Subject: Gender-Sketche: Feminismus mit Pointe

Mit Humor zu Sexismus sensibilisieren


Liebe Freund*innen,


wisst ihr, was wir in letzter Zeit oft gefragt werden? Ob unsere Gendersketche für Workshops, Seminare oder Vorträge genutzt werden können. Und weil die Frage so häufig kommt, dachten wir, dass wir sie einfach mal für die ganze Bande hier im Newsletter beantworten: JA! Natürlich! Total gerne! Wir freuen uns sehr, wenn ihr unsere Inhalte nutzt und teilt. Egal ob Videos, Texte, Broschüren oder was auch immer. Gerade die Gendersketche sind super als Grundlage für weiteren Input oder als Einstieg in ein Gespräch zum Thema Sexismus. Und mit einer Dauer zwischen 1 und 5 Minuten haben sie dafür auch noch genau die richtige Länge! Was dabei wichtig ist: Bitte nennt PINKSTINKS als Quelle. Wenn ihr dann auch noch ein bisschen mehr über uns sagt und auf uns hinweist, freuen wir uns riesig! 

Und natürlich sind die Gendersketche nicht nur für einen humorvollen Einstieg ins Thema Sexismus für Workshops, Seminare oder Vorträge geeignet. Sondern auch im persönlichen Austausch. Wir haben nämlich festgestellt: Humor hilft, um Menschen zu erreichen und abstrakte Themen für sie verständlich zu machen. Wenn ihr ein Gespräch über Sexismus im Arbeitsalltag führt und ihr habt den Eindruck, die Person gegenüber versteht das Problem nicht: Probiert es doch mal mit einem der Gendersketche aus Staffel 6, da geht es in allen Clips um Situationen im Büro. (Übrigens: Der Clip »Eine typische Chefin« ist mittlerweile ein Klassiker und unser meistgeschauter Gendersketch.) 


Doch es geht nicht nur um Sexismus bei der Arbeit – in den mittlerweile sechs Staffeln ist zu ganz unterschiedlichen Themen was dabei. Alltäglicher Sexismus beim Einparken, beim Weggehen, bei Ärzt*innen, bei der Care-Arbeit, beim Joggen, beim Fußballgucken, beim Besuch bei den Eltern, beim Abholen in der Kita und noch so viel mehr! Klickt euch doch einfach mal durch unsere Gendersketche durch und sucht die passenden zu den Themen raus, die in eurem Umfeld immer wieder diskutiert werden.

Danke, ihr Lieben, dass ihre unsere Themen so engagiert verbreitet und mit Freund*innen, Bekannten, in der Familie und am Arbeitsplatz teilt! So tragt ihr einen wichtigen und wirksamen Teil bei – und wir alle gemeinsam kommen der Vision einer gerechteren Gesellschaft wieder ein Schrittchen näher! 💜

Und wenn ihr eine Idee für ein Thema für einen Gendersketch habt, schreibt sie uns doch einfach an info@pinkstinks.de.


Feministische Grüße!
Euer PINKSTINKS Team

P.S.: CN: sexualisierte Gewalt
Auch Jungen und Männer erleben sexualisierte Gewalt. Doch sehr viele schweigen. Denn diese Erfahrung widerspricht dem Klischee des starken, dominanten Mannes - und stellt dadurch die Männlichkeit  des Betroffenen in Frage. PINKSTINKS-Autor Nils Pickert will das nicht länger hinnehmen und hat deswegen seinen bisher persönlichsten Text geschrieben: Er berichtet von seinen eigenen Gewalterfahrungen, um das Tabu zu brechen und fordert dazu auf, Männlichkeit neu zu denken. Bitte lest den Text, wenn ihr könnt, er ist wichtig: »Aus dem Schweigen treten«

P.P.S.: Save the date: am 9. März wird es einen Frauenstreik geben! 👊🏽👊🏻👊🏿 Und damit es in möglichst vielen Orten in Deutschland Aktionen, Proteste und Demos geben kann, werden noch Mitstreiter*innen für die Orga gesucht. Wenn ihr aktiv werden wollt, meldet euch einfach direkt hier: frauenstreik@posteo.de. Mehr erfahrt ihr auf dieser Website. 

💜In eigener Sache💜

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Fundraiser*in mit Schwerpunkt Digitales Fundraising für 30 Wochenstunden! Hier geht's zur Stellenanzeige. Wir freuen uns riesig, wenn ihr unser Stellengesuch in euren Netzwerken teilt!

Gemeinsam stark: Schritte gegen rechts

Tipp No. 13: Bildet euch weiter


Für viele ist der Jahreswechsel ein Einschnitt – sie planen das neue Jahr für sich, nehmen sich Sachen vor, setzen sich Ziele. Warum nicht mal einen Workshop oder ein Seminar ins Auge fassen? Nicht im beruflichen Zusammenhang, sondern als zivilgesellschaftliche Horizonterweiterung? Es gibt bundesweit viele Angebote, die euch für euch in Frage kommen, wenn ihr euch antifaschistisch weiterbilden wollt. 

Wir haben ein paar für euch zusammengestellt:

Und wenn ein Workshop oder ein Seminar für euch gerade nicht das Richtige ist: Es geht natürlich auch kleiner, zum Beispiel indem ihr euch per Newsletter oder Website informiert. Empfehlen können wir euch da:

 

💜 Den nächsten Tipp gibt's in einem der nächsten Newsletter. Danke für euer Engagement! 💜

Was wir euch außerdem ans Herz legen möchten:

Der »Berliner Preis für Lesbische Sichtbarkeit« will – wie gut! – Menschen, Gruppen oder Initiativen auszeichnen, die lesbisches Leben in Berlin auf besondere Weise sichtbar machen. Jetzt ist die Nominierungsphase gestartet: noch bis 1. März könnt ihr tolle Menschen oder Initiativen für den Preis einreichen und zwar mit diesem Online-Formular.

Lesetipp I

Frauen sterben doppelt so häufig nach einem Herzinfarkt als Männer. Woran das liegt und wie diese Diagnose-Lücke geschlossen werden kann, beleuchtet dieser »taz«-Artikel:  »Sexismus in der Medizin: Nicht alle Herzen ticken gleich«

CN: Geschlechtsspezifische Gewalt

Lesetipp II

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat einen sehr guten Hintergrundtext darüber veröffentlicht, wie finanzielle Abhängigkeit in Partner*innenschaften genutzt wird, um Gewalt auszuüben. Diese Art der Gewalt bleibt viel zu oft unsichtbar und unbemerkt: »Ökonomische Gewalt in Paarbeziehungen«

Lesetipp III

Bitter - aber eigentlich nicht überraschend: Studien zeigen, dass Sexismus das Gehirn sichtbar verändert. »Die Forschenden sprechen bildlich von einer ‘Narbe im Gehirn’, die die Ungleichheit hinterlasse«, steht in diesem »Spiegel«-Artikel.

Hörtipp I
Ein besonderer Podcast, der Frauengeschichte sichtbar macht: »Der Bruch – Frauen zwischen Ost und Jetzt« porträtiert ostdeutsche Frauen, die sich nach dem Ende der DDR in einer neuen Welt zurechtfinden und lebensverändernde Entscheidungen treffen mussten.

CN: Gewalt gegen Frauen

Hörtipp II 
Einen bemerkenswerten Radioessay darüber, wie stark Femizide in unserer Kultur und damit in der Gesellschaft verankert sind, hat der SWR Ende Dezember veröffentlicht. Barbara Kaufmann hat eifersüchtige, gewalttätige Männer aus der Kunst der vergangenen Jahrhunderte zusammengetragen und zeigt einen erschreckenden patriarchalen Blick auf Frauen: »I’m gonna kill that woman«

Veranstaltungstipp...
...für unsere Hamburg-Bande: wir möchten euch die Lesung »Candy Girl - Sexismus in der Musikindustrie« am 31.01.2026 auf Kampnagel ans Herz legen! Die tolle Sonja Eismann, Journalistin und Mitbegründerin des Missy Magazine, zeigt auf, wie tief Sexismus und Ageismus in der Musikindustrie eingeschrieben sind. Ein hochaktuelles Thema! Moderiert von Rayén Gayance Feil.

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