russland, auf der anderen Seite Vertreter etwa aus der EU oder Lateinamerika, zusammen mit Umweltschützern.


Viele Länder, wie Frankreich und Kuba, sind enttäuscht über den Ausgang der Beratungen. Auch in Deutschland will man diese Niederlage nicht hinnehmen. So fordert das Bundesumweltministerium weitere Verhandlungen: „Augenscheinlich braucht es mehr Zeit, um zum Ziel zu gelangen. Daher lohnt es sich, weiter zu verhandeln“, erklärte Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth. Die Verhandlungen in Genf hätten „nicht das Abkommen gebracht, das wir brauchen, um Plastikverschmutzung weltweit einzudämmen“. Das sei „enttäuschend“, heißt es in einer Pressemitteilung der Nachrichtenagentur AFP.

Exit Plastik: Stellungnahme zur ANSES-Studie über Mikroplastik in Getränkebehältern


Die französische Lebensmittelbehörde ANSES hat am 20. Juni 2025 eine Studie veröffentlicht, deren Titel bereits zu einem kommunikativen Schaden geführt hat. Denn übersetzt hieß es zunächst: Getränke in Glasflaschen enthalten mehr Mikroplastik als in anderen Behältern. Wie das in der heutigen Zeit so ist, hat sich diese falsche Botschaft schnell über soziale Netzwerke und andere Medien verbreitet. Auch wenn der Titel mittlerweile korrigiert wurde und übersetzt jetzt lautet: Die Verschlüsse von Glasflaschen verunreinigen Getränke mit Mikroplastik, ist es schwierig, die Fehlinterpretation der Studie wieder aus den Köpfen der Leute zu streichen.


Um es klar zu sagen: Es geht um die Verschlüsse, nicht um die Glasflaschen selbst. Genauer gesagt um Kunststoffbestandteile in den Verschlüssen. Denn Plastik bleibt die einzige Quelle für Mikroplastik.


Wir appellieren an Medien, Behörden und Unternehmen, bitte faktenbasiert, transparent und verantwortungsvoll zu kommunizieren, damit Verbraucher*innen fundierte Entscheidungen treffen können – und nur so kann der dringend notwendige Wandel hin zu plastikfreien, gesundheitlich unbedenklichen Verpackungslösungen gelingen.

Wir sind weiterhin der Meinung: Glas statt Plastik. Aber Wasser kommt ohnehin am besten verpackungsfrei aus der Leitung.

Für eine plastikfreie Zukunft. Für Gesundheit. Für Klarheit.


Die ganze Stellungnahme könnt ihr hier lesen.


Düsseldorf beschließt Zero-Waste-City-Konzept


Düsseldorf hat auf dem Weg, eine Zero-Waste-Stadt zu werden, ein Zero-Waste-Konzept fertiggestellt und ohne Kürzungen durch alle Fraktionen beschlossen. Mit der Vorlage eines umfassenden Konzepts, das am 16. Juni 2025 im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen eingebracht wurde, hat die Stadt ein klares Signal gesetzt: Abfälle sollen reduziert und Ressourcen geschont werden, sodass die Stadtgesellschaft wirtschaftlich und ökologisch langfristig davon profitiert. Das Konzept ist das Ergebnis eines mehrjährigen Prozesses, der 2021 mit einem Auftrag des Ausschusses begann. Erarbeitet wurde es gemeinsam mit den Beratungsfirmen  INFA GmbH und einsfünf, die auch die Neuordnung der Abfallwirtschaft begleitet haben.


Besonders hervorzuheben ist die aktive Einbindung der Öffentlichkeit. Im Sommer 2023 fanden drei Workshops mit rund 135 Teilnehmenden aus Bevölkerung, Verbänden und Gewerbe statt. Dabei wurden etwa 120 Maßnahmen vorgeschlagen und diskutiert, von denen 22 in das Konzept aufgenommen wurden.


Die Ziele sind ambitioniert: Bis 2035 soll die Restmüllmenge pro Einwohner*in und Jahr von derzeit 182 Kilogramm auf unter 100 Kilogramm sinken. Gleichzeitig will die Stadt das Gesamtaufkommen an Siedlungsabfällen um 15 Prozent reduzieren und die Menge an organischen Abfällen im Restmüll halbieren. Auch die Getrennthaltungsquote soll deutlich steigen – von knapp 40 auf über 60 Prozent.


Einige Maßnahmen sind bereits umgesetzt worden. Seit dem 1. April 2025 werden Papier- und Biotonnen wöchentlich geleert. Bioabfälle werden teilweise vergärt, um Biogas zu gewinnen, und Mineralien aus Straßenkehricht werden separiert und verwertet. Besonders wirkungsvoll ist die neue Mehrwegpflicht für Veranstaltungen, die jährlich bis zu 20 Millionen Einwegbecher einsparen dürfte. Darüber hinaus prüft die Verwaltung aktuell weitere Schritte, etwa die Unterstützung der Lebensmittelrettung, den Einsatz von Wertstoffmobilen und die Etablierung smarter Technologien. Zur Koordination der vielfältigen Maßnahmen ist außerdem die Einrichtung eines Zero-Waste-Amts vorgesehen. Über die Fortschritte soll künftig jährlich berichtet werden.


Ein Blick auf andere Städte zeigt, dass Düsseldorf eigene Schwerpunkte setzt. Während München mit einer Zero-Waste-Fachstelle bereits über 100 Maßnahmen koordiniert und Kiel als erste zertifizierte Zero-Waste-Stadt in Deutschland durch frühe Initiativen und intensive Bürgerbeteiligung hervorsticht, legt Düsseldorf besonderen Wert auf innovative Ansätze wie das Urban Mining – also die Rückgewinnung kritischer Rohstoffe aus Abfallströmen, um die langfristige wirtschaftliche Versorgungssicherheit zu stärken.


Mehr Informationen zum Düsseldorfer Konzept gibt es bei der Fachstelle Zero Waste der Stadt Düsseldorf.

Zero Waste Europe: Gemeinschaftliche Strategien für eine nachhaltige Welt


Um eine europaweite Bewegung zu beleben, braucht es gemeinsame Ziele und Strategien. Die europäische Zero-Waste-Community legt diese alle fünf Jahre im Zero Waste Europe Strategic Framework fest. Das neue Framework für 2025–2030 entstand in einer politisch unsicheren Zeit und angesichts ständig geschürter Ängste vor Veränderungen, doch die Vision bleibt unerschütterlich. Anfang der 2000er-Jahre begann die Bewegung mit dem Ziel, die Deponierung von Abfällen in Europa zu beenden. In den folgenden Jahren ging es darum, Politik und Gesellschaft von der Verbrennung hin zu Recycling und Wiederverwendung zu bewegen. Für die kommenden fünf Jahre liegt der Fokus nun auf dem obersten Gebot der Abfallhierarchie: Rethink! Das bedeutet, die Debatte von der Abfallentsorgung auf den strategischen Einsatz von Ressourcen zu lenken.

Dabei stehen sechs strategische Ziele (SG – Strategic Goals) im Mittelpunkt:


• SG1: Förderung der politischen Debatte über den strategischen Materialeinsatz.

• SG2: Die Gesundheit und das Wohlergehen von Gemeinschaften in den Mittelpunkt

von Zero-Waste-Lösungen stellen.

• SG3: Sicherung der politischen und finanziellen Rahmenbedingungen zur Förderung

der Kreislaufwirtschaft.

• SG4: Städte und Unternehmen als Vorreiter für Wiederverwendung und Prävention

stärken.

• SG5: Stärkung des Netzwerks und der Zero-Waste-Bewegung.

• SG6: Kultivierung einer zukunftssicheren und florierenden Organisation mit einer

klaren, starken Stimme.


Mehr dazu auf unserer Homepage.

Zero-Waste-Held des Monats

Christian Horsters – Unser Zero-Waste-Held des Monats

Er kämpft entschlossen gegen das Wegwerfen: Christian Horsters rettet Lebensmittel aus Leidenschaft und verteilt sie an Menschen, die sie gebrauchen können. Der Wahlkölner hat in der Domstadt bisher rund 100 Läden davon überzeugt, seine Mission zu unterstützen. Die Foodsharing-Bewegung ist mittlerweile so groß, und es gibt zahlreiche Vereine, sodass Christian mittlerweile eine Art Lebensmittel-Manager geworden ist. Er akquiriert Supermärkte, Bäckereien und Co. und verteilt die gespendeten Lebensmittel an die einzelnen Gruppen bzw. Vereine, außerdem koordiniert er die Helfenden. Zudem befüllt er die sogenannten Fahrrad-FairTeiler in der Stadt. Dabei handelt es sich um alte Fahrräder, auf denen vorne und hinten eine Kiste befestigt ist, in der die geretteten Lebensmittel für jeden zugänglich hineingegeben werden.


Die Supermärkte profitieren von Christians Arbeit, da sie für die Entsorgung der Lebensmittel ansonsten Geld zahlen müssten. Somit werden durch seine Rettungen bei solchen Läden weniger als ein Prozent weggeschmissen. Bei den Bäckereien sieht das aber ganz anders aus: Da beispielsweise Brötchen zu Tierfutter verarbeitet werden, bekommen sie Geld für die Retouren, auf das sie zugunsten von Christians Mission verzichten. Außerdem sind es rund 30 Prozent der Brote, Kuchen und Teilchen, die verloren gehen würden.


Aus all diesen Quellen werden mittlerweile im Schnitt ca. 2.000 Menschen täglich mit geretteten Lebensmitteln versorgt. Im Monat sind es allein etwa 20.000kg Backwaren, die dank des Einsatzes von Christian und seinem Team vor der Mülltonne gerettet und weiterverteilt werden. Um das Ausmaß zu verdeutlichen, sagt er im Talk mit Frank Überall: „Das, was in Köln in einem Jahr an Backwaren entsorgt wird, reicht aus, um den Kölner Dom bis in die Spitzen zu füllen.“


Einer der Gründe, warum sich Christian mit seinem Verein Food For Future Köln e.V. 2022 auf Backwaren spezialisiert hat, ist der enorme Anteil an weggeworfenen Backwaren. Für die evangelische Thomaskirche im Agnesviertel beispielsweise organisiert er schon seit Jahren die Aktion Brotfairteiler und verteilt regelmäßig tonnenweise Backwaren an Menschen, die sie brauchen. Christian möchte seine Hilfe so niederschwellig wie möglich anbieten. Niemand muss irgendetwas nachweisen. Wer möchte, kann kommen und sich Brötchen und Co. mitnehmen. „Aber auch andere sind eingeladen, etwas für die Umwelt zu tun“, erklärt er in einem Talk mit Frank Überall auf YouTube. Denn mit jedem geretteten Brötchen werden auch unsere Ressourcen wie Wasser oder Energie geschont.


Christians Engagement macht diese Welt ein bisschen besser, und somit ist er für uns ein wahrer Zero-Waste-Held. Ausführlichere Informationen findet ihr in unserem Blog. 

Macht mit!

Wer inspiriert euch mit ihrem/seinem Zero-Waste-Tun? Von welcher Person denkt ihr, dass sie eine Pionierin/ein Pionier des Wandels ist und dabei hilft, in eine plastikfreie Zukunft zu gehen? Lasst es uns wissen. Nominiert Eure Reparatur-Helden, Restmüllverweigerer oder Doppelseiten-Beschrifter*innen. Wir haben rührende Antworten und Reaktionen auf unsere Dankesbriefe an diese Personen erhalten.

Wenn ihr uns über redaktion@zerowastegermany.de erklärt, was euren Menschen ausmacht, nehmen wir euren Vorschlag gerne in einem der nächsten Newsletter auf.

Wir freuen uns auf eure Einsendungen.

Neuigkeiten aus unseren elf Mitgliedsvereinen

Zero Waste Köln mit neuem Projekt


Erfreuliche Nachrichten: Ein langjähriges Projekt, schlagkräftige Partner und eine große Finanzspritze sind nun final positiv für uns entschieden worden.

Unter der Leitung des Wuppertal Instituts und gemeinsam mit der Stadt Köln, In Via Köln e. V. – katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit e.V., Schmitzundkunzt e.V., der KISD / TH Köln sowie den AWB Abfallwirtschaftsbetrieben Köln GmbH dürfen wir, der Zero Waste Köln e.V., gemeinsam mit Euch das Projekt K.I.S.T.E. – Kölner Initiative für Schenken, Tauschen und Erneuern planen, gestalten und durchführen.


Was passiert da genau? Wir bringen Zero Waste tiefer in die Stadtgesellschaft.


Mit K.I.S.T.E. werden bislang schwer erreichbare Bevölkerungsgruppen aktiv in neue Formen urbanen Wirtschaftens und Zusammenlebens im Sinne der Kreislaufwirtschaft eingebunden. Dazu werden drei mobile Module („Kisten“) entwickelt:

eine Event-Kiste als mobile Bühne für Vorträge, Workshops und Sensibilisierungskampagnen,

eine Reparatur-Kiste als Raum zum gemeinsamen Reparieren und zur Vermittlung handwerklicher Fähigkeiten, sowie eine Tausch-Kiste als mobiler Ort für den Austausch gebrauchter Gegenstände.


Durch ihren hohen Mobilitätsgrad bringen die Kisten diese Angebote direkt in die Stadtteile, sodass Bürger*innen ohne feste Öffnungszeiten oder lange Wege erreicht werden.

Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und startet 2026.

Fördergeber ist das Land NRW mit Mitteln aus dem EU-Förderfonds EFRE.

Zero Waste München lädt zur Podiumsdiskussion ein


Am 12. September 2025 von 18:00 bis 20:30 Uhr soll die Mehrwegwende eingeläutet werden. Unser Mitgliedsverein in der bayerischen Hauptstadt hat dazu eine Gesprächsrunde im FAT CAT organisiert, bei der Verantwortliche und Vorbilder zu Wort kommen sollen. Denn eines ist München nicht: ein Vorreiter beim Thema Mehrweg.

Pro Jahr fallen in der Landeshauptstadt etwa 42.000 Tonnen Leichtverpackungen an. Vom Ziel einer „Zero Waste City“, wie Oberbürgermeister Dieter Reiter es 2019 ausgerufen hat, ist die Stadt also noch weit entfernt.

Zahlen aus dem Jahr 2024 zeigen zudem, dass die bisherigen Gesetze zu kurz greifen: Nur 11 Prozent der Münchner Betriebe erfüllen die Vorgaben der Mehrwegangebotspflicht. Die Mehrwegnutzung bei To-go-Bestellungen liegt in den meisten Fällen bei unter 10 Prozent.

Eine Verpackungssteuer nach dem Tübinger Vorbild lehnen Dieter Reiter und nun auch die Bayerische Landesregierung ab. Welche Maßnahmen können also ergriffen werden, um die dringend nötige Mehrwegwende in München voranzubringen?

Wer an der Diskussion teilnehmen wird und wie ihr dabei sein könnt, erfahrt ihr hier.


Neues aus dem Team Bildung

Bildungsinitiative Zero Waste in Schulen 

Am 7. August 2025 fand unser monatliches Treffen Bildungsinitiative – Zero Waste in Schulen, des Team Bildung, statt. Dieses Mal waren wir quer durch die Republik vertreten: von Sven (Unverpacktverband, Dresden) im Osten, Sonja (Müllsammeln Trier) im Südwesten, Matthias (Zero Waste Nürnberg) in Mittelfranken, Roland (Zero Waste Germany) in Nordbayern, Olaf (Zero Waste Bad Vilbel) in Hessen bis hin zu Holger (Stadt Niebüll) im hohen Norden – Nordfriesland. Ein wunderbares Beispiel dafür, wie wir gemeinsam über regionale Grenzen hinweg an einer nachhaltigen Zukunft arbeiten.

Rückblick auf unser August-Meeting:
Ein besonderes Highlight war der Impulsvortrag von Olaf, einem pensionierten Lehrer und aktiven Förderer von Nachhaltigkeitsinitiativen. Olaf teilte wertvolle Einblicke in die pädagogischen Herausforderungen und Chancen der Integration von Zero Waste-Konzepten in Schulen. Er betonte die Bedeutung von Zielen der Bildungsarbeit, wie die Aufklärung über SDGs, Plastik, Müll und Mikroplastik, das Abbauen von Ängsten und die Verbindung von Emotionen und Wissen. Olaf zeigte auf, wie wichtig es ist, Schüler*innen aktiv in den Prozess der Wissensvermittlung und des Handelns einzubeziehen.
Methoden und Projekte, die Olaf vorstellte, umfassten Nachhaltigkeitswochen in Schulen, die Zusammenarbeit mit Lehrern und Wissenschaftlern, sowie Partnerschaften mit Schulen und langfristige Projekte. Besonders hervorzuheben war seine Betonung auf aktives Handeln und Experimente in der Bildungsarbeit.


Ausblick auf unser September-Meeting:
Am Donnerstag den 04.09. wird Chrissy, einen Impulsvortrag über ihre Erfahrungen mit Schulklassen in ihrem Unverpacktladen in München halten – unterstützt von Sven (Unverpacktverband). Sie wird über die Kontaktaufnahme mit Schulen, die Durchführung der Veranstaltungen und weitere Aspekte berichten.

Für die nächsten Monate suchen wir noch Vortragende für Impulsvorträge. Wenn du oder jemand, den du kennst, einen Impulsvortrag zu Themen wie Bildungsmaterialien oder didaktischen Konzepten halten möchte, meldet euch gerne bei uns. Besonders eingeladen sind Lehrer*innen und Pädagog*innen.

Social Media:
Teilt unsere Inhalte und Termine auf euren Social-Media-Kanälen! Wenn ihr noch jemanden zu unseren Treffen einladen wollt, habe ich auf LinkedIn einen Veranstaltungshinweis erstellt, den ihr gern teilen könnt: Veranstaltungshinweis auf LinkedIn.

Aufruf – Bringt gern bereits vorhandene Bildungs- & Lernmaterialien mit oder teilt eure Vorstellungen davon, wie gute Zero-Waste-Materialien aussehen sollten.

 


Bildhinweise

Titelbild von: Pixabay

Bild für "UN-Plastikabkommen gescheitert" kommt von: Shutterstock

Bild für "Stellungnahme Exit Plastik" kommt von: Exit Plastik / Bildmontage / Roland Mietke

Bild für "Zero Waste Cities – Düsseldorf" kommt von: Leo Krause

Bild für Zero Waste Europe  – Framework" kommt von: Michael Cieslik + Zero Waste Europe

Bild für "Zero-Waste-Held des Monats – Christian Horsters" von: Christian Horster

Bild für "Zero Waste München – Podiumsdiskussion" kommt von: Chuck Henjes

Bild für "Zero Waste Köln: K.I.S.T.E." von: GetResponse

Bild für "Neues aus der AG Bildung" von: Roland Mietke / Mistral AI - Le Chat

Vernetzung


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gemäß §5 TMG


Zero Waste Germany e. V.
Postanschrift: Schweinauer Straße 31, 90439 Nürnberg

Vereinsregister VR 7263 KI | Registergericht: Amtsgericht Kiel

Vertreten durch Michael Cieslik, Petra Schneider, Roland Mietke

               Redaktionell verantwortlich: Michael Cieslik                


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