Betreff: Machst Du auch Fehler bei Deiner Geldanlage?

Machst Du auch Fehler bei Deiner Geldanlage?
Hallo Friend,

ich wünsche Dir ein frohes neues und erfolgreiches Jahr 2018 für Dich und Deinen Vermögensaufbau. Die letzten beiden Wochen habe ich mich verstärkt um meine Performance bei der Geldanlage im letzten Jahr gekümmert. 

Mein Ziel: Einen sehr ausführlichen Artikel und Podcast zu erstellen, der einen ganz guten Einblick in mein Depot gibt - und von dem Du auch etwas lernen kannst. Leute, die sich ständig feiern, wie hoch ihre Rendite doch sei, gibt es genug. Mit ein paar Kryptowährungen und ausschließlich FAANG-Aktien hätte ich das auch geschafft. Das ist aber weder mein Weg noch mein Stil.

Und natürlich habe ich 2017 auch Fehler bei der Geldanlage gemacht. Aktien falsch eingeschätzt, bei den Kennzahlen geschludert, auf schlechte Empfehlungen gehört oder nur auf die hohe Dividendenrendite geachtet. Alles war dabei. In Form von deutlichen Kursverlusten folgte die Quittung sofort. Beim Blick zurück ist mir aufgefallen, dass das aber sehr wichtige Fehler waren, aus denen ich viel lernen konnte. 

Auf dem Weg zu einem großen Vermögen gehören diese Fehltritte einfach dazu. Es bringt nichts im Nachinein zu sagen "Ach, hätte ich doch dieses oder jenes". Einmal tief durchatmen, nach vorne schauen und weitermachen heißt die Devise. Und diese Fehler beim nächsten Mal vermeiden.
Bilanz gezogen?

Hast Du auch eine Geldanlage-Bilanz am Ende des letzten Jahres oder Anfang 2018 gezogen? Und vielleicht auch Fehler gefunden? Wenn nicht, kann ich Dir empfehlen, das nachzuholen. Sonst setzen sich eventuelle Fehler in den kommenden Jahren weiter fort.

Meine drei Tools für die Auswertung sind Portfolio Performance, justETF und der Aktienfinder. Ohne die drei Programme müsste ich mir alles sehr mühsam zusammensuchen und würde Tage damit zubringen, die gemachten Fehler herauszufiltern. Auch mit einem reinen ETF-Portfolio mit Aktien und Anleihen lassen sich Fehler machen. Meistens sind das dann andere Fehler als bei einem aktiven Anleger wie mir.

Der häufigste Fehler ist hier, dass man sich viel zu viele ETFs ins Portfolio packt. Ich habe Leute kennengelernt, die auf einen ACWI, einen World und auf einen S&P 500 setzen. Durch den hohen US-Anteil von ACWI (52 %), World (fast 60 %) und S&P 500 (100%) gewichtet man die Vereinigten Staaten viel zu sehr über und die meisten Unternehmen sind dann in allen drei ETFs vorhanden. Diese Zusammenstellung macht daher überhaupt keinen Sinn. 

Der passende ETF-Mix

Entweder setzt Du nur auf einen ACWI-ETF oder einen MSCI World in Verbindung mit den Emerging Markets und eventuell einem Stoxx 600, um Europa höher zu gewichten. Das reicht völlig aus bei einem kleinen vierstelligen Vermögen. 

Oder Du setzt auf die bewährte Vierer-Kombi den S&P 500 (USA), den Stoxx 600 (Europa), MSCI Pacific (Asien/Australien) und die Emerging Markets (Schwellenländer). Die macht aber erst ab einem fünfstelligen Vermögen wirklich Sinn, weil es sonst viel zu kleinteilig wird. 

Und ab 100.000 Euro kannst Du überlegen, ob Du auf das bekannte Weltportfolio aus dem Buch "Souverän investieren" von Gerd Kommer setzt. Das besteht aus zehn ETFs, was allein beim Rebalancing schon für höhere Kosten sorgt als eine Strategie mit einem oder drei ETFs.

Entscheidend ist am Ende auch, dass Du Deine Depotaufteilung nicht ständig änderst. Das kostet in der Regel Ordergebühren und Du kommst am Ende nicht wirklich vom Fleck.

Und die Performance eines breit gestreuten ETF-Portfolios konnte sich wirklich sehen lassen. Ohne dass Du großartig etwas machen musstest. Einen guten Überblick über die Entwicklung der unterschiedlichen ETF-Weltportfolios im letzten Jahr erhältst Du hier.

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deiner Geldanlage im neuen Jahr!

Rock on
Neue ETF-Angebote zum Einmalkauf und für den Sparplan

2018 ändern viele Broker ihr ETF-Angebot. In erster Linie hängt das damit zusammen, dass comstage ihr kostenloses Sparplanangebot bei den beiden größten Anbietern, der comdirect und der Consorsbank, ab sofort kostenpflichtig gemacht hat. 

Das war für viele eine Herausforderung, weil lange nicht klar war, welche Ersatz-Anbieter es kommen würden. Nun ist das Angebot bei den beiden betroffenen Banken ein ganzes Stück größer geworden. Mehr Vielfalt bei den Anbietern ist nicht verkehrt. 

Generell gibt es gerade auf dem Markt so einige Angebote, die attraktiv sind. Da lohnt es sich mal einen Blick darauf zu werfen. 

Folgende interessante Angebote gibt es gerade:

ING-Diba

Das mit Abstand größte ETF-Angebot bietet der beste Onlinebroker 2017 aus Kundensicht, die ING-Diba. Hier kannst Du 1.000 ETFs gebührenfrei kaufen*. Das funktioniert aber nicht per Sparplan, sondern pro Quartal kaufst Du ETFs ab 500 Euro ohne Gebühren. Zusätzlich erhältst Du bis zum 28.02. eine 75 Euro Gutschrift und kaufst sechs Monate lang Einzelaktien für nur 4,50 Euro je Order.

Consorsbank

Bei der Consorsbank erhältst Du mit einem neuen Angebot 25 Euro* geschenkt, wenn Du einen Sparplan 12 Monate lang besparst und bis zu 5.000 Euro für einen Depotübertrag*. Insgesamt kannst Du bei der Consorsbank seit dem 01.01.2018 72 ETFs von BNP Paribas Easy, iShares und Lyxor kostenlos besparen.

comdirect

Bei der comdirect gibt es 50 Euro Aktivitätsprämie für das Depot* ab einem Fondskauf oder Übertrag von 5.000 Euro und günstige Orderpreise für ein Jahr. Hier kannst Du aus 90 ETFs von Vanguard, db x-trackers, Lyxor und Franklin Templeton auswählen. Ein weitere Vorteil sind die umfassenden Sparpläne für Einzelaktien.

onvista Bank

Das attraktivste Angebot gibt es nach wie vor bei der onvista Bank. Neben sehr guten kostenlose Sparplan-Angebote* für iShares, Deka, ETF-Securities, Comstage und Lyxor, sorgt das attraktive Free Buy-Modell* vor allem bei aktiven Anleger für kostenlose Aktienkäufe. 150 Euro Prämie* gibt es für einen Depotübertrag noch obendrauf.

maxblue

Ich bespare jetzt seit 3 Jahren meinen Sparplan bei maxblue* einen ETF von comstage und einen von db x-trackers. Dort lassen sich nach wie vor noch comstage-ETFs kostenlos besparen. Eine Wechselprämie von bis zu 500 Euro* gibt es obendrauf. Mit dem Depot bin ich nach wie vor sehr zufrieden.

Bei der Auswahl des Brokers würde ich immer darauf achten, welcher einem die meisten Vorteile für die eigene Anlage bietet. Und mit den Prämien gibt es noch einen netten Bonus.
Neue Artikel in den letzten 2 Wochen
Mixtape Finanzblogs: Meine persönlichen Artikel-Highlights in 2017

2017 war eindeutig ein Jahr der Finanzblogger. Gefühlt gab es 100 neue Blogs, die über Aktien, ETFs oder finanzielle Freiheit berichten. Mitunter fällt es schwer den Überblick zu behalten. Dabei sind aber auch in diesem Jahr viele richtig gute Artikel auf den Finanzblogs entstanden. Hier findest Du eine kleine Auswahl meiner persönlichen Highlights.
Verlust durch Realzins: So verlierst Du jedes Jahr 413 Euro

Im vergangenen Jahr ist die Inflation auf den höchsten Stand seit fünf Jahren angestiegen. So legten die Preise im Jahresschnitt um ganze 1,8 Prozent zu. 2016 lag die Teuerungsrate nur bei 0,5 Prozent. Das bedeutet: Mit schlechten Bankprodukten wie Sparbuch, Festgeld oder Tagesgeld verliert jeder Deutsche im Jahr viel Geld – ohne es wirklich zu wissen. Gehörst du auch dazu?

Jahresrückblick 2017 – Der Finanzwesir rockt 49

Unser obligatorischer Jahresrückblick geht nun schon in die dritte Runde. Dabei sprechen wir über unsere Depotentwicklung, die Entwicklung unserer Blogs/Podcasts und was wir im vergangenen Jahr alles gelernt haben.

Depotrückblick 2017 und meine Ziele 2018 (+Podcast)

Alle Jahre wieder gibt es einen Finanzrocker-Depotrückblick. Dieses Jahr mache ich ihn jetzt zum dritten Mal und er ist mit Abstand am ausführlichsten geworden. Leider war meine Depotperformance 2017 nicht sonderlich überragend. Über die Gründe schreibe ich in diesem Artikel und spreche auch im Podcast drüber.

Wochenrückblick
In den vergangenen Wochen war es auch an der Zeit, einen Blick auf die Entwicklung von Blog und Podcast im Jahr 2017 zu werfen - und Ziele für das Jahr 2018 aufzustellen.

Das letzte Jahr verlief herausragend und mir war nicht ganz klar, wie ich das ganze 2018 noch toppen kann. Eine Antwort gab es letzte Woche: Da kamen über 12.000 Menschen auf den Blog und es war mit Abstand die erfolgreichste Woche überhaupt. 

Besucher- und Höreransturm

Mir war lange Zeit nicht ganz klar, wo die ganzen Besucher herkamen. Bis mich eine Kollegin darauf aufmerksam machte, dass ich neben vielen anderen Bloggern in der Wirtschaftswoche im Artikel "Nie mehr arbeiten" erwähnt wurde. Ich kaufte mir also die Ausgabe und der Artikel ist wirklich gut geworden. Aber dass darüber so viele neue Besucher kommen, hätte ich nicht gedacht.

Seit dieser Woche habe ich auch die Podcastzahlen für das vergangene Jahr erhalten. Knapp 700.000 Downloads pro Podcast bedeuten eine deutliche Steigerung zu 2016. Und das bei Finanz-Podcasts! 

Während sich beim Finanzrocker-Podcast die Zahlen fast verdoppelt haben, haben sie sich bei "Der Finanzwesir rockt" fast verdreifacht. Für beide Podcasts heißt das Ziel für 2018 also, die Millionengrenze an Downloads zu erreichen.

Qualität vor Quantität

Das wichtigste Ziel ist aber, auch die Qualität beizubehalten und - wenn möglich - noch zu steigern. Das geht natürlich nur mit außergewöhnlichen Gästen, die nicht in jedem anderen Podcast auftauchen. 

Auch wenn nicht jeder Gast für jeden Hörer interessant ist, so sorgt doch die Vielfalt dafür, dass es nicht langweilig wird. Bei der Auswahl habe ich darauf geachtet, dass möglichst viel Abwechslung vorhanden ist. Meine Planung mit den Interviewpartnern reicht nun bis in den Mai.

Die ersten beiden Interviews habe ich nun schon geführt und in den insgesamt 170 Minuten wartet wieder sehr viel Input auf Dich. Einmal für passive Anleger und einmal für aktive Anleger. Auch mit dem Finanzwesir sind die ersten beiden Folgen schon aufgenommen.

Apropos "Der Finanzwesir rockt": Da geht es morgen weiter mit unserer Jubiläumsfolge 50. Da haben wir uns mit der Investmentsteuerreform 2018 auseinandergesetzt.

Podcast-Preis Bildung 2018

Unserer Hörerin Anne aus Island gefällt der Podcast so gut, dass sie uns für den Podcast-Preis 2018 im Bereich Bildung nominiert. Wenn Du für uns stimmen möchtest, freuen wir uns sehr. Vielen Dank im voraus und natürlich auch an Anne für die Nominierung.

Den nächsten Backstagepass gibt es wieder in drei Wochen. Bis dahin wünsche ich Dir alles Gute!

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Daniel Korth, Dornbreite 7n, 23556, Lübeck, Deutschland
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