Subject: Erfolg ohne Zufriedenheit ist für mich wertlos.

Erfolg ohne Zufriedenheit ist für mich wertlos.


Und trotzdem halte ich wenig davon, die klassischen äußeren Marker von Erfolg schlechtzureden.

Ein gutes Gehalt. Karriere. Ein schönes Auto. Anerkennung. Wohlstand.

Warum sollte das etwas Negatives sein?

Wir müssen aus meiner Sicht zwischen Erfolg und Zufriedenheit unterscheiden. Und wir sollten aufhören, anderen erklären zu wollen, „was Erfolg wirklich ist“. Denn Erfolg ist individuell.

Was für den einen ein großer Erfolg ist, kann für einen anderen völlig bedeutungslos sein. Wir setzen unterschiedliche Prioritäten, haben unterschiedliche Werte und Vorstellungen davon, wie wir leben möchten.


Problematisch wird Erfolg für mich erst dann, wenn wir anfangen, dafür einen Preis zu bezahlen, der auf keiner Gehaltsabrechnung auftaucht:

Gesundheit. Zeit. Familie. Freundschaften. Schlaf. Lebensfreude. Und manchmal sogar uns selbst.

 

Ich kenne dieses „immer weiter“ sehr gut. Das nächste Ziel wartet schließlich schon. Der nächste Auftrag. Das nächste Buchprojekt – in meinem Fall. Die nächste Herausforderung.

Mit zunehmender Lebenserfahrung hat sich mein Blick darauf verändert.


Heute messe ich Erfolg nicht nur daran, was jemand erreicht hat, sondern auch daran, was ihm auf dem Weg dorthin erhalten geblieben ist.

Was nützt mir die beeindruckendste Karriere, wenn am Ende niemand mehr da ist, mit dem ich sie teilen möchte und kann?

Für mich bedeutet Erfolg deshalb nicht, auf Leistung, Karriere oder Wohlstand zu verzichten.

Erfolg bedeutet für mich, sagen zu können: Ich habe etwas erreicht – aber mich selbst dabei nicht verloren.

Ich kann MEIN Leben leben.
Ich empfinde meine Selbstständigkeit als sinnvoll – und sie macht mir große Freude.
Ich gönne mir Reisen in die Ferne. Ich bin in der Natur.
Ich habe Menschen um mich, die mir guttun.


Vielleicht ist genau das die entscheidende Frage:

Nicht nur: Was habe ich erreicht? Sondern: Gefällt mir das Leben, das ich mir auf dem Weg dorthin geschaffen habe?

NEUer Blogartikel

Vorbilder finden: Warum erfolgreiche Menschen von den Besten lernen

 

Warum erreichen manche Menschen ihre Ziele schneller als andere? Ein entscheidender Erfolgsfaktor sind Vorbilder. Wer von erfolgreichen Menschen lernt, spart oft Jahre an eigenen Erfahrungen. Ob im Spitzensport, in der Führung oder als Speaker – Vorbilder helfen dabei, neue Fähigkeiten zu entwickeln, mentale Stärke aufzubauen und schneller erfolgreich zu werden.

Warum Vorbilder der Schlüssel zu persönlichem und beruflichem Erfolg sind

 

Ich habe mir immer Dinge und Abläufe von anderen Speakern und Kollegen abgeschaut. Beobachte, was die Menschen tun, die bereits auf dem höchsten Niveau angekommen sind. Ich bin auf Veranstaltungen mit Vorträgen gegangen, um sehen, wie andere Speaker arbeiten und mit unvorhergesehenen Situationen wie Einwände aus dem Publikum oder Ausfall des eigenes Laptops umgehen.

 

Lernen durch Beobachtung: Was ich von erfolgreichen Speakern gelernt habe

 

Gerade am Anfang meiner Speaker Karriere habe ich um vieles nicht gewusst – wie baue ich eine Story auf, bewege ich mich auf der Bühne, wo stelle ich mich hin, was mache ich mit meinen Armen und Händen, uvm. Dafür habe ich mir auch Hilfe geholt in Form von Speaker Coachings, unter anderem mit Nicola Tiggeler und René Borbonus, und Workshops. Da habe ich unglaublich viel für mich mitgenommen.

Ausgewählte Veranstaltungen


Entdecken Sie unsere kommenden Ausbildungen & Seminare und sichern Sie sich die Chance, an Online- und Präsenzveranstaltungen mit Praxisbezug – aus der Praxis für die Praxis - und zur Selbstreflexion teilzunehmen.


- 22.09.2026 Gratis Live Online Infoabend Sport Mental Coach (ECA) & Sportmentaltrainer

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Falls Sie sich persönlich beraten lassen möchten oder noch Fragen zu Ausbildungen, Vorträgen, Online Vorträgen, zu Trainings für Führungskräfte oder den anderen Angeboten der Heimsoeth Academy haben, melden Sie sich gerne bei uns.

Auf LinkedIn wird ständig über schlechte Führungskräfte gesprochen. Aber kaum über schlechte Mitarbeitende.

Das Pendel ist aus meiner Sicht inzwischen zu weit ausgeschlagen.

Über toxische Führung, Mikromanagement, Kontrolle, mangelnde Wertschätzung und schlechte Kommunikation wird viel gesprochen. Zu Recht.

Über fehlende Eigenverantwortung aufseiten von Mitarbeitenden deutlich seltener.

Dabei erlebt vermutlich jede Führungskraft irgendwann Menschen, die nahezu jede Erwartung als Zumutung, Feedback als Angriff und Entscheidungen als persönliche Kränkung interpretieren.

Auch darüber sollten wir offen sprechen dürfen.


Denn als Führungskraft kann schnell das Gefühl entstehen: Wenn etwas nicht gut läuft, habe ich mich offenbar nicht genug gekümmert. Nicht genug motiviert. Nicht genug kommuniziert. Nicht genug Vertrauen geschenkt.

Aber Führung ist keine Einbahnstraße.


Gerade die heute immer wieder geforderten Themen wie Vertrauen, Homeoffice, Selbstorganisation, flexible Arbeitsmodelle und weniger Mikromanagement setzen eines voraus: Eigenverantwortung.

Wer Freiraum möchte, muss ihn auch verantwortungsvoll nutzen.
Wer Vertrauen einfordert, muss vertrauenswürdig handeln.
Wer Gestaltungsspielraum bekommt, sollte auch gestalten wollen.

Und ja: Mitarbeitende tragen Mitverantwortung dafür, dass Zusammenarbeit und Ergebnisse gelingen.


Aus meiner Erfahrung entstehen die besten Ergebnisse dort, wo beide Seiten Verantwortung übernehmen.

Führungskräfte müssen Orientierung geben, Entscheidungen treffen, zuhören und Rahmenbedingungen schaffen.

Mitarbeitende wiederum müssen bereit sein, mitzudenken, Verantwortung zu übernehmen und Beobachtungen, Ideen sowie kritische Punkte anzusprechen.

Gerade im Vertrieb sitzen beispielsweise wertvollste Marktinformationen häufig direkt bei den Menschen mit Kundenkontakt. Es wäre fatal, wenn diese Informationen aus Bequemlichkeit, Frust oder mangelndem Verantwortungsgefühl niemals ihren Weg ins Unternehmen finden.


Wir brauchen deshalb eine ausgewogenere Diskussion über Führung.

Nicht jede schwierige Situation ist automatisch ein Führungsversagen.

Und nicht jedes Problem lässt sich durch noch mehr Führung lösen.

Gute Zusammenarbeit braucht gute Führung – und gute Mitarbeitende.

Über schlechte Chefs zu reden, ist leicht.

Selbst Verantwortung zu tragen – egal auf welcher Hierarchiestufe – ist deutlich anspruchsvoller.

Weiterlesen: https://antje-heimsoeth.com/fuehrungskraefte-bashing-in-den-sozialen-netzwerken-fuehrung/

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Für den Inhalt verantwortlich: Antje Heimsoeth

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