NEU NEU NEU NEUer Blogartikel
Mentale Stärke im Business: Was Führungskräfte von Spitzensportlern lernen können
Mentale Stärke als Erfolgsfaktor: Warum der Kopf über Sieg oder Niederlage entscheidet
Als sie noch ein kleines Kind war, hat sie den Moment schon oft geübt. Dann nämlich, wenn sie auf ihrem Stockbett im Kinderzimmer stand, die Hände hochreckte und jubelte – in Gedanken mit einer Goldmedaille um den Hals. Bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang wurde aus einem Kindheitstraum dann Realität: Die 24 Jahre alte Biathletin Laura Dahlmeier holte sich ihren Olympiasieg. Dass die Olympiasiegerin im Sprint die erste olympische Medaille ihrer Karriere und die erste für das deutsche Team bei den Spielen holt, war vor allem auch ihrer mentalen Stärke zuzuschreiben. Auf diesen Moment, so berichtete die frühere Biathletin, habe sie hin gefiebert und hingearbeitet. Aufmerksam und konsequent hat sie sich nicht nur auf der Piste, sondern auch in ihrem Kopf auf den Sieg fokussiert und damit programmiert. Und in dem Augenblick, als es darum ging trotz sibirischem Wind am Schießstand die beste Leistung abzurufen, verlor sie eben nicht die Nerven oder kapitulierte wie so manch anderer, sondern war die Ruhe selbst. Treffer Nummer fünf. Ihre Stärke war der Schlüssel zum Sieg. Wie also hat die Meisterschützin diese riesige Herausforderung bestehen können? Auf die Frage eines Reporters erklärte sie, dass sie eigentlich alles genauso macht hat wie im Training: immer konzentriert bleiben, immer nur an die nächste Aufgabe denken und hellwach sein. „Der Unterschied zum Wettkampf ist eigentlich nur der Kopf“, sagte sie. „Manchmal schleichen sich schon Gedanken ein, aber sie muss man wieder gehen lassen.“ Der Kommentar des Journalisten: „Das hört sich so leicht an, aber kaum einer kann es.“ (Dieterle 2018)
Leistungsdruck im Business: Parallelen zwischen Vorstandsetage und Wettkampf
Im Business und im Vertrieb sind Sie von dieser Situation gar nicht so weit entfernt. Auch Sie kennen vermutlich den Druck in Gesprächen, Meetings, Verhandlungen oder zeitnahen Vertragsabschlüssen, in denen es wirklich darauf ankommt. Oder die innere Stimme, die gerade in schwierigen Situationen plötzlich so laut wird.
Die mentale und emotionale Stärke der Top-Athleten könnten Sie auch im Business, im Vertrieb und im Verkauf gut gebrauchen? Worauf warten Sie! Lernen Sie von den Besten! Und arbeiten Sie an Ihrer Persönlichkeit! Hören Sie auf zu jammern und ständig zurückzuschauen! Werden Sie aktiv – hier und jetzt! Denken Sie groß! Und sehen Sie sich am Ziel!
Ich durfte in der Arbeit mit zahlreichen Spitzensportlern, Bundestrainern und Nationalmannschaften von den Besten lernen. Impulse aus dieser Zusammenarbeit, mentalen Techniken und Strategien aus dem Spitzensport gebe ich an andere Zielgruppen, u.a. in die Wirtschaft, weiter. Davon profitieren Unternehmer, Manager, Führungskräfte und Vorstände.
Spitzensportler leben uns vieles vor, was sich auf andere Lebensbereiche übertragen lässt: Sie zeigen uns, dass sich mit vollem Einsatz, harter Arbeit, Motivation, Ausdauer und Disziplin Ziele erreichen lassen. Dass es jede Anstrengung wert ist, wenn man jubelnd die Früchte der Arbeit ernten darf. Dass es sich lohnt, Niederlagen schnell zu verarbeiten, wieder aufzustehen und wieder an den Start zu gehen. Es geht beim Spitzensport um Erfolg und Höchstleistung, aber auch um Freude und Spaß an dem, was man tut. Denn Glück und Zufriedenheit sind die Basis für Erfolg, und nicht umgekehrt.
In etlichen Sportarten macht der mentale Zustand mehr als die Hälfte des Ergebnisses aus. Der erfolgreiche Fußballtrainer Pep Guardiola sagte einmal: „In der Schlussphase eines Spiels ist der Kopf oft wichtiger als die körperliche Fitness.“
👉 Weiterlesen: https://antje-heimsoeth.com/mentale-staerke-im-business-was-fuehrungskraefte-von-spitzensportlern-lernen-koennen/