Ich: Ja, das stimmt natürlich, es gibt keine von außen durchgesetzte Zensur mit Bücherverboten oder gar -verbrennungen. Was ich jedoch beobachte, ist eine innere »Zensur«, nämlich dort, wo wir auf die sogenannte »kognitive Dissonanz« treffen: Man sieht nicht, was jenseits des Vorstellbaren liegt – und will es auch nicht sehen.
Er: Da mag etwas dran sein, auch wenn es mir weit hergeholt erscheint. Hast du ein Beispiel?
Ich: Nimm »Schöner grüner Schein«, ein Buch, in dem haarklein entlarvt wird, was es mit »erneuerbarer Energie« oder »Recycling« wirklich auf sich hat. Das Buch zeigt einerseits auf, dass es mit der »Energiewende« gar nicht so weit her ist und dass die »Erneuerbaren« oder »Recycling« in Bezug auf die Umwelt ein einziges Desaster sind.
Er: Na, also das ist doch stark übertrieben, denke ich, und spielt denen in die Hände, die an den fossilen Energien festhalten wollen.
Ich: Genau, da haben wir, was ich meine: Du willst die Tatsachen nicht zur Kenntnis nehmen, weil es äußerst unbequem ist, einmal gefasste Überzeugungen zu hinterfragen, zumal, wenn damit deine ganze zivilisierte Lebensweise infrage gestellt wird.
Er: Na, aber das geht ja nun wirklich nicht, dass wir wieder in die Steinzeit zurückkehren, bei so vielen Menschen. Da muss es doch andere Wege geben.
Ich: Das genau ist der Punkt: Es gibt andere Möglichkeiten. Die liegen allerdings jenseits der gängigen Vorstellungen. Da müssten wir einmal wirklich »innovativ« werden und uns aus unseren festgefahrenen Denkbahnen hinausbewegen.
Er: Da erwartest du aber sehr viel von den Menschen. Meinst du, dass sie dazu bereit sind?
Ich: Ich weiß es nicht. Aber ich denke, dass es zumindest einige schaffen müssten, ihrem »inneren Zensor« ein Schnippchen zu schlagen, neue Denkwege auszuprobieren und sich der »kognitiven Dissonanz« zu stellen. Es hat immer mal wieder solche epochalen Umbrüche gegeben, und ich glaube, jetzt wäre es höchste Zeit dafür.
Er: Und welche Möglichkeiten siehst du für jeden einzelnen, sich tiefergehender mit diesen Fragen auseinanderzusetzen und »innovative« Einsichten zu gewinnen?
Ich: Tatsächlich bin ich überzeugt, dass die beste Möglichkeit ist, Bücher zu lesen und mit anderen, die sie auch gelesen haben, darüber zu sprechen; die Gedanken Wurzeln schlagen und wachsen zu lassen. Da könnte ich einige Titel aufzählen, auch viele aus anderen Verlagen. Am nächsten sind mir aber natürlich die, welche ich hier bei Neue Erde herausgebracht habe.
Was alles falsch läuft mit der »hellgrünen« Bewegung und ihren Scheinlösungen steht zum Beispiel hier. Und wie es richtig gehen kann und welches Potential die Natur, das Lebendige birgt, findet sich in eindrucksvollen Beispielen hier (das Buch ist vorbestellbar, die Leseprobe ist schon da).
Also Leute, jetzt den Bildschirm aus und ein Buch lesen ;-)
Herzlichst Euer
Andreas Lentz